Südamerika (2009) – Bolivien – 23. Tag – Wie kommen wir in die Stadt (29.08.2009)

An diesem Tag stand uns der gesamte Vormittag zur Verfügung, um die Hauptstadt Boliviens zu erkunden. Was habe ich daraus gemacht? Bei mir wurde es gerade mal eine einstündige Stadtbesichtigung, die sich dann auch noch auf ganz wenige Straßenzüge um das Hotel herum beschränkte. Doch irgendwie war einfach nicht mehr drin. Ich fühlte mich noch immer mehr als schlecht und so war ich froh, dass ich zumindest das bewältigte.

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Südamerika (2009) – Bolivien – 21./22. Tag – Wildes Bolivien oder Sitzfleisch ist gefragt (27/28.08.2009)

Da ich von diesen beiden Tagen nicht übermäßig viel mitbekam, denn ich litt lieber mehr oder weniger still vor mich hin, habe ich sie einfach mal zusammengefasst.

Diese beiden Tage standen ohnedies unter dem Zeichen ein gutes Sitzfleisch zu beweisen, denn wir wollten in dieser Zeit die Hauptstadt Boliviens Sucre erreichen. An Kilometern war wohl nicht all zu viel zu bewältigen, vielleicht 300 oder 400 Kilometer (ich weiß es nicht), doch diese hatten es in sich.

Als am Morgen die Fahrt begann wurden wir gebeten unsere Taschen usw. wirklich sicher in den Ablagen abzulegen, denn es würde holprig werden. Das wurde es auch und das gesamte Fahrzeug und Insassen wurden regelmäßig ordentlich hin- und her geschüttelt. Diese Straße war nicht befestigt und wehte einem immer eine kräftige Staubwolke entgegen begegnete man einem anderen Fahrzeug. Durch den Staub sahen die Gebäude und Sträucher links und rechts des Weges stellenweise sehr Mitleid erregend aus.

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Südamerika (2009) – Bolivien – 20. Tag – Alles ganz anders (26.08.2009)

Schon bei der Exkursion am Vorabend war mir klar, dass ich an der heutigen Wanderung nicht teilnehmen würde. Es würde für mich zu anstrengend sein und wenn ich mich im Nebelwand fotografisch austoben wollen würde, käme ich wohl über die ersten paar Farne nicht hinaus. Also ließ ich es bleiben.

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Die Alternative die mir zur Verfügung stand war nicht schlecht, riss mich aber wirklich nicht vom Hocker. Ich wollte durch den Ort Laufen und mich etwas umsehen. Da das mit dem Fotografieren aber wieder etwas schwieriger war, da ja der Bolivianer nicht so gerne oder überhaupt nicht abgelichtet werden will, hielt sich meine Begeisterung wirklich in Grenzen. Nun kann man wohl einwenden, ich könne ja nur Gebäude fotografieren, doch da es im Ort nur so von Menschen wuselt und sicher jemand vor jedem Hause hockt, ist diese Idee auch nur bedingt umsetzbar.

Egal, ich begann meinen Ausflug mit den anderen und fuhr mit in den Ort. Dort wurde ich entlassen und ich stand erstmal etwas dumm in der Gegend herum. Da es bis zur Weiter fahrt der Gruppe noch etwas dauerte, passierte das, womit nicht gerecht werden konnte. Einer der Guides hatte eine Idee. Er fragte, ob ich mir Wasserfälle ansehen wolle und ich die Taxikosten tragen würde. Na, das war keine Frage, ich stimmte zu und so saß ich alsbald in einem Taxi und der Ausflug zu 3 Wasserfällen begann.

Südamerika (2009) – Bolivien – 19. Tag – Stadt unter dem Himmel (25.08.2009)

Was das Frühstück betraf, so hatte ich ehrlich gesagt mit einer kleinen Enttäuschung gerechnet, doch wie das gesamte Hotels, war auch das wirklich als schick zu bezeichnen und so begann dieser Tag durchaus erfreulich.

Heute stand ein durchaus überschau barer Fahrt an, denn schon gegen Mittag sollten wir unser Ziel Samaipata und den dortigen Zeltplatz erreichen.

Auch wenn ich von den ersten Metern der Fahrt noch etwas mitbekam, versank ich doch recht schnell im Schlaf der Gerechten. Mitbekommen da ich allerdings noch, dass plötzlich ein Bolivien bei der Stadtdurchqerung vor uns auftauchte, sich vor unser Fahrzeug stellte und wie ein Giftzwerg auf und ab sprang und mit den Armen so wild fuchtelte, dass man meinte er sei ein Kolibri. Er hatte sich wohl durch eines unsere Fahrmanöver übervorteilt gefühlt, doch wer das Gewimmel an Autos und die Art und Weise wie hier gefahren wird sieht, kann sich darüber nur wundern.

Dass man bei Ampeln anhält fand ich schon erstaunlich, denn eigentlich wurde ständig gedrängelt, gehubt und irgendwie versuch vorwärts zu kommen. Ich fand das schon etwas beängstigend.

Südamerika (2009) – Bolivien – 18. Tag – Ankunft Bolivien (24.08.2009)

Ich nehme fast an, dass dies einer der kürzesten Berichte werden wird, denn zum einen ging es heute nur darum von Brasilien nach Bolivien zu reisen und zum Anderen durften wir uns, an unserem Ziel angekommen etwas ausruhen.

Die Ausreise aus Brasilien ging früh am Morgen wirklich reibungslos von statten, so dachten wir. Als wir jedoch mit unserem Bus die Fahrt fortsetzen wollten, wurden wir angehalten und die Papiere des Fahrers gefilmt. Irgendwas passte dabei den Beamten nicht und so war Schluss mich der Busfahrt. Wir mussten stattdessen in Taxen umsteigen.

Bevor wir diese jedoch bestiegen ging es darum die Einreiseformalitäten für Bolivien zu erledigen. Ich füllte mein Formular so gewissenhaft wie möglich aus und war dann doch etwas enttäuscht, als man weder das Passbild, die Angaben oder sonstiges Prüfte. Ich erhielt meinen Stempel und für mich war die Einreise erledigt.

Die Taxen die uns zum Flughafen brachte, hätten in Deutschland nicht einmal den Schrottplatz verlassen dürfen, geschweige denn auf Straßen fahren dürfen. Doch was solls, man wurde am Flughafen abgeliefert und somit sollte man nicht weiter darüber nachdenken.

Südamerika (2009) – Brasilien – 17. Tag – Das Pantanal wird verlassen weiter in Richtung Boliven (24.08.2009)

In der Nacht hatte es ein kleines Gewitter gegeben und es hatte zu Regnen begonnen. Auch wenn es am Morgen ersteinmal trocken war, gab es ab und an Schauer, die schließlich in einen leichten Dauerregen überging.

Heute ging es hinaus aus dem Pantanal weiter nach Corumba, um dann am folgenden Tag nach Bolivien weiter zu reisen. Ich gebe zu, dass bei dem etwas missligen Wetter der Aufbruch nicht so schwer fiel.

Die Staubpiste war heute eine Schlammpiste und so hatte die Stecke durchaus einen etwas anderen Charakter. Das Fahrzeug war binnen kürzester Zeit vollständig zugesaut. Die Entfernung für das Geschunkel wurde auf spannende Weise bemessen. Die Brücken auf dieser Strecke wurden gezählt und da es etwa pro Kilometer eine Brücke gab, war es ein praktisches Mittel seinen Standort zu ermitteln und eine Vorstellung zu haben wie weit noch zu fahren sei. Unsere Unterkunft hatte an Brücke 42 gelegen.

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Südamerika (2009) – Brasilien – 16. Tag – In den Sand gesetzt (22.08.2009)

Informationen zum Pantanál … http://de.wikipedia.org/wiki/Pantanal

Die Unternehmung für diesen Tag fand zu 100% meine Zustimmung. Ich freute ich auch schon darauf, denn es sollte mit den schon bekannten Pickups tiefer ins Pantanál gehen, um dort noch das ein oder andere für uns unentdeckte Tier zu finden.

Weit kamen wir nach dem Fahrtbeginn wirklich nicht. Wir waren vielleicht 500 Meter gefahren und schon wurde das erste Mal gehalten, denn unser Guide hatte Otter entdeckt. Wie er das immer machte, dass er die Tiere entdeckte wird mir auf immer ein Rätsel bleiben, doch diese Fähigkeit genoss ich sehr.

Was die Otter angeht, so war ich wirklich verdutzt was für riesige Pfoten (die mich sehr stark an Hände erinnerten) diese Tiere haben. Wie das Tier nun eine Fisch fraß war schon etwas gewöhnungsbedürftig, doch es schmeckte allem Anschein nach.

Südamerika (2009) – Brasilien – 15. Tag – Piranhas an der Schnur (21.08.2009)

Informationen zum Pantanál … http://de.wikipedia.org/wiki/Pantanal

Heute stand Reiten auf dem Programm. Nicht wirklich das womit man mich locken kann. So meinte ich, dass ich eher nicht an dieser Aktivität teilhaben möchte. Als ich dann hörte, dass man auch von Seiten der Pferdebesitzer eine nicht Teilnahme anraten würde, hatte ich zumindest eine offizielle Ausrede.

Zudem war ich noch völlig beseelt von dem herrlichen Sonnenaufgang am Morgen und das herrliche Licht was über der Landschaft lag, lockte mich eher die Kamera zu nehmen und auf Vogelpirsch zu gehen, als durch die Gegend geschaukelt zu werden.

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Südamerika (2009) – Brasilien – 14. Tag – Auf ins Pantanál (20.08.2009)

Am Morgen war von dem Unwetter nicht mehr viel zu merken. Die Landschaft lag jungfräulich vor einem, so als wäre nichts gewesen. Ich hatte nichts dagegen, unter diesen Voraussetzungen ins Pantanál aufzubrechen.

Am Abend hatte ich schon begonnen mein Gepäck vorzubereiten und hier hatte sich schon herausgestellt, dass es etwas schwierig wird. Ich hatte mich ämlich was das Volumen meines Gepäcks angeht und dem Rucksack in den alles sollte etwas verschätzt. Ich bekam zwar alles hinein, doch fürchtete ich beim öffnen, dass alles explosionsartig heraus katapultiert würde.

Für die Fahrt ins Pantanal stand ein kleiner Bus zur Verfügung, der für mich, etwas eng war. So war die Fahrt nicht übermäßig bequem. Aber wer hatte auch schon behauptet, dass ich zum Spaß hier sein.

Die erste Zeit verschlief ich, doch als wir die Hauptstraße verließen und auf eine Piste abbogen, lohnte es sich alle mal aus dem Fenster zu schauen. Die Landschaft ähnelte, dem was wir schon geraume Zeit sahen, doch nahm der Tierreichtum deutlich zu. So wurde ab und an angehalten und weil und Guid etwas entdeckt hatte, was sich zu beobachten lohnte. So bekamen wir allerlei Getier und Pflanzen zu sehen und die Anreise wurde sehr kurzweilig. Dass das geholper und geschunkel ab und zu Unterbrochen wurde, hatte auch wirklich seinen Reiz.

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