Japan (2016) - Kitakyūshū

Japan (2016) – Kitakyushu – Die Burg & Das Ende

Japan (2016) - KitakyūshūBei dem Aufenthalt in Kitakyushu handelte es sich lediglich um einen 2-stündigen Stop, bevor wir eine Fähre bestiegen, mit der es nach Kobe gehen sollte, wo dann die Reise durch Japan wahrlich ihr Ende fand.

Als wir mit dem Bus durch Kitakyushu fuhren, vermittelte diese Stadt nicht den Eindruck, dass es sich lohnen könnte,  sie näher zu besuchen, doch da täuschte ich mich mal wieder.

Nachdem wir unser Gepäck für unseren Aufenthalt verstaut hatten, fiel mir ein Hinweis auf die Burg der Stadt ins Auge,  und da Zeit vorhanden war und sie nicht all zu weit entfernt lag, machten wir uns auf dem Weg dorthin.

Japan (2016) - KitakyūshūIch nutze kurz die Möglichkeit,  mich über einen öffentlichen Zugangspunkt ins Internet einzuloggen, um den Weg zu erkunden und etwas über die Stadt zu erfahren. Dabei staunte ich nicht schlecht, was ich da las.

Es gibt ja den Satz „des einen Glück ist des anderen Leid“ und ich fand,  dieser Satz passte hier wie bei fast keinem anderen Ort. Ich hatte nämlich gelernt, dass jene Bombe,  die auf Nagasaki abgeworfen wurde, eigentlich auf Kitakyushu niedergehen sollte.
Doch, auf Grund von widrigen Wetterbedingungen,  hatte man sich dazu entschlossen,  ein etwas näher liegendes Ziel zu wählen und das war in diesem Falle Nagasaki.

Ich schüttelte nur den Kopf,  als ich merkte, wie nah großes Glück und schmerzhaftes Leid doch beieinander liegen können.

Japan (2016) - KitakyūshūWas unseren Fußweg zur Burg betraf, so hat man dort,  zu meiner größten Freude,  überall Infoplatten in den Boden eingelassen, die den Ortsunkundigen auf angenehme Weise auf die verschiedenen besuchenswerten Plätze hinwiesen. Natürlich gab es auch einen Hinweis auf die Burg,  und so erreichten wir diese schon nach kurzem Fußweg.

Japan (2016) - KitakyūshūNun war die Burg nicht eine der größten und dennoch wirkte sie auf mich, mit seinen Wassergräben, dem angrenzenden Tempel und dessen Gebäuden,  sehr malerisch und ich war wirklich etwas betrübt, dass die Zeit nur für eine kurze Stippvisite ausreichte.

Japan (2016) - KitakyūshūVon der Burg aus besuchten wir noch eine kleine Marktstraße, doch dort näherte sich der Markttag seinem Ende,  und so konnte man nur noch einen Hauch des Gewusels und des Angebotes erahnen, was ich wirklich etwas schade fand, denn all zu gern hätte ich diese Reise mit solch einem Streifzug abgeschlossen.

Japan (2016) - Kitakyūshū Japan (2016) - Kitakyūshū Japan (2016) - KitakyūshūZurück am Bahnhof, ging es zum Shuttle, der uns zu unserer Fähre bringen sollte.

Wir staunten sehr, da sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte und das löste Besorgnis aus, dass wir nicht alle einen angenehmen Transport zum Hafen bekämen. Da es sich jedoch,  bei dem Großteil der Wartenden,  um eine Reisegruppe handelte, hatte man sich entschieden einen weiteren Bus einzusetzen;  damit entspannte sich die Situation deutlich,  und die 45 Minütige Fahrt zum Schiff wurde wirklich angenehm.

Japan (2016) - Kobe Japan (2016) - KobeFür die Fährfahrt hatten wir eine Kabine gemietet, damit die,  über Nacht dauernde,  Fahrt angenehm verbracht werden konnte. Da es sich bei dieser Kabine um eine innen liegende Unterkunft handelte, durfte man keine klaustrophobischen Gefühle haben, denn die Kabine war klein und es gab natürlich keinerlei Fenster; Doch mich störte es nicht,  und mit dem Stampfen der Maschinen wiegte mich das Schiff langsam in den Schlaf.

Ende

Foto Galerie

 

 

 

 

Ja, die Reise ist zu Ende,  und es war eine grandiose Reise mit interessanten  Aufenthalten. Natürlich jammerte ich ab und zu über das Wetter, doch im Großen und Ganzen denke ich,  hatten wir mehr als Glück mit dem Wetter.

Auch Widrigkeiten ließen sich wirklich an einer Hand abzählen und waren zumeist eher in mir zu suchen, da ich mich wohl etwas zu schusselig angestellt hatte, denn die Anzahl an vergessenen oder verlorenen Gegenständen hatte, gerade zu Beginn der Reise, ein Ausmaß angenommen, dass ich schon etwas an mir zweifelte.

Ich reihe diesen Urlaub auf jeden Fall in einen derjenigen ein, die mit vielen positiven Erlebnissen und so vielen schönen Erfahrungen mein Repertoire an Erinnerungen bereichert.

Ich hoffe, mit den Berichten konnte ich alle etwas mitnehmen und an den Erlebnissen teilhaben lassen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den lieben Helfern, die mir geholfen haben, diesen Blog erfolgreich zu bestreiten. Vielen Dank!!

Ich freue mich schon jetzt,  alsbald alle wieder mit auf eine andere Reise nehmen zu können.

Bis dahin, Danke

Andre