Japan (2018) – Osaka – Reisterrassen (下赤阪の棚田)

Die Busfahrt vom Berg Kongo dauerte nicht lange. Dies war schade, denn meine Beine waren weit davon entfernt sich etwas erholt zu haben und trotzdem freute ich mich schon sehr die Reisterrassen von Shimoakasaka no Tanada zu besuchen.

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Der Fußweg zu einem Aussichtspunkt über einen Teil der Terrassen war nicht weit und die Anstiege waren eigentlich nicht der Rede wert, doch an diesem Tag stellten alle weiteren Anstiege eine ordentliche Herausforderung dar.

Als wir jedoch den Aussichtspunkt erreichten, war ich mehr als froh, dass ich gegen meinen inneren Schweinehund und die Schmerzen gekämpft hatte, denn die Aussicht auf die Reiterrassen gefiel mir außerordentlich gut.

Ein wenig traurig war lediglich der Umstand, daß noch kein Reis gesät worden war, dies würde erst in wenigen Monaten passieren. Es wäre wirklich einmal sehr spannend diesen Ort zu den verschiedenen Phasen der Reissaison zu besuchen. Vielleicht konnte ich das irgendwann in der Zukunft realisieren.

Erfreulich lange hielten wir uns an diesem Ort auf und so konnte ich die Aussicht lange auf mich wirken lassen.

Mit diesem Besuch hatte dieser Ausflug jedoch auch sein Ende gefunden. So ging es alsbald zur Bushaltestelle und die Reise zurück nach Osaka begann.

Wir wechselten irgendwann vom Bus in einen Zug und so war unser Ziel schnell und bequem erreicht. Hier verabschiedete ich mich von meinem Guide, der mir wirklich wieder einen grandiosen Tag geschenkt hatte.

Nachdem wir uns verabschiedet hatten, stellte sich mir die Frage von welchem Bahnsteig mein Zug mich zurück nach Kobe bringen würde. Ich muss gestehen, die Ausschilderung und Informationstafeln verwirrten mich mehr, als dass sie mir Klarheit verschafften.

So suchte ich einen Information Schalter auf, wo mir schnell geholfen werden konnte und sich Bahnsteigmodalitäten als durchaus einfach herausstellten. Es gab einen Bahnsteig, von dem ich mit einem Express Zug zurück zu meinem Bahnhof fahren konnte.

Am Zug angekommen, war dieser gut gefüllt mit Reisenden, denn ich befand mich nun natürlich in der Rush-Hour. So entschloss ich mich den nächsten Zug abzuwarten, was mich gerade mal 10 Minuten kostete. So kam ich  zu einem Sitzplatz und die Rückfahrt nach Kobe konnte durchaus bequem bewerkstelligt werden.

Ergänzung …

Was meine Kondition und Befindlichkeiten in den nächsten ein bis zwei Wochen betraf – oh, ich hatte mit wirklich überlasteten Beinen zu kämpfen. Lange konnte ich nicht unbeschwert Treppen steigen, oder Straßen mit Steigung gerade nach unten gehen.

Die beschafften Salben und Pülverchen halfen wohl, aber eben auch nur ganz langsam.

So stark die Nachwirkungen dieses Ausfluges auch waren, ich würde ihn jeder Zeit erneut unternehmen. Es war ein Tag voller Genuss und viel von dem was ich wirklich liebe.

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