Japan (2018) – Tottori – Das Blumenfeld

Das Wetter hatte sich dazu entschlossen, am heutigen Tag absolut nicht auf unserer Seite zu sein, denn es regnete fast ohne Unterlass. Da wir in unserer Unterkunft lediglich mit Frühstück und Abendessen versorgt wurden, mussten wir trotz der schlechten Wetterbedingungen einen Ausflug zu einem Supermarkt unternehmen, welcher rund 3 Kilometer entfernt lag.

Auf dem Weg dort hin, entdeckten wir ein Schild, welches auf ein Blumenfeld verwies. Was dies genau bedeutete, war nicht ganz klar, doch da nach dem Besuch des Supermarkts der Regen nachließ, schien ein Besuch eine Idee zu sein, um den Tag mit etwas Abwechslung zu füllen.

Das Schild hatte angekündigt, dass es rund 400 Meter Weg seien, doch irgendwie hatten wir das Gefühl, als wäre der Weg deutlich länger.

Der Weg zur Blumenwiese führte uns jenseits der Hauptstraße durch die Felder des Ortes. Hier bekam ich das erste Mal zu sehen, wie Reis für die Pflanzung herangezogen wird.

Die einzelnen Reispflanzen wurden in Behältern gezogen, so dass man diese Behälter einfach in die Reis-Pflanz-Maschine stellen konnte und dann mit diesem Fahrzeug das Feld abfuhr und die einzelnen Pflanzen setzt wurden.

Als wir schließlich die Blumenwiese erreichten, waren wir einigermaßen überrascht, ein natürlich gewachsenes Areal in einer Sumpflandschaft vorzufinden. Ich war ehrlich gesagt begeistert.

Wir erkundeten das Gebiet etwas, blieben dabei aber penibel auf den vorgegebenen Wegen,  denn es gab etliche Schilder die auf Giftschlangen verwiesen.

Leider begann es alsbald wieder zu regnen und so fiel der Aufenthalt an diesem Ort kürzer aus, als ich es mir gewünscht hätte. Ich entdeckte nämlich immer mehr Fotomotive, doch bei diesen Bedingungen war es leider nicht möglich alles umzusetzen.

Für den Weg zurück zu unserer Unterkunft folgten wir kleineren Nebenstraßen, was sich durchaus lohnte, denn es gab uns einen Einblick, wie man hier leben konnte.

Den Rest des Tages regnete es immer heftiger und alles war grau in grau, so dass selbst ein Ausflug ans nahe gelegene Meer nicht wirklich verlockend war.

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