Japan (2010) – Kobe – Ausflug in den Hinterhof & Shin-Kobe Ropeway

20100531_080818-IMG_5881_ji Ich denke mit 5 Minuten Fußweg kann ich mich wirklich glücklich schätzen, dass dies der Zeitraum ist, der mich mitten in die Berge und den Wald im Hinterland Kobes bringt. Trotzdem hatte ich es bislang noch nicht geschafft mich dort hin zu bewegen. Bis zum Waldrand schaffte ich es fast täglich, denn dort erstand ich im Supermarkt zumeist die Lebensmittel, doch hinein ging es noch nicht.

Auch die Seilbahn der ich immer etwas sehnsüchtig hinterher schaute, war bislang noch nicht mein Ziel gewesen. Das änderte sich aber an diesem Tag, denn das Wetter war schön, es war warm und die Aussicht verhieß gut zu sein.

20100531_080946-IMG_5898_ji So packte ich all meine Fotosachen zusammen und marschierte die 5 Minuten bis  zum Wald und nochmal 5 Minuten den Berg hinauf bis zur Seilbahn. Was für eine Wanderung :-).

Dort setzte ich mich dann mit dem Automaten auseinander der mir den Ausflug hinauf auf die Berge ermöglichen sollte. Zum Glück waren alle Informationen auch auf Englisch verfügbar und so wurstelte ich mich vergleichsweise schnell durch das Wirrwarr an Knöpfen.

20100531_080633-IMG_5866_ji Danach schwang ich mich in eine der Gondel und ließ mich den Berg hinauf schweben. Auch wenn ich Kobe mittlerweile schon aus den verschiedensten Blickwinkeln von oben gesehen hatte, so noch nie aus Richtung Inland. Das war für mich wirklich spannend und ich genoss die Fahrt.

Etwas Verwirrung kam auf, als wir in die Station einliefen und ich aussteigen wollte. Doch ein freundlicher  wies mich darauf hin, dass ich ruhig sitzen bleiben könne, es ginge noch weiter. Wie ich nun merkte waren wir hier gerade mal auf der Mittelstation. So schwebte ich immer weiter hinauf und genoss den Blick auf die Stadt, die künstlichen vorgelagerten Inseln und die schöne Natur.

20100531_090423-IMG_6532_ji Oben angekommen stellte ich mit Freude fest, dass um diese Uhrzeit und mitten in der Woche außer mir kaum Menschen hier waren. Lediglich ein Fernsehteam verrichtete seine Arbeit und ein Hochzeitspaar hat diesem Platz so hoch über der Stadt genutzt, um den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

So konnte ich mich, ohne jemanden zu stören am Aussichtspunkt ausbreiten. Ich hatte mir nämlich vorgenommen ein gewaltiges Panoramafoto von Kobe zu erstellen und dazu musste ich mich erstmals ausbreiten, bis alles aufgebaut und vorbereitet war. Danach knipste ich lustig drauf los und 350 Bilder später waren die Fotos im Kasten, die später gerade mal ein Bild ergeben sollen. Leider stellte ich erst jetzt fest, dass ich ein paar Fehler bei den Einstellungen der Kamera getroffen hatte. Doch nun war es zu spät und ich konnte dieses Bild nicht nochmal wiederholen, dennoch hoffte ich, dass das Bild erstellt werden kann. Ersatzweise schoss ich noch ein paar andere Bilder und die Aussicht und im entschädigten mich ohnedies für alles und ich genoss meinen Aufenthalt wirklich in vollen Zügen.

20100531_091808-IMG_6574_ji Schließlich wies mich die Sesselliftbesatzung darauf hin, dass man in Kürze schließen wolle und das machten sie ganz demonstrativ deutlich, indem alles zusammengeräumt und verstaut wurde. Da sich meine Lust, ins Tal zu Laufen in Grenzen hielt, packte ich zusammen und schwang mich in eine der letzten Gondeln.

Auch wenn die Fahrt nur 10 Minuten dauern soll, mir kam es länger vor und es bereitete große Freude den Blick über den Wald, das Häusermeer und den Ozean streifen zu lassen. So war ich schon etwas traurig, als ich wieder festen Boden hatte und meinen Heimweg antrat.

FOTOBUCH … 017 Shin-Kobe  Ropeway

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