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Bin sicher in Japan angekommen und für alle die es interessiert, wie und was ich hier in Kobe von dem Desaster im Norden merke. Die Antwort wirkt u.U. etwas unglaubwürdig, doch man merkt hier Nichts davon!

In der Stadt herrscht Geschäftigkeit wie ich es im letzten Jahr kennengelernt habe. In den Geschäfte sind voll von Menschen und bislang kann hier alles gekauft werden. Natürlich ist das Vorkommnis ein Thema und es würd darüber gesprochen. Aber Reaktionen, wie wir sie zur Zeit Deutschland sehen – Gross Demonstrationen, gibt es nicht. Zumindest bekam ich davon bislang nichts mit.

Die einzige Quelle, um an Informationen zu kommen was im Norden so los ist, ist das Internet, denn mit dem lesen und hören japanischer Nachrichten ist es bei mir nicht weit her.

Soweit dazu  :-) .. Nachfolgend werde ich etwas von meiner Anreise nach Japan berichten.

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Nun ist es so weit. Ich verlasse Deutschland in Richtung Japan.

In den vergangenen Tagen hatte ich viele Fragen, ob ich in Anbetracht der bedenklichen Situation in Japan (Erdbeben, Tsunami und Störfall in einem Atomkraftwerk) wirklich fliegen würde. Doch eigentlich stand es für mich zu keinem Zeitpunkt außer Frage, dass ich die Reise antreten würde.

Natürlich habe ich eine Abwägung vorgenommen, ob ich es vertreten kann aufzubrechen. Doch  unter Einbeziehung der aktuellen Lage, dem Umstand, dass ich nach Kobe fliege und nicht ins Krisengebiet und persönlichen Gründen, stand fest, ich werde aufbrechen.

Also schauen wir alle einmal, was diese Reise bringen wird.

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Bald ist es wieder so weit und es geht erneut auf nach Japan. Somit gibt es in Kürze wieder etwas zum schmökern, schmunzeln oder sich wundern. Um die kurze Wartezeit, etwas zu verkürzen ein kleines Rätsel.

Wenn man sich durch die Städte Japans bewegt, bekommt man fast unausweichlich irgendwann aus Werbezwecken eine Packung Taschentücher in die Hand gedrückt. Das ist zum einen sehr praktisch, denn man muss keine kaufen und zum anderen ist es in manchen Fällen sogar lehrreich. Meine Frage ist: Was will uns die Information in dieser Packung Taschentücher sagen? Viel Spaß beim Raten (Ich freue mich schon auf die Kommentare – Die Lösung gibt es im übrigen kurz bevor ich auf Reisen gehe) … :-)

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20100918_080852-IMG_4909 Auf Grund eines beruflichen Ungemachs, hatte es mich nach Süddeutschland verschlagen.  Wie sich jedoch herausstellte, ließ sich diesem Umstand tatsächlich etwas positives abgewinnen, denn ich stellte fest, dass zum selben Zeitraum das jährliche Oktoberfest statt fand. Also warum nicht einmal hin und sich das ganze live ansehen.

Die Eröffnung und der Einzug der Wiesnwirte war für den Samstag angesetzt (wie wohl jedes Jahr), was mir gut passte, denn so konnte ich mir den Ausflug in die Stadt erlauben. Wochentags wäre es schlicht nicht möglich gewesen, oder es wäre zumindest deutlich schwieriger gewesen.

Leider war dieser Ausflug für mich mit ein paar kleineren körperlichen Anstrengungen verbunden, denn um die die Stadt zu kommen, musste ich erst einmal zur S-Bahn gelangen, denn diese lag rund 4 Km Fußweg entfernt. Busse fuhren zwar, aber nur während der Woche. Ab Samstag war derjenige, dem kein Auto zur Verfügung stand, auf seine Füße angewiesen. Nun gut, so ist es halt auf dem Lande :-)

20100918_084036-IMG_4929 Zum Glück war an diesem Morgen das Wetter mehr als erfreulich und so ordnete ich diesen Fußweg in die Kategorie kleines Aufwärmtraining ein. Doch da der Weg zumeist an einer gut befahrenen Straße entlang führte, bedurfte es schon einiges an Phantasie, um nicht entnervet zu wirken.

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Schon während meiner Reise hatte ich ein hoch aufgelöstes Bild von Kobe veröffentlicht. Da mein kleines Netbook mit der Berechnung des weitaus größeren Bildes überfordert war, gab es lediglich die kleinere Version. Doch jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, wollte ich es wissen und ließ die große Version rechnen. Wie ich dabei lernen musste, brachte ich meinen Rechner mit diesem Vorhaben 350 Bilder zusammenzurechnen und zu bearbeiten an seine Grenzen – eher darüber hinaus, betrachte ich die div. Programmabstürze wegen zu wenig Speicher :-) . Letztlich konnte ich das Bild aber doch entstehen lassen und ich war selber erstaunt über das Ergebnis.

Wenn das alte Bild rund 50 MegaPixel hatte, so bringt es diese Version auf rund 160 MegaPixel. Damit könnt ihr nun Kobe und seine Häuser noch genauer erkunden und vielleicht das ein oder andere Entdecken. Ich wünsche viel Spaß dabei …

Kobe

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Japan – Osaka-jo

20100612_083046-IMG_1004 Man mag es kaum glauben, doch auch der längste Urlaub geht einmal vorüber. So auch der meinige. Nun war nur die Frage, wie gestaltet man die letzten Stunden bis zum Abflug so angenehm wie nur möglich.

Diese Entscheidung begann damit, dass ich die Idee aufgriff und mein Gepäck nicht selber zum Flughafen wuchtete, sondern via Koffer-Service transportieren ließ. Das kostete zwar ein Sümmchen, doch hatte es wirklich Charme, sich am Reisetag nicht mit seinem Gepäck herumzuschlagen.

Trotzdem wurde der Morgen meiner Abreise ein kleinwenig Anstrengend, denn wir mussten schließlich unsere Wohnung räumen. Für mich war es wirklich erstaunlich, was sich in so kurzer Zeit alles angesammelt hatte. Zum Glück hatte sich Eris Vater bereit erklärt mit seinem Auto zu kommen und sich dem Gepäck anzunehmen. So brauchten wir den ganzen Kram lediglich von der Wohnung  zum Auto zu schaffen. Dort wunderte ich mich dann kaum mehr, als ich sah wie sich das Fahrzeug zunehmend füllte und schließlich wirklich nur noch etwas Platz für den Fahrer blieb. Ich vermutete, dass dieses kleine schnuffige Autochen noch nie so voll beladen war in seinem Autoleben.

20100612_043028-IMG_0627_ji Danach galt es den Tag mit Aktivitäten zu füllen, denn der Flieger sollte Japan erst spät in der Nacht verlassen. Da ich vom Kansai Flughafen (eine künstlich aufgeschüttete Insel) in Osaka abfliegen sollte, lag es nahe, den Tag auch in Osaka zu verleben.

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IMG_0129_ji Dass wir noch lange nicht alle Sehenswürdigkeiten von Kobe entdeckt hatten, bewies der heutige Tag. Zum einen wollten wir uns die Akashi-Kaikyō-Brücke aus der Nähe ansehen und zum anderen stand ein Hügelgrab namens Goshikizuka-Kofun auf unserem nachmittäglichen Programm.

Schon nach verlassen des Zuges an der Akashi-Kaikyō-Brücke sah ich so richtig, welch gewaltiges Bauwerk sie darstellte und es war beeindruckend sich vorzustellen welch Aufwand betrieben worden war, um diese, bis heute, längste Hängebrücke erbaut zu haben.

Natürlich wollten wir uns sie wesentlich genauer anschauen, und so führte uns unser Weg direkt ins Besucherzentrum: Nachdem wir unser Besucher-Ticket gekauft hatten, fuhren wir mit dem Fahrstuhl ganze 8 Stockwerke nach oben, bis wir unter der Fahrbahn angekommen waren.

IMG_0197_ji Von dort führten Röhren ähnliche Gänge unter der Brücke entlang. Während wir dort entlang liefen merkten wir jede Erschütterung die die Fahrzeuge über uns erzeugten und ich mochte mir nicht vorstellen wie es hier zugehen würde, wenn die Erde zu beben beginnen würde, doch war ich mir andererseits völig sicher, dass ich hier wirklich sicher wäre.

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Japan – Osaka Aquarium

20100608_093846-IMG_9799_ji Es stand schon lange auf unserer Liste der zu besuchenden Sehenswürdigkeiten und heute war es endlich so weit. Wir machten uns auf nach Osaka, um das dortige Aquarium aufzusuchen.

Um das KAIYUKAN-Aquarium zu erreichen, mussten wir uns erst einmal dem öffentlichen Nahverkehr anvertrauen. Für mich waren die vielen Gesellschaften, Tarife, Automaten und Bahnsteige auch nach dieser langen Zeit meines Aufenthaltes, noch immer ein großes Mysterium. So trottete ich zumeist brav hinter Eri her und vertraute ihr völlig.

In Kobe bewegte sich Eri tatsächlich schlafwandlerisch sicher durch dieses für mich wie ein Labyrinth anmutende Gewirr, doch der öffentliche Nahverkehr von Osaka, flößte auch ihr Respekt ein.

20100608_044113-IMG_8822_ji So erreichten wir Osaka zwar problemlos, doch dann wurde es ein ordentlicher Marsch durch die Gänge, Unterführungen und ein paar Mal Nachfragen, bis wir schließlich auf dem Bahnsteig standen, von dem es in Richtung Aquarium gehen sollte.

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20100606_043949-IMG_8393_ji Das praktische an Kobe ist, dass sowohl das Meer, als auch dichter Wald und seine Berge in Fußweg Entfernung liegen. Also eine Flucht aus dem Trubel der Stadt ist mehr als einfach zu bewerkstelligen. Besonders bemerkenswert ist bei einem Besuch des Waldes, dass man sofort vergisst, dass nur weniger Meter hinter einem eine Großstadt liegt.

An diesem Tag wollten wir diese günstige Gelegenheit einmal nutzen und uns auf machen, um zum einen diese Natur und zum anderen den ältesten Ort mit heißen Quellen (Onsen) zu besuchen. Dies schien ein wirklich spannender Ausflug zu werden, denn erst sollte es via Kabelbahn hinauf in die Berge um den Mt. Rokko gehen, im Übrigen ein Beliebtes Ausflugs- und Wandergebiet mit Aussicht auf die Stadt – und auf der “anderen Seite”  via Seilbahn wieder hinunter nach Arima (englischsprachiger Link) das Onsen.

20100606_025635-P6060254_ji Doch bevor es wirklich ins Grüne ging, hieß es in unserem Falle erst einmal Bahn fahren um dann noch etwas mit einem Bus durch die Gegend geschunkelt zu werden. Das mit dem Bus wurde dann mal wieder spannend, denn die Menschenschlage die sich vor uns schon gebildet hatte, war beträchtlich und so füllte sich der Bus zusehends und ich wunderte mich schon ein wenig wie die Tür letztlich noch zu ging. Wir hatten darauf verzichtet uns auch noch hinein zu quetschen, denn der nächste Bus sollte schon 10 Minuten später eintreffen und wir bildeten den Anfang der nächsten Schlange.

Während wir nun warteten konnte man zusehen wie die neue Schlange minütlich anwuchs. Diesen Umstand hatte das Busunternehmen erkannt und stellte einen zusätzlichen Bus. Das fand ich wirklich toll, denn wir kamen schnell weiter und dieses Beispiel an  Flexibilität war wirklich beeindruckend.

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Japan – Hyogo daibutsu

20100605_062821-IMG_7996_jiJeder Tempel versucht auf seine Weise seinem Glauben Ausdruck zu verleihen.

Im Tempel Nofuku-ji wird dies durch eine wirklich große Buddha Statue getan. Doch bevor man sie sehen kann, muss man sie erst finden.

Wir näherten uns der Statue via Zug und schon kurz nach dem Aussteigen stellte sich die Frage in welche Richtung es gehen sollte.

Die Auskunft am Blumenstand des Bahnhofs war zwar nicht schlecht, doch löste es unser Wegeproblem nur teilweise. So lenkten wir uns erst einmal ab und legten einen kurzen Stopp auf dem Flohmarkt ein, der direkt vor der Haltestelle abgehalten wurde. Neben viel Krimskrams gab es auch etliche Stände an denen Hand gemachte Dinge verkauft wurden und die waren wirklich hübsch anzusehen.

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