Südamerika (2009) – Brasilien – 13. Tag – Erster Eindruck Pantanál (19.08.2009)

Informationen zum Pantanál … http://de.wikipedia.org/wiki/Pantanal

An diesem Tag sollte ich einen ersten Eindruck vom Pantanál erhalten, denn es stand ein Bootsausflug auf dem Rio Salobra auf dem Programm.

Doch begonnen wurde der Tag mit einem wirklich tollen Frühstück Büfett. Es gab wieder Wurst, Käse, Brot, Kuchen, Obst, Müsli und viel mehr. Das ganze dazu wider sehr ansprechend präsentiert, so das es eine Freude war sich den Genüssen hinzugeben.

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Südamerika (2009) – Brasilien – 12. Tag – Das Ende einer Reise (18.08.2009)

Dieser Tag sollte wieder ein Fahrtag werden, jedoch mit mehreren Besonderheiten. Zum einen sollte die Fahrt mit 4 Std. sehr kurz ausfallen, doch wesentlich bedeutsamer sollte sein, dass wir uns heute für die nächsten Tage vom Fahrzeug trennen. Wir würden nämlich für die nächsten Tage im Pantanál (ein riesiges Schwemmland) verschwinden, um anschließen mit dem Flieger nach Bolivien weiter zu Reisen. Das Fahrzeug würde von hier überführt werden, was die Bewältigung von etlichen tausend Kilometern bedeutet.

Erst einmal durfte der Tag aber geruhsam begonnen werden. Auch wenn der Himmel am Morgen sehr traurig wirkte, so war zumindest ein Regenschauer wie in der Vornacht nicht vorgekommen. Es gab lediglich ab und zu leichte Regenschauer.

Ich nutze den Morgen, um die Umgebung etwas zu erkunden und dabei den ein oder anderen Vogel zu entdecken, die hier auf dem Zeltplatz in großer Vielfalt vorzufinden waren. So entdeckte ich doch tatsächlich meinen ersten Kolibri in freier Natur – ein tolles Gefühl.

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Südamerika (2009) – Brasilien – 11. Tag – Der Arche Noha sehr nah (17.08.2009)

Noch nie war ich dem Freischwimmerdabzeichen innerhalb eines Zeltes so nah wie in dieser Nacht. Was war passiert?

Als ich am vergangenen Abend im Bett verschwand war es so heiß, dass ich großzügig auf eine Decke verzichtete. Auch hatte ich nur das Innenzelt aufgebaut, um so etwas mehr Luft im Zelt zu haben. Um etwaigen Wetteränderungen Rechnung zu tragen, hatte ich das Zelt in einem der überdachten Flächen anvertraut. Doch all dies erklären aber noch nicht den Wassereinbruch im Zelt.

Ich hatte schon mitbekommen, dass in der Nacht die heiß und trocken begonnen hatte, viele Wetterleuchten den Himmel erhellten. Ich dachte aber darüber nicht weiter nach, vor allem was dies bedeuten könnte. Ich drehte mich stets um und schlief weiter. Irgendwann setzte ein heftiger Wind ein und ich merkte, dass das Wetterleuchten in ein ordentliches Gewitter, mit gewaltigen Sturmböen gewechselt hatte. Auch das ignorierte ich noch, denn ich hatte mein Zelt ja untergestellt.

Irgendwann ließ sich der Sturm und er Regen nicht weiter ignorieren, denn der Regen fiel mittlerweile waagerecht und wurde durch den Sturm gegen das Zelt gepeitscht. Das führte schließlich dazu, dass irgendwann der Wasserpegel in meinem Zelt zu steigen begann. Ich gebe zu, besonders aufregen tat mich das nicht, sonder ich nahm mein Handtuch, was sehr saugfähig sein sollte, und wischte alles fleißig auf. So hielt ich das Unangenehme an dieser Situation etwas in Grenzen.

Südamerika (2009) – Brasilien – 10. Tag – Fast komplett verschlafen (16.08.2009)

Nachdem es in der Nacht für meine Verhältnisse vor dem Hotel etwas turbulent zugegangen war, stand ich nach rund 2 Std Schlaf etwas gerädert auf. Eigentlich sollte ich froh, sein, dass ich der Dusche kein warmes Wasser entlocken konnte, denn so wurde ich zumindest etwas munterer.

Auch wenn dieses Hotel vielleicht etwas einfach gehalten war, so wurde beim Frühstück sehr viel Wiedergutmachung betrieben. Es gab ein wahrlich überwältigendes und mich begeisterndes Angebot.

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Südamerika (2009) – Brasilien – 09. Tag – Weit ist der Weg & Wie man eine Brücke NICHT baut

Auch wenn dies ein etwas längerer Fahrtag war, so brauchte nicht übermäßig früh aufgestanden werden. Ich gebe zu dennoch habe ich gleich erst einmal ein Schläfchen eingelegt. Bekam aber trotzdem mit, dass wir bei herrlichem Wetter den Tag begannen und es sicherlich heiss werden würde.

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Nach dem Ersten Halt nahm ich dann doch mal die Landschaft wahr und fühlte mich durchaus an deutsche Landschaften erinnert. Alles war sehr ländlich und es wuchs das Getreide kräftig. Von dem Urwald den es hier früher einmal gegeben hatte und der den Besiedlern alles abverlangte. Heute jedoch sah ich nur noch blühende Agrarlandschaft, die den Nachkommen der Besiedler wohl ein ordentliches Auskommen brachte.

Zu Mittag hielten wir in einem kleinen Ort, in dem wir uns erneut an einem Büfet laben durften. Dieses war jedoch etwas anders als alle bisherigen. Dieses Mal kam man mit riesigen Spießen an den Tisch und man bot uns die daran steck enden Fleischsorten an. Hatte man Interesse, ließ man sich ein Stück abschneiden und bekam es vorgelegt. Hui, war das lecker und vor allem mal wieder sehr viel. Doch es wird nicht gejammert, sondern genossen.

Südamerika (2009) – Argentinien – 08. Tag – Argentinischer Teil von Iguacú

Um zum Wasserfall auf der argentinischen Seite zu gelangen, standen heute einige Zollformalitäten ins Haus. Dieser Umstand und weil wir vor den größten Touristenströmen bei Iguazú ankommen wollte, hiess es etwas früher aufzustehen. Dieses frühe Aufstehen fiel zwar nicht leicht, doch wie sich beim Aufenthalt am Wasserfall zeigt, war es was das Licht, die Tiere und den Ansturm betraf eine wahrlich gute Sache.

Eigentlich hatte ich gedacht ich müsse hier heftigste über die Zollformalitäten der Brasilianer oder der Argentinier schimpfen, doch rutschten wir so zügig hindurch, dass wir noch vor der offiziellen Öffnung des Parks vor dessen Toren standen.

Nachdem die Tickets erstanden und eine kurze Absprache des Ablaufs des Besuches erfolgt war, begannen wir die Fälle zu erkunden.

Die Sage

Südamerika (2009) – Brasilien – 07. Tag – Verdammt viel Power (13.08.2009)

Hui, ich konnte erneut ausschlafen. Dies hat durchaus seine Bedeutung, denn schliesslich bin ich ja im Urlaub. Doch dies bildete nicht das besondere Highlight dieses Tages, sondern der Besuch des gewaltigsten Wasserkrftwerkes der Welt. Dieses Wunderwerk der Technik wurde auf einmalige Weise durch die Länder Brasilien und Paraguay geplant und mit einer gewaltigen Anstrengung an Geld, Knowhow und wirtschaftlicher Voraussicht umgesetzt.

Dass zwei Länder bei diesem Wunderwerk ihre Finger im Spiel haben, macht sich auf sehr kuriose Weise bemerkbar, denn alles wurde genau zu gleichen Teilen aufgeteilt. Selbst das Kontrollzentrum besteht aus einem Brasilianischen und einen Paraguanischen Teil. Die Turbinen für die Stromversorgung machen hier keine Ausnahme, auch sie sind zu gleichen Teilen errichtet wurden. Nur, benötigt Paraguay nur einen Bruchteil ihrer Tourbinenleistung und so wird die Überschüssige Leistung an Brasilien verkauft.

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Was den Besuch selber betraf, so war dieser ausgesprochen streng Organisiert. So waren Stops für Fotos eher selten und selbst bei diesen wurde genau festgelegt wie weit man sich bewegen darf. Am Kuriosesten war jedoch die Tatsache, dass wir, die Besucher, eine Schutzmaske beim Besuch des inneren Teil des Staudammes tragen mussten. Damit sollte verhindert werden, dass die Schweinegrippe eingeschleppt wird.

Südamerika (2009) – Brasilien – 06. Tag – Ein ultimativer Reisetag (12.08.2009)

Dies war ein Tag, so voll von Eindrücken, dass es sich auch hier mit einer wirklich grossen Anzahl an Bildern bemerkbar macht.

So unterschiedlich die verschiedenen Stationen dieses Tages auch waren, keine war weniger Eindrucksvoll. Wir begannen den Tag mit dem Besuch eines Vogelparks. Dieser hatte ursprünglich als Pflegestation begonnen und sich schließlich zu einem sehr eindrucksvollen Gelände entwickelt, auf dem der Besucher eine sehr bunte Vogelwelt zu bestaunen. Es gab zwar auch normale Voliere, doch die großen konnten durchlaufen werden und ich kam den Tieren aufregend nahe.

Auch wenn es nicht leicht ist hier eine Besonderheit herauszustreichen, sind es dann für mich die Kolibris. Diese kleinen Flitzer begeisterten mich wirklich sehr. Bei meinen Versuchen sie auf ein Bild zu bannen, musste ich immer wieder kleine Pausen einlegen und ruhige, sich nicht bewegende Blumen fotografieren, um wieder etwas Ruhe zu empfinden.

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Südamerika (2009) – Brasilien – 05. Tag – Nur 750 Kilometer (11.08.2009)

Dieser Tag begann mit dem schmerzhaften klingeln des Weckers um 3 Uhr Morgens. Dies ist wirklich nicht meine Lieblingsuhrzeit und schon überhaupt nicht im Urlaub. Versöhnt wurde ich mit dem Frühstück, denn das war üppig und vor allem sehr lecker. Ich genoss es sehr.

Nach dem Verladen des Gepäck und dem Reisebeginn, bekam ich für die ersten Stunden nicht viel davon mit, denn ich war sofort eingeschlafen.

Lediglich die mehr oder weniger kurzen Stopp, um sich die Beine zu vertreten, bekam ich mit.

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Südamerika (2009) – Brasilien – 04. Tag – Erkundung der Insel „Ilha Do Mel“ (10.08.2009)

Als ich beim Studium im Vorfeld der Reise die Beschreibung zu diesem Tag las, das Wort „mehrstündige“ Wanderung las und an mir herunter schaute, wusste ich, dass diese Wanderung für mich wohl eher nicht in Frage kommt. Diesem Wunsche kam man entgegen, doch verzichten brauchte ich deswegen auf die Besichtigung nicht. Ich nahm lediglich ein anderes Bötchen, welches mich zum Endpunkt der geplanten Wanderung brachte.

Wegen der halbstündigen Überfahrt machte ich mir etwas Sorge, denn ich neige doch sehr dazu Seekrank zu werden. Ich hatte dieses Mal jedoch Glück und ich konnte die gesamte Überfahrt genießen. Außer mir war nur noch der Dorfpolizist an Bord und so konnte ich nach allen Seiten über das Meer blicken. Die Hügelkette die sich auf dem Festland entlang zogen und mit zunehmender Entfernung immer besser zur Geltung kamen verzückten mich. Ich genoss es sehr sie teilweise steil und bizarr in den Himmel ragen zu sehen.

Infos zur Insel „http://de.wikipedia.org/wiki/Ilha_do_Mel“

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