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Im Grund hatte ich an diesem Tag nicht damit gerechnet überhaupt Fotos zu machen, denn Eri und ich wollten uns eine Massage gönnen und danach ins Kino gehen.

20100504_055307-IMG_8574_ji Eigentlich ist die Straße in der sich unsere Wohnung befindet wirklich als ruhig zu bezeichnen. So wunderte ich mich, dass ich von draußen penetrantes Pfeifen einer Trillerpfeife vernahm und auch ansonsten ziemlich gebrüllt und getrommelt wurde. Eri meine nur, geh mal raus auf den Balkon, es lohnt sich. In der Tat lohnte sich dieser Weg, denn von dort konnte ich eine religiösen Zeremonie teilhaben. Verschiedene Gruppen bewegen sich durch die Straße. So kam zuerst ein Fahrzeug mit Trommel vorüber, danach tauchten Gruppen auf die eine Art True/Schrein durch die Stadt trugen. Eine wohl sehr anstrengend Angelegenheit, denn die Gesichter zeigten doch ein gewisses Maß an körperlicher Aufopferung.

So genossen die Träger die die Pause die in unserer Straße eingelegt wurde und mir gab es die Möglichkeit das Treiben etwas länger zu beobachten.

Ich muss gestehen, dass mir nicht bekannt war, was genau gefeiert wurde oder welchen Zweck der Umzug diente, dennoch war es spannend die verschiedenen Aktivitäten zu beobachten. So wurden u.A. auch alle Geschäftsinhaber begrüßt und Angesprochen und evtl. gesegnet. Möglichere Weise gegen eine kleine Spende. Ganz abwegig ist das mit der Spende nicht, denn zumeist gibt man für alles kleine Geldgeschenke, sei es wenn man im Tempel einen Wunsch äußert, die Glocke bedient usw., also warum nicht auch hier.

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Am heutigen Tage durfte ich ein Onsen (Heisse Quelle / Öffentliches Bad) kennenlernen. So einfach sich das ganze zu Begin anhören mag, ist das wahrlich nicht. Es ist nicht nur einfach baden gehen, nein, es gibt Rituale und Regeln die es einzuhalten gilt und die man als Ausländer all zu leicht missachtet (Einfach den Artikel zu Onsen lesen :-) ). Auch mir hatte Eri sicherheitshalber im Vorfeld einen kleinen Leidfaden in die Hand gedrückt, so dass ich wusste wie es sich zu verhalten galt. Es stellte sich wirklich als nützliche Hilfe heraus.

20100503_022549-IMG_8353_ji Um zum Onsen zu gelangen, mussten wir aber erst via U-Bahn die Stadt verlassen. Anschließend ging es mit dem Bus weiter. Diese Busfahrt hatte es in sich, denn dieser klein Bus füllte sich der Art mit Menschen, dass selbst alle Notsitze ausgenutzt wurden (Eri und ich drückten das Durchschnittsalter im Bus bestimmt deutlich auf 70). Wenn ich sage der Bus war voll, dann kann man das mehr als wörtlich nehmen.

Am Onsen trafen wir Eris Vater. Er nahm mich unter seine Fittiche, so dass sich meine Verfehlungen hoffentlich in Grenzen hielten. Schon beim Betreten war der erste Fehler möglich, denn hier galt es gleich die Schuhe auszuziehen, um sie dann einzuschließen. Danach ging es in Richtung Badeeinrichtung. Hier galt es darauf zu Achten, dass man die korrekte Richtung einschlug und nicht versehendlich in der falschen Abteilung, die der Frauen, landete. In manchen Onsen änderte sich ab und an die Badegelegenheit der Geschlechter, also auch hier galt es aufzupassen.

Nun folgte der Auskleide raum. Hier fielen alle Hüllen und konnte zum Wasch-Ecke gegangen werden. Hier hockte man sich auf sein Höckerchen, seifte sich überall sehr, sehr, sehr gründlich ein und reinigt sich nachhaltig. Anschließen ist es wichtig sehr gründlich jegliche Seife zu entfernen, dazu nutze man auch sein kleines Handtüchelchen welches man mit sich zu führen hatte.

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Wer wird sich schon beschweren, wenn von 7 Tagen Japan nur ein Tag mit Regen daher kommt. Ich wirklich nicht. Sicherlich wird sich auch niemand in Japan beschweren, dass es ausgerechnet in der Goldenen Woche so schön ist. Ich genoss auf jeden Fall diese herrliche Wetter, wenngleich ich immer knapp an einem Sonnenstich vorbei schramme.

20100502_103226-IMG_8212_ji Das tolle Wetter hat nun auch zur Folge, dass mit herrlichen Nachtaufnahmen zu rechnen war, so schlug Eri vor doch nochmals die Aussichtsetage im Rathaus zu besuchen, um schöne Eindrücke von Kobe bei Nacht zu erhalten. Dieser Vorschlag begeisterte mich natürlich und so brachen wir kurz vor Einbruch der Nacht in die Stadt auf.

Die angehenden Lichter auf dem Weg in die Innenstadt war schon schön zu sehen, doch die Aussicht vom Rathaus war für mich noch toller. So recht entscheiden, ob ich eher die Seite in Richtung Hafen würdigen soll, oder jene in Richtung Berge hatte zur Folge, dass ich immer hin und her pendelte, doch ich fand es lohnte sich.

20100502_122325-IMG_8313_ji Nach dem Rathaus flanierten wir noch kurz durch den kleinen, sehr hübschen Park, um dann hungrig in Richtung Restaurant aufzubrechen.

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20100501_080413-IMG_8148_ji So ein Tag im Jungel der Kobe Shoppingcenter ist wirklich aufregend. Zum einen kann man das geschäftiges Treiben haut nah erleben, oder auch die Modewelt der Stadt entdecken. Für mich ist es jedes Mal aufregend mich hier treiben zu lassen oder eine kleine Shopping Tour mit Eri zu unternehmen. Ich hoffe die wenigen Bilder können einen Einblick in dieses abenteuerliche Treiben geben.

FOTOBUCH … “Kobe Lifestyle”

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20100429_091035-IMG_7675_ji Ich gebe zu, diese erste Version des Berichtes wird sich wieder nur auf ein paar Zeilen beschränken. Auch wenn ich meinen Bildern in einer Nachtsitzung Herr geworden bin, so ist das mit dem Schreiben wirklich so eine Sache. Zwischen all den Aktivitäten bleibt wahrlich keine Zeit und hier sollte niemand glauben, dass ich ernsthaft zum Lernen käme. Nein, hier komme ich so überhaupt nicht in die Pötte.  So wird ziemlich sicher der japanisch Sprech Kurs in der nächsten Woche eine Katastrophe und ich werde ihn wohl auch abbrechen, denn immer so Unvorbereitet aufzuschlagen, nimmt mir schon etwas den Schwung. Leider macht es die Wohnung auch nicht einfacher zu lernen, denn es gibt beim besten Willen keine ordentliche Möglichkeit sich hinzusetzen. So schreibe ich auch diesen Artikel auf dem Bett hockend.

Es sei aber erwähnt, dass ich meinen Schreibkurs auf jeden Fall fortsetzen werde. Der macht wirklich Spaß, auch wenn es hier die ein oder andere Schattenseite gibt.

Aber ansonten kann ich mich nicht beklagen. So zeigte mir Eri ein wenig die Innenstadt mit Aussicht vom Rathaus. Hier sah ich das erste Mal das Meer und bekam eine bildliche Vorstellung von der Stadt. Auch entdeckten wir China Town, wo es wirklich schwer war an all den verdammt leckeren Angeboten vorbei zu kommen. Auch lernte ich die div. Einkaufspassagen kennen, wenn gleich ich meine, bislang nur einen zarten Hauch des Angebotes gesehen zu haben.

Richtig schön war für mich der erste Besuch eines Tempels und einer Markt Einkaufs-Straße. Hier fühlte ich mich so richtig in Japan angekommen.

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Was kann man sich mehr wünschen, als, dass ein Urlaub mit einem sonnigen Tag beginnt. Das war auch gut so, denn in der Nacht war es unerwarteter Weise doch recht frisch gewesen und so war es in der Wohnung durchaus kühl.

Diesem Umstand sollte an diesem Tag Rechnung getragen werden, in dem zu IKEA gewahren wird. Dort sollten all die Kleinigkeiten, die das Wohnen für 2 Personen angenehm macht realisiert werden. So wurde ein zweiter Stuhl, mehr Decken, Kopfkissen usw. benötigt.

20100425_050845-IMG_6865_ji Doch bevor dieser Ausflug anstand durfte ich die direkte Umgebung der Wohnung kennenlernen. Die Wohnung hatte ihren Zugang zu einer der vielen kleinen Straßen die hier das Stadtbild prägen. Zumeist passt ein und wirklich maximal ein zweites Fahrzeug in die Straße. So war es auch entsprechend ruhig. Auf der Rückseite des Gebäudes befand sich hingegen eine 4spurige Hauptstraße und dort ging es deutlich geschäftiger zu.

Vom Zentrum Kobes ist die Wohnung gerade mal 15 Minuten Fußweg entfernt und so so ist auch alles in angenehmer Entfernung, um es zu Fuß zu erreiche. Vom Innenstadt Bereich, erstreckte sich die Stadt an der Küste entlang und ins Landesinnere hin zu Bergen die die Stadt eingrenzt, wo sich letztlich die Wohnung befand. So kam es dass man immer etwas Berg an laufen konnte. :-)

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Na, dass ich angekommen bin, hatte ich ja schon gesagt, und dass es eine durchaus positive Erfahrung war mit dieser Gesellschaft zu fliegen, hatte ich auch schon erwähnt. Das soll aber nicht heißen, dass diese Anreise nicht die eine oder andere kleine Anekdote zu bieten hätte.

Eigentlich begann es mit dem Verlassen der Wohnung und dem Eindruck, dass 45 Kg Gepäck doch kein Problem seien. Als ich jedoch im Bus zum Flughafen keinen Platz bekam und er zudem an Überfüllung grenzte, änderte ich das erste Mal meine Meinung.

Als ich am Schalter im Flughafen ankam und zur Kenntnis nahm, dass, obwohl ich über 2 Std. vor Abflug am Schalter war, sich schon eine gewaltige Schlange gebildet hatte, fluchte ich über diesen Umstand und, dass ich jedes Mal das ganze Gepäck Meter für Meter weiter schleppen durfte.

Allerdings verglich ich mich mit den anderen Reisenden, so gehörte ich eindeutig zu der Gattung, die im Grunde nichts mit nahmen. Ansonsten sah es nach viel Hausrat aus, was transportiert werden wollte. Mir konnte es egal sein, doch kostete es anscheinend viel Zeit alles zu Verbuchen. Doch wie ich feststellte, stimmte das nicht ganz, denn bei mir dauerte es noch länger als bei allen anderen zuvor.

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Ja, ich bin sicher angekommen und alle Bedenken  bezüglich Türkisch Airlines sind Vergangenheit. Die Reise mit dieser Gesellschaft kann ich durchaus als Angenehm bezeichnen, doch dazu in einem ausführlicheren Bericht mehr.

Von Kobe habe ich bislang noch nicht viel gesehen, denn als ich ankam war es schon dunkel. Zumindest lernte ich, als es vom Bus zur Wohnung geht, dass es auch in der Innenstadt viele kleine Straßen gibt, die mir die Navigation anfangs sicherlich etwas scher machen wird. Daher wird mein GPSHomer – mein kleiner Helfer um immer heim zu finden – eine gute Hilfe sein. Doch solange das Spielzeug noch nicht geladen ist nützt es mir noch nichts, doch dem wird gerade Abhilfe geschaffen.

Was das Wetter angeht, ist es sonnig und frisch. Also genau so wie ich es liebe. So kann der erste Ausflug in die Stadt beginnen.

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Nun bin ich endlich auf dem Wege nach Japan. Jetzt bleibt lediglich die spannende Frage, wie werden die Flüge, bekomme ich meinen Anschluss usw. Aus meiner Sicht durchaus spannende Aspekte.

Insgesamt werde ich rund 15 Std. in Flugzeugen sitzen, um aber von Wohnung zu Wohnung zu gelangen rechne ich mit 23 – 25 Std. Na, mal sehen was am Ende daraus wird.

Bis demnächst :-)

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Himmel über Berlin

Nachdem ich in den vergangenen Tagen voller Zweifel den Himmel nach der Aschewolke absuchte und ich meine Reise in weite Ferne entschwinden sah, gibt es nun endlich die Gewissheit, dass die Reise weder absagt noch verschoben wird. Genau nach Zeitplan werde ich in Kürze meinen Flieger besteigen können und meinen 7wöchigen Aufenthalt in Japan antreten.

Wenn dies nicht eine angenehme Wendung der Dinge ist, dann weiß ich auch nicht.

Neben der Ungewissheit was den Flug angeht, bestreite ich aktuell den Kampf mit meinen Gepäckstücken. Auch wenn ich luxuriöse 30 Kg (plus Handgepäck) mitnehmen kann, braucht niemand zu glauben, dass es kein Problem sei diese Menge zusammen zu bekommen. So musste ich schon jetzt auf meinen größten Koffer ausweichen, um alle Gegenstände unterbringen zu können die mit mir die Reise antreten sollen. Daher graust es mir, wenn ich das erste Mal den Koffer auf die Waage stellen werde. Ich bin selber gespannt ob das gut gehen wird.

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