Japan (2017) – Kobe – Sorakuen Garten (相楽園)

Ich hatte im Laufe meiner Besuche in Kobe schon allerlei Orte besucht, doch den japanischen Garten (Sorakuen Garten) noch nicht.

Ich hatte zwar ein Werbeplakat gesehen, welches den Park für mich sehr attraktiv erscheinen ließ, doch was mich erwarten sollte, darüber hatte ich keine wirkliche Vorstellung.

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Japan (2016) – Nagasaki – Nomozaki Park & Battleship Island

Japan (2015) - Nomozaki Park & Battleship IslandEs ist wirklich wunderbar, dass nach einem – nicht so tollen –  Tag oft wieder etwas Spannendes und Schönes folgen kann. So erging es uns heute.

Wir hatten,  schon vor rund einem Jahr,  einen Ausflug auf eine kleine Insel gebucht.

Diese Insel hatte den bezeichnenden Namen „Battleship Island„, da diese von weitem einem Schlachtschiff nicht unähnlich ist.

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Südamerika (2009) – Bolivien – 20. Tag – Alles ganz anders (26.08.2009)

Schon bei der Exkursion am Vorabend war mir klar, dass ich an der heutigen Wanderung nicht teilnehmen würde. Es würde für mich zu anstrengend sein und wenn ich mich im Nebelwand fotografisch austoben wollen würde, käme ich wohl über die ersten paar Farne nicht hinaus. Also ließ ich es bleiben.

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Die Alternative die mir zur Verfügung stand war nicht schlecht, riss mich aber wirklich nicht vom Hocker. Ich wollte durch den Ort Laufen und mich etwas umsehen. Da das mit dem Fotografieren aber wieder etwas schwieriger war, da ja der Bolivianer nicht so gerne oder überhaupt nicht abgelichtet werden will, hielt sich meine Begeisterung wirklich in Grenzen. Nun kann man wohl einwenden, ich könne ja nur Gebäude fotografieren, doch da es im Ort nur so von Menschen wuselt und sicher jemand vor jedem Hause hockt, ist diese Idee auch nur bedingt umsetzbar.

Egal, ich begann meinen Ausflug mit den anderen und fuhr mit in den Ort. Dort wurde ich entlassen und ich stand erstmal etwas dumm in der Gegend herum. Da es bis zur Weiter fahrt der Gruppe noch etwas dauerte, passierte das, womit nicht gerecht werden konnte. Einer der Guides hatte eine Idee. Er fragte, ob ich mir Wasserfälle ansehen wolle und ich die Taxikosten tragen würde. Na, das war keine Frage, ich stimmte zu und so saß ich alsbald in einem Taxi und der Ausflug zu 3 Wasserfällen begann.

Da sich meine spanisch Kenntnisse mehr als in Grenzen halten, kam zwischen mir und dem Fahrer nicht wirklich eine Unterhaltung auf und so konnte ich mich etwas mehr auf die Straße konzentrieren. Besonders bemerkenswert war einfach, dass gelegentlich die Teeerdecke aufhörte, tiefe Löcher vorhanden waren oder irgend welche Tiere auf der Straße herum standen, die erst dazu bewegt werden mussten die Bahn frei zu machen. Diesem Umstand verdankte ich, dass sich die Stimmung zwischen mir und meinem Fahrer Louis lockerte und als wir die Wasserfälle erreichten schon viel lockerer miteinander umgingen.

Auch wenn ich Eintritt für die Besichtigung der Wasserfälle entrichten mußte, es war es auf jeden Fall wert, auch wenn wir hier von satten 1 Euro sprechen.

Man hatte einen schicken Andre tauglichen Weg ge bastelt und so konnte ich diesen Ausflug sehr genießen.

Ich möchte hier überhaupt nicht viele Worte über die Eindrücke verlieren, sondern lasse einfach die Bilder für sich sprechen. Ich war auf jeden Fall sehr beeindruckt und hätte den ganzen Tag hier verweilen können.

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Ursprünglich hatte ich gedacht, ich würde nach diesem Ausflug noch etwas im Ort bleiben, doch ich fühlte mich so ausgelaugt und fertig, dass ich Louis bat mich zum Zeltplatz zu bringen. Trotz nicht vorhandener Kommunikation mit Worten bekamen wir das super hin.

An Zeltplatz hockte ich mich noch etwas in den Schatten und wollte Bilder sortieren, doch so recht in Schwung kam ich damit nicht. Ich schaffte es immerhin noch Fotos von Kolibris zu machen – wie das weis ich schon nicht mehr. Denn ich zog mich dann schnell ins Zelt zurück, schlief ein und da begann meine fast 3 tägige Leidensgeschichte. Dass ich nicht besonders wehleidig bin, kann ich nicht behaupten, doch das was ich in dieser Nacht mitmachte war nicht mehr schön. Ich fühlte mich mehr als Ehlend.

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Da störte es mich auch sehr wie man in Südamerika sein Geschäft zu erledigen hat, denn hier landet das verwendete Papier nicht in der Schüssel, sondern man muss es in ein Eimerchen neben der Toilette schmeißen. Doch irgendwann ist so ein Behältnis halt voll. Nö, das ist nicht so toll.

 

Südamerika (2009) – Brasilien – 04. Tag – Erkundung der Insel „Ilha Do Mel“ (10.08.2009)

Als ich beim Studium im Vorfeld der Reise die Beschreibung zu diesem Tag las, das Wort „mehrstündige“ Wanderung las und an mir herunter schaute, wusste ich, dass diese Wanderung für mich wohl eher nicht in Frage kommt. Diesem Wunsche kam man entgegen, doch verzichten brauchte ich deswegen auf die Besichtigung nicht. Ich nahm lediglich ein anderes Bötchen, welches mich zum Endpunkt der geplanten Wanderung brachte.

Wegen der halbstündigen Überfahrt machte ich mir etwas Sorge, denn ich neige doch sehr dazu Seekrank zu werden. Ich hatte dieses Mal jedoch Glück und ich konnte die gesamte Überfahrt genießen. Außer mir war nur noch der Dorfpolizist an Bord und so konnte ich nach allen Seiten über das Meer blicken. Die Hügelkette die sich auf dem Festland entlang zogen und mit zunehmender Entfernung immer besser zur Geltung kamen verzückten mich. Ich genoss es sehr sie teilweise steil und bizarr in den Himmel ragen zu sehen.

Infos zur Insel „http://de.wikipedia.org/wiki/Ilha_do_Mel“

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Auf der Insel angelangt, begann ich sogleich meinen Rundgang. Vom Hafen ging es über einen Sandweg an vielen kleinen Läden vorüber. Im Moment schien keine Saison zu sein und so waren die meisten Läden geschlossen. Bei der Masse der Unterkünfte und Angeboten war hier sicherlich zur Saison sehr viel los. Ich war froh, diese Ruhe war mir lieber.

Ich landete schnell auf der anderen Seite der Insel von wo ich mein erstes Ziel einen Leuchtturm entdeckte. Der Weg dort hin erwies sich als etwas abenteuerlich. Dies machte sich durch sehr feuchte Wegabschnitte bemerkbar und alsbald stampfte ich etwas durch Schlamm und Dreck. Irgendwie scheint mir diese Art der Fortbewegung im Blut zu liegen.

Am Wegesrand entdeckte ich viele hübsche Blümchen, Blätter und Farne. So kann sich jeder vorstellen, der mich kennt, dass ich nicht wirklich schnell vorwärts kam. Mich störte es nicht, denn die Sonne schien und ich fühlte mich wohl.

Kurz bevor ich den Leuchtturm erreichte kam ich durch eine herrliche Baumallee. Diesen Ort erklärte ich sogleich zu meiner Lieblingsstelle. Zum einen wirkte sie sehr europäisch, doch der Hauptgrund waren zwei Bänke mit einem wirklich hübschen Ausblick. Diese Stelle nutze ich später auch für eine sehr genussvolle Stunde.

Doch jetzt ging es weiter zum Leuchtturm. Kurz bevor der Anstieg beginnen sollte bog ich auf einen Strand ab und staunte, nachdem ich bislang nur durch Morast gelaufen war, wie herrlich er war. Ich genoss den weißen Sand unter den Süßen. Es kam dabei wirklich Urlaubsstimmung auf.

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Der Aufstieg zum Leuchtturm war durch einen hübschen Steinweg und Stufen zwar steil, aber sehr bequem. Je höher der Weg mich führte um so grandioser wurden die Aussichten. Ich blieb oft stehen, atmete tief durch und zog die Luft und die Eindrücke in mich ein.

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Den Rückweg zum Hafen gestaltete ich etwas anders. Ich lief nun durch den kleinen Ort. Die Straßen waren schmale Sandpfade und das gefiel mir sehr gut. So gab es hier keinen Verkehr, sondern nur Genuss.

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Gütertransport auf der Insel, da es keine Fahrzeuge gibt

Am Hafen hatte gerade ein Schiff mit Gütern angelegt und diese wurden einzeln an Land getragen, um anschließend auf Karren geladen zu werden und ihrer Bestimmung zugeführt zu werden. So ließ sich die Wartezeit herrlich verleben.

Schließlich tauchten die anderen auf. Wir setzten uns noch kurz in eine Bar, um den Aufenthalt ausklingen zu lassen. Lustig an diesem Besuch war, dass die Bestellung etwas holperig ausfiel, denn viele der Sachen die ich gerne gehabt hätte, gab es nicht mehr. Ich musste meine Bestellung gleich mehrere Male anpassen.

Während nun lautstark im Hintergrund Reggae Musik lief, hockten wir zusammen, plauderten, genossen unsere Getränke und genossen Meeresfrüchte. So ließ sich die Reise wirklich genießen.

Die Rückfahrt Boot mir ein herrliches Lichtspiel und so bot sich mir die Landschaft in ganz anderem Bild. Es ist immer ein Genuss zu sehen zu welchen herrlichen Spielen die Natur fähig ist.

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Den Zeltplatz hatten wir am Morgen schon geräumt. Wir fuhren noch eine kurze Strecke bis in die Hafenstadt Paranagua, wo der Abend und Tag mit einem Inselaufenthalt aus klang.

Ach, einen kleinen Schrecken gab es doch noch, denn wir erfuhren, dass wir am kommenden Tag 750 km fahren wollten und wir um 4 Uhr zum Frühstück auftauchen sollten.