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Japan – Kobe Harborland

01_20100516_072652-IMG_1828_ji Ich hatte es mir gewünscht und heute besuchten wir “Kobe Harborland” (englisch sprachiger Link).

Nun war nicht wirklich ausschlaggebend, dass es sich dabei um eines der div. Einkaufsdistrikte handelte. Eher lockte mich, dass sich dieses Gebiet am Hafen befand, eine spannende Aussicht bieten sollte und durch sein Entertainment Angebot, die ein oder andere Abwechslung bot. Vielleicht spielte auch eine Rolle, dass Harborland (englisch sprachiger Link) auch sehr beliebt als Dateing Punkt für junge Paar in Kobe war.

Bevor wir jedoch nach Harborland (englisch sprachiger Link) kamen, streiften wir noch nur die div. Shopping Arkaden, China Town und näherten uns auf diese Weise zusehends dem Hafen.

01_20100516_050914-IMG_1685_ji An diesem Tag war das schlendern durch die Straßen und Arkaden durchaus angenehm, auch wenn Angangs sich noch viele Menschen mit uns durch die Straßen bewegten. Meist allerdings ist das Laufen als Fußgänger ein kleines Abenteuer, denn man teilt sich die Gehwege mit Radfahrern und die fahren nicht unbedingt immer rücksichtsvoll. Bislang bin ich zwar um den ein oder anderen Crash umhin gekommen, doch dies habe ich wohl eher Eri als mir zu verdanken.

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Skyline und Haven von Kobe als “Litte Planet” Bild (zum Vergrößern kann Bild angeklickt werden)

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20100516_040432-IMG_1345_ji Schon seit 71 Jahren gibt es das Straßenfest in Kobe. Es begann als religiöses Fest, ist heute aber viel mehr. Es hat sich zu einer Multikulturellen Veranstaltung entwickelt mit vielen Vorführungen, Präsentationen und Aktivitäten.

Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und so machten sich Eri und ich auf um uns ins Getümmel zu stürzen. Getümmel kann man hier wirklich ernst nehmen, denn es begann damit, dass wir Anfangs uns lediglich mit dem gleichmäßig dahin fließenden Strom von Menschen bewegen konnten. Ein Entweichen nach links oder rechts war eigentlich nicht möglich. Um so erstaunlicher war es, dass die vielen Helfer und Ordnungskräfte versuchten diese Massen zu kanalisieren und irgendwie schien es auch zu klappen, doch lag dies auch an der Disziplin der Japaner.

20100516_035632-IMG_1285_ji Etwas von den div. Aktivitäten zu erhaschen war durchaus schwierig, denn zum einen waren bei den Hauptattraktionen besonders viele Menschen, doch meinte ich auch, dass die Örtlichkeit nicht ganz optimal gewählt war, denn oft verhinderten neben den Menschen auch Gebäude den Blick auf die Veranstaltungen. Das fand ich wirklich schade, denn so war es wirklich schwierig das Farbenfrohe Treiben zu genießen.

So verabschiedeten wir uns alsbald von der Hauptstätte und verlagerten unseren Besuch auf die etwas abseits gelegenen Vorführungen, die nicht  weniger ansehnlich waren.

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Japan – Eri & Ich

Auf Wunsch, hier ein kleines Foto welches Eri und mich zeigt (auf dieses Bild kann man klicken, um es etwas größer zu sehen)

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20100512_050636-IMG_0464_ji Ich hatte meine Hiragana Stunde (schreiben lernen) hinter mich gebracht, was an diesem Tag noch etwas stressiger war als beim letzten Mal, denn heute wurde die Leistung der Lehrerin beurteilt. Daher war sie etwas strenger als sonst und zog den Stoff auch noch etwas gnadenloser durch.  Was es für mich zusätzlich nicht einfacher machte, war die Tatsache, dass hier allem Anschein nach, wie in Japan üblich unterrichtet wird, d.h. man muss schon auf den Stoff der Stunde vorbereitet sein, sonst hat man wirklich Probleme mitzukommen (informativer Artikel zum japanischen Schulsystem).

20100512_045622-IMG_0434_ji Ich hatte zwar entsprechend gelernt und dennoch ging es im Unterricht so flugs vorwärts, dass ich (die anderen auch) nicht in der Lage war zusätzliche Notizen zu machen. z.B. über die beispielhaft verwendeten Wörter für die einzelnen Zeichen. Was wirklich dumm ist, denn in der nächsten Woche muss man sie wissen und können.

Das einzige was mich tröstete war der Hinweis von Eri, dass wenn ich mich mal durch die beiden Silbenschriften durchgewurstelt hätte, ich im Prinzip alles lesen kann und die Kanji (chinesischen Schriftzeichen) noch als Bonus gelernt werden bräuchten.

20100512_051208-IMG_0479_ji Egal, ich war frei und konnte durch die Stadt laufen. Viel gibt es da natürlich nicht zu berichten, als die Tatsache, dass wenn es mich in die kleinen und kleinsten Gässchen verschlug, ich recht schnell den Moment erreichte, die Orientierung zu verlieren. Da war ich jedes Mal froh zu wissen, dass ich meine kleine GPS Navigation immer bei mir hatte, mit deren Hilfe ich mir notfalls heim finden konnte.

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Ich kann es nicht sein lassen. In regelmäßigen Abständen muss es einen Besuch im Sushi Restaurant geben und wie immer war es sehr lecker.

Dieses Mal war der Besuch jedoch mit kleinen Hindernissen gespickt. Wir hatten den Tipp für ein anderes Restaurant bekommen, eines mit Entertainment. Als wir jedoch dort eintrafen war das Teil mehr als voll und die Schlange zum Warten beträchtlich.

Unsere Wartenummer ergab, dass wir 10 Leute vor uns hatten und nachdem es nach 20 Minuten noch immer 8 waren, entschlossen wir uns unsere “alte”  Sushi-Bar aufzusuchen. Dazu mussten wir zwar 15 Min. laufen, doch wer wuste, wie lange es hier dauern würde.

Doch auch im anderen Restaurant war es voll und es hieß eine Nummer ziehen. Doch wir warteten keine 10 Minuten und es gab lecker essen.

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20100511_063249-IMG_0384_ji Auch ich bleibe von Regentagen nicht verschon. Zähle ich sie alle zusammen, bin ich zwar noch immer eindeutig auf der Sonnenseite des Urlaubs, doch diese Tage sind durch ihren dauernd anhaltenden Regen doch etwas frustrierend. Manchmal beginnt es nur ganz leicht zu nieseln, doch wenn es rightig zu regnen beginnt, kommt schon ordentlich etwas an Wassermenge herunter.

Schaut man aus dem Fenster, so sieht es nicht so viel aus und auch unter dem Regenschirm kommt es einem auf den ersten Blick nicht überwältigend vor, doch sehr schnell merkt man, dass sich leichte Ströme an Wasser vom Schirm lösen und unaufhörlich vor sich hin plätschern.

Trotz dieser Widrigkeiten machte ich mich auf – zumeist wenn es noch trockener war und ich knipste mich durch die nähere Umgebung der Wohnung. Doch recht schnell ist Hemd, Hose und Schuhe so nass, dass ich pitsche patsche Nass freiwillig den Rückzug zur Wohnung antrete.

20100511_064808-IMG_0404_ji So bleibt hier die Gelegenheit einmal davon zu berichten, wie man an einer japanischen Kasse richtig bezahlt. Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas verwirrt war, bis ich das gesamte System durchschaut hatte. Natürlich gibt es wie überall Variationen, aber im Prinzip bleibt es gleich.

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Japan – Tetsujin

Eri erzählte mir etwas von einer “Iron Man” Statue und wie man so ist, verband ich es mit dem amerikanischen Iron man, der akt. auch die Kinos  beherrscht. Doch natürlich ging es nicht um diese amerikanische Figur, sondern um eine japanische Comic Figur namens “Tetsujin” (Aufbau Okt. 2009).

20100508_053301-IMG_0011_ji So recht etwas darunter vorstellen konnte ich im Vorfeld nicht was ich erwarten sollte und war um so begeisteter, als ich schließlich zu Füßen dieses 18 Meter großen Kolosses stand.

Ich fand es so spannend, dass ich mir etwas mehr Aufenthaltszeit wünschte, um mir Tetsujin aus allen Richtungen genau anzusehen. Auch fand ich es sehr spannend die anderen Besucher bei ihrem Besuch zu beobachten.

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20100505_033544-IMG_8831_ji Da Kobe sehr viel von einer modernen Großstadt hat und man das, was Besucher nach Japan zieht, ein wenig suchen muss, hat sich Eri gedacht, warum nicht nach Nara in die alte Kaiserstadt. Auch wenn diese Stadt gerade mal von 710 bis 784 Hauptstadt des Landes war, entstanden dort eine große Vielzahl an grandiosen Gebäuden. Für den geneigten Japan Besucher gibt es an diesem Ort unendlich viel zu entdecken.

Wir haben uns die Tatsache zu nutze gemacht, dass es von Kobe bis nach Nara gerade mal 90 Min. Fahrt mit der Bahn sind. Zudem feiert die Stadt in diesem Jahr 1300 jähriges Bestehen, was uns zu einem herrlich günstigen Ticket verhalf.

Da dies der letzte Tag der golden Week (goldenen Woche) war, war natürlich der Zug entsprechend mit anderen Ausflüglern gefüllt. Was aber nicht tragisch war, denn wir hatten einen Sitzplatz ergattert. Nun bekam ich von der Fahrt nicht wirklich viel mit, denn schon kurz nach verlassen des Bahnhofs war ich eingeschlafen.

Unser erster Stopp erfolgte nicht in der Stadt, sondern zwei Stationen früher, denn hier ergab sich die Möglichkeit die rekonstruierte Heijō-kyō („Kaiserliche Residenzstadt Friedensburg“) zu besuchen.

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Vielleicht mag sich der ein oder andere Fragen, wie es bei mir in der Umgebung denn so aussieht. Kein Problem. Einfach mal auf den folgenden Link für Google Street View (Google Straßen-Ansicht)  klicken und schon kann ein Rundgang ausgehend von meiner Wohnung unternommen werden. Aber Achtung, nicht verlaufen :-) )

Hier klicken und der Rundgang kann beginnen

Nach dem klicken kann es ggf. ein paar Sekunden dauern, bis die Street View Ansticht startet.

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