Japan (2015) – Osaka – Umeda Sky Building

Japan (2015) - Osaka - Umeda Sky BuildingDas „Umeda Sky Building“ ist zwar (173 Meter) nur das 19. – höchste Gebäude im Großraum Osaka, doch es hat den großen Vorteil, dass es ganz oben eine herrliche Freiluft – Aussichtsplattform gibt. Von dieser Plattform erhält man einen wirklich guten Ausblick über die Stadt und wenn man zur rechten Zeit oben ist, kann man auch einen herrlichen Sonnenuntergang beobachten.

Der Sonnenuntergang war mir entgangen, da ich mich zu lange mit der Anfertigung eines 360 Grad Panoramas, zu Füßen des Gebäudes, beschäftigt hatte. So verpasste ich den Sonnenuntergang vielleicht gerade mal um 1 Minute, doch zu spät ist zu spät.

Japan (2015) - Osaka - Umeda Sky Building
360° Panorama – Japan (2015) – Osaka – Umeda Sky Building

Ich suchte mir auf der Aussichtsplattform ein schickes Plätzchen, und da ich feststellen konnte, dass die Nutzung einen Stativs möglich war, nutze ich die Möglichkeit auch.

Spontan entschied ich mich,  ein kurzes Zeitraffer – Video zu machen, was natürlich noch genialer gewesen wäre, hätte ich den Sonnenuntergang einfangen können, doch nun begnügte ich mich mit dem Übergang der „Blauen Stunde“ in die Nacht. So machte ich rund 20 Minuten lang meine Aufnahmen, die dann am Ende in einem 10 – sekündigen Video zusammengefasst wurden.

Während dieser Aufnahmen hatte ich arg damit zu kämpfen, dass die vielen, wirklich vielen anderen Besucher dort auch fotografieren wollten, und ich stets Angst haben musste, dass jemand das Stativ anrempelt. Ich war erleichtert, dass ich ohne größere Rempler durch diese 20 Minuten kam.

Nun ist das Aufnehmen von Zeitraffer -Aufnahmen nicht wirklich spannend, denn es bedeutet immer _viel zu warten_ . Doch da halfen mir die anderen Besucher, denn sie zu beobachten war besser als fern zu sehen.

Es war erstaunlich, welchen Aufwand Leute betrieben, um via Selfie-Stick und zusätzlicher kleiner Scheinwerfer, sich vor der Kulisse aufzunehmen. Dabei war es oft nicht mit einer einzigen Aufnahme getan, sondern das Bild wurde 30 – 40 Mal wiederholt (wenn das reichte), bis vermeintlich alles passte.

Schließlich war mein Zeitraffer – Video beendet,  und mir war mehr als kalt geworden, dennoch machte ich noch die ein oder andere Nachtaufnahme, sofern ich es schaffte,  einmal bis ans Geländer vorzudringen.

Wie ich später herausfand, war es auch möglich, wirklich gute Aufnahmen von der Aussichts – Etage, die sich im _inneren_  des Gebäudes befand, zu machen. Natürlich musste man aufpassen, dass man sich keine Reflexionen in den Glasscheiben einfing, was hier aber erfreulich einfach zu bewerkstelligen ging.

Da sich unsere Wohnung gerade mal 15 Minuten Fußweg vom Gebäude entfernt befand, war der Heimweg kein Problem und ich konnte alsbald meine, mehr als ausgekühlten,  Knochen in den eigenen vier Wänden aufwärmen.