Japan (2015) – Wakayama – Die Burg / Wakayama-joo

Japan (2015) - Wakayama - Die BurgIch befand mich noch immer in meiner Phase dem Jetlag, damit gingen wir alles mit viel Ruhe an und packten unser Tagesprogramm nicht gnadenlos voll. Deshalb stand für den heutigen Tag lediglich der Besuch der Burg von Wakayama auf dem Programm.

Da das mit den Straßen und der Orientierung durchaus ein Problem ist, wenn man kein Navi hat, und dazu die Straßen keine Namensschilder kennen, entschieden wir uns, einfach einer der großen Verkehrsadern Wakayamas zu folgen.

Obwohl diese Art Straßen es üblicherweise an sich haben, nicht viel Aufregendes zu bieten, lässt sich trotzdem dort Interessantes entdecken.

Was besonders auffiel, waren die vielen Geschäfte die mit Deutschland warben. Es gab ein Schuhgeschäft, welches auf Deutsche Produkte hinwies, oder div. Bäckereien die mit dem Slogan deutsches Brot zu haben, warben.

Japan (2015) - WakayamaBesonders gefiel mir der Hinweis, dass es „Deutschland Brot“ gäbe.

Japan (2015) - Wakayama - Deutchland BrotNun ging ich nicht in die Bäckerei, um das Brot tatsächlich in Augenschein zu nehmen, doch wollte man der Abbildung im Fenster glauben, hatte es wirklich Ähnlichkeit mit deutschem Brot.

Japan (2015) - Wakayama - Die Burg Japan (2015) - Wakayama - Die BurgDie Burg erreichten wir zeitgleich mit einer chin. Reisegruppe, daher pausierten wir kurz, um danach alleine weiter zu gehen. .

Was die chinesischen Besucher anging, so konnte man wirklich merken, das es dort vielen Menschen finanziell wirklich gut ging, denn aller Orten konnte man wirklich viele, sehr viele Reisende aus China finden.

Doch weniger die Tatsache, dass es chinesische Reisegruppen waren, machte das Auftreten etwas anstrengend, es war mehr die schiere Masse an Gruppen – Reisenden, die durch die Sehenswürdigkeiten getrieben wurden.

Es war aber im Moment egal, denn die Menschenmenge hatte sich vorerst aufgelöst und wir betraten die Anlage über eine Brücke gehend und ein kleines Tor.

Japan (2015) - Wakayama - Die BurgVon hier war von der Burg selber noch nicht wirklich etwas zu sehen, denn hier gab es erst einmal nur die wuchtigen, aus Felsen aufgebauten, Befestigungsmauern zu sehen. Ich finde es immer so erstaunlich wie Menschen solche Bauwerke errichten und dies ohne die, für uns heute so normalen Hilfsmittel.

20151120_073657_IMG_3252_LUCiDDie Burg befand ich auf einem kleinen Hügel, damit war es unumgänglich auch ein bisschen mehr Anstrengung für den Besuch aufwenden zu müssen, denn auch wenn der Hügel nicht wirklich sehr hoch war, so war es durchaus stellenweise ein steiler Anstieg. Dieser Gewinn an Höhe hatte den angenehmen Nebeneffekt, dass uns auch ein Ausblick auf die Stadt geboten wurde.

Als wir die Burg schließlich erreichten, was einiges an Zeit in Anspruch genommen hatte, denn all zu oft zückte ich meine Kamera und hielt dies und das im Bild fest, stellten wir fest, dass wir kurz vor der Schließung für den heutigen Tag angelangt waren. Dies war schade, doch auch nicht wirklich ein Beinbruch und so starteten wir die Umrundung der Festung.

Japan (2015) - Wakayama - Die BurgDiesen Weg nahmen nicht all zu viele Menschen auf sich, was gut für uns war, aber schade für den, der die Burg mal von allen Seiten genießen und genauer studieren wollte.

Besonders spannend fand ich, wie so oft die Giebel und geschwungenen Dächerenden und natürlich auch die auf den Dächern befindlichen Skulpturen. Ich fand, dass man hier wirklich sehr schön Funktion und Ästhetik miteinander zu verbinden geschafft hatte.

Japan (2015) - Wakayama - Die BurgDamit endete auch schon unser Ausflug zur Burg selber, doch in seinen Mauern gab es noch viele Kleinigkeiten zu entdecken, doch mit dem schwindenden Licht war die Zeit alles genügend würdigen zu können, doch sehr beschränkt.

Japan (2015) - Wakayama - Die BurgTrotzdem beeindruckten mich die Wurzelgebilde der Bäume, die Treppen folgen oder einfach nur Skurrile Skulpturen bildeten.

Japan (2015) - Wakayama - Die Burg Japan (2015) - Wakayama - Die BurgAuch die von Menschenhand geformte Natur war wunderschön schön und ich genoss die kunstvolle Gestaltung der Gartenlandschaft und jeder einzelnen Pflanze.

Da es mir völlig an einem grünen Daumen fehlt, zog mich dieses gärtnerische Kunstfähigkeit natürlich besonders in meinem Bann.

Japan (2015) - WakayamaSchließlich hieß es jedoch wieder entlang der verkehrstechnischen Hauptschlagader in Richtung Hotel zu gehen. Da mittlerweile die Blaue Stunde begonnen hatte, die hier im übrigen genau 10 Minuten lang ist, ließ sich ein herrliches Farben Spiel am Himmel beobachten und es verwandelte selbst das schnödeste Hochhaus in ein besonderes Gebilde. Die Natur hatte wirklich herrliche Schauspiele zu bieten und damit ließ sich ein Tag wahrlich trefflich abschließen.

 

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