Japan - Onsen - Kein Tattoo

Japan (2017) – Onsen – Das Tattoo Verbot

So schick und hipp ein Tattoo heute sein mögen, bei einem Besuch in Japan können sie durchaus den Reisegenuss etwas schmälern. So ist es z.B. nicht nur nicht gerne gesehen, sondern eher verboten ein Onsen oder ein öffentliches Bad mit Tattoos aufzusuchen.

Nun mag der geneigte Leser meinen, dass dies egal sei, da man ohnehin nicht die Absicht hegt ein Onsen oder ein öffentliches Bad aufzusuchen, doch schon hier liegt ein möglicher Irrtum. Es ist durchaus möglich, dass man sich in ein Hotel einmietet, in dem es kein Bad im Zimmer gibt und lediglich ein Gemeinschaftsbad zur Verfügung steht. Oder vielleicht keimt doch der Wunsch auf, eine mehr traditionelle Unterkunft aufzusuchen und auch hier sieht man sich grundsätzlich der Nutzung eines Gemeinschaftsbades gegenüber.

Vielleicht fragt sich der ein oder andere woher dieses Verbot stammen möge.

In Japan ist das Tattoo traditionell ein Symbol der Yakuza und mit diesem Personenkreis möchte die restliche Gesellschaft keinen Kontakt haben. So findet die Abgrenzung zwischen der Gesellschaft und dieser Gruppe z.B. durch dieses Verbot seinen  Ausdruck. Auch möchte man etwaigen Streitigkeiten oder Stress mit diesen Personen aus dem Wege gehen, in dem man sehr strikt mit der Umsetzung dieses Verbotes ist.

Umgehen lässt sich solch ein Verbot eher nicht. Wenn man vielleicht eine Möglichkeit hat seine Tattoos zu verbergen oder weg zu schminken, mag es möglich sein ein Bad aufzusuchen. Doch ansonsten ist eher zu respektieren, dass es diese Regel gibt und man die landesüblichen Gebräuche akzeptiert. Man sollte nicht erwarten, dass der Gegenüber darüber nachdenkt, ob dieses Tattoo und Person nun zur Yakuza gehört oder nicht.

 

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