Japan (2010) – Onigiri (Japanischer Reisball) & Lunchbox

Ohhh, sie sind so lecker und es gibt Onigiri (Reisball) in verschiedensten Formen und Füllungen. Mit rund 90 Euro Cent sind sie zudem wirklich billig und man bekommt sie eigentlich überall.

Für mich sind sie zumeist mein bevorzugtes Mittagessen, wenn ich nicht gerade mal im Supermarkt bin und dort mir eine der vielen leckeren “Lunch Box”en (Schachteln mit div. Essen) unter kamen. Oder gar eine Schachtel mit Sushi seinen Weg in den Einkaufskorb fand.

Ich wollte hier mal ein paar Fotos von Onigiri zeigen. Dabei beginne ich mit der Hauptform, dem Dreieck. Anfangs war das öffnen ein Problem, doch eigentlich war es einfach, denn die einzelnen Schritte 1,2 und 3 waren genau bezeichnet, so dass man dieses japanische Fastfood wirklich schnell in Händen hält.

Die einzelnen Aufnahmen können angeklickt werden, um sie zu vergrößern.

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Nun noch ein paar Variationen an Onigiri, wenngleich es nur ein kleiner Überblick in die Vielfalt ist.

 

Reisball mit einem Eierpfannkuchen eingewickelt …

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Reisball in Maki-Form gefüllt mit Natto20100526_050431-IMG_4950_jiAchtet bei diesem Reisball auf das Verfallsdatum. In Japan schreibt man zuerst das Jahr, dann den Monat und zum Schluss den Tag. Ich gebe zu, dass mich das noch immer etwas verwirrt und ich zumeist eine Weile auf div. Datumsangaben starre, bis ich weiß, um welchen Termin es sich letztlich handelt.

 

Bei dieser Form ist das Nori nicht trocken und knusprig sondern ist feucht. Natürlich gibt es hier auch verschiedene Sorten. Das von mir ausgewählte ist mit Lachs gefüllt …

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Ein Beispiel für eine Lunch-Box. Diese enthält Spezialitäten aus der Stadt Nagoya ..

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Japan (2010) – Sushi essen

Ich kann es nicht sein lassen. In regelmäßigen Abständen muss es einen Besuch im Sushi Restaurant geben und wie immer war es sehr lecker.

Dieses Mal war der Besuch jedoch mit kleinen Hindernissen gespickt. Wir hatten den Tipp für ein anderes Restaurant bekommen, eines mit Entertainment. Als wir jedoch dort eintrafen war das Teil mehr als voll und die Schlange zum Warten beträchtlich.

Unsere Wartenummer ergab, dass wir 10 Leute vor uns hatten und nachdem es nach 20 Minuten noch immer 8 waren, entschlossen wir uns unsere “alte”  Sushi-Bar aufzusuchen. Dazu mussten wir zwar 15 Min. laufen, doch wer wuste, wie lange es hier dauern würde.

Doch auch im anderen Restaurant war es voll und es hieß eine Nummer ziehen. Doch wir warteten keine 10 Minuten und es gab lecker essen.

:-)))

Sushi

Japan (2010) – Kobe – Erste Eindrücke & Im KuruKuru Sushi

Was kann man sich mehr wünschen, als, dass ein Urlaub mit einem sonnigen Tag beginnt. Das war auch gut so, denn in der Nacht war es unerwarteter Weise doch recht frisch gewesen und so war es in der Wohnung durchaus kühl.

Diesem Umstand sollte an diesem Tag Rechnung getragen werden, in dem zu IKEA gewahren wird. Dort sollten all die Kleinigkeiten, die das Wohnen für 2 Personen angenehm macht realisiert werden. So wurde ein zweiter Stuhl, mehr Decken, Kopfkissen usw. benötigt.

20100425_050845-IMG_6865_ji Doch bevor dieser Ausflug anstand durfte ich die direkte Umgebung der Wohnung kennenlernen. Die Wohnung hatte ihren Zugang zu einer der vielen kleinen Straßen die hier das Stadtbild prägen. Zumeist passt ein und wirklich maximal ein zweites Fahrzeug in die Straße. So war es auch entsprechend ruhig. Auf der Rückseite des Gebäudes befand sich hingegen eine 4spurige Hauptstraße und dort ging es deutlich geschäftiger zu.

Vom Zentrum Kobes ist die Wohnung gerade mal 15 Minuten Fußweg entfernt und so so ist auch alles in angenehmer Entfernung, um es zu Fuß zu erreiche. Vom Innenstadt Bereich, erstreckte sich die Stadt an der Küste entlang und ins Landesinnere hin zu Bergen die die Stadt eingrenzt, wo sich letztlich die Wohnung befand. So kam es dass man immer etwas Berg an laufen konnte. 🙂

20100426_021019-IMG_7004_ji Beim ersten Ausflug war Eri sehr nachsichtig mit mir und so durfte ich mir als bald einen “Reisball” erwerben, der dann genossen werden durfte. Nun hört sich “Reisball” etwas dröge an, ist es aber nicht. Oh, sie sind lecker, denn es gibt sie mit allerlei leckeren Füllungen. Für rund 1 Euro bekommt man damit wirklich ein leckeres Essen in die Hand. Ich war so begeistert, dass die Idee bestand, dass ich mich durch den Reisball-Bestand futtern werde und die einzelnen Sorten fotografieren, bewerten usw.  🙂 .. Ob ich das jedoch in 7 Wochen Urlaub schaffen werde weiß ich natürlich nicht.

Was mir natürlich auch gefiel war, dass es an wirklich jeder Ecke Getränkeautomaten gibt. Für 80 Euro Cent kann man schnell mal was zum trinken zieh, sei es Softdrink, Kaffe, Alkohol usw. Also verdursten kann man nicht.

20100426_021820-IMG_7022_jiAm Abend ging es dann zu IKEA. Hier kann ich schon einmal sagen, dass sich das Geschäftsmodel und die Aufmachung nicht unterscheidet, also jeder kann ohne Bedenken den Laden betreten und muss sich keine Sorgen machen sich nicht zurechtzufinden. Der Grund für unseren Aufenthalt bildete all die vielen Kleinigkeiten die es zu Beschaffen galt, die in der Wohnung schlicht und ergreifend fehlten. So brauchten wir einen zweiten Stuhl, mehr Decken, Schüsseln usw. Alles in allem kam ganz schön etwas zusammen.

Lustig war der Stuhl den wir erstanden. Ich hatte es für einen Eimer gehalten. Eri meinte jedoch, da steht doch, dass es ein Stuhl ist. Nun war es mit meinen Künsten das japanische zu entziffern nicht so weit her und so war es auch jetzt noch ein Eimer für mich. Am Ende erstanden wir diesen hübschen gelben Stuhl.

Spannender als IDEA war ein Stopp bei einer der High Tech Toiletten. Ich hatte es mir gewünscht. Beheizter Sitz … ach, alles mögliche an Schnick-Schnack was man sich als normaler Deutscher überhaupt nicht vorstellen kann. Also jeder sollte solch ein Teil mal genießen 🙂

20100425_110638-IMG_6990_ji Auch die Fahrt mit der Bahn zu IKEA war eine nette Erfahrung. Zum Glück brauchte es zu dieser Uhrzeit keine Stopfer (die drücken auch den letzten Reisenden in die Bahn), sondern es konnte ganz gesittet eingestiegen werden. Das heißt 3 Schlangen für die Einsteigenden, so sich auch wirklich säuberlich aufgereiht werden sollte. Hielt der Zeug so wartete man brav bis auch der letzte ausgestiegen war und dann konnte zugestiegen werden.

Es gab schöne Plüschsitze und so bequem waren sie auch. So etwas in Berlin und sie wären alle nach kürzester Zeit alle defekt. Sauber waren die Züge zudem auch noch. Ein wirklich angenehmes Erlebnis.

So war ich eigentlich voll mit positiven Eindrücken und ich konnte mich einer größeren Herausforderung stellen – meine erste japanisch Stunde. Die Lehrerin war wirklich nachsichtig mit mir und auch wenn sie es nicht gewesen wäre, viel  bekam ich stellenweise nicht mit. Da störte auch nicht wirklich sehr, dass der Kurs schon seit 3 Wochen lief. Ich rettete mich lediglich etwas durch mein geistiges Wirrwarr, dass ich ganz tief in dem Kramte was ich vor 15 Jahren mal in der VHS gehört hatte. So ein Kurs rein in einer Fremdsprache, so man verstehen muss was von einem verlangt wird, kannte ich noch nicht und frustrierte mich schon etwas. Ich fürchte will ich nicht ganz so übel da stehen muss ich einiges an Vokabeln pauken. Doch irgendwie stellt sich heraus, dass mir nicht viel Zeit dafür übrig bleibt zwischen all den verdammt vielen Dingen die es zu Arrangieren und zu Erledigen (Fotos sichten, bearbeiten, Blog schreiben, Essen einkaufen …) gilt. Ich hoffe nur, dass sich alles alsbald einspielt und ich alles hin bekomme.

20100426_110433-IMG_7087_ji Ich muss nach dieser Erfahrung sehr Niedergeschlagen ausgesehen haben, so erbarmte sich Eri meiner und es ging in ein Karussell Sushi. Ja, das baute mich wieder auf. Für 100 Yen (80 Euro Cent) konnte man sich immer ein Tellerchen vom Band nehmen und sich schmecken lassen. Fand man nichts, oder meinte es sie nicht ganz so schick, gab es eine Gegensprechanlage, über die man einfach etwas bestellte, was dann irgend wann angefahren kam. So futterten wir uns durch das Sortiment und alsbald war ich voll und gut gelaunt. Ich gebe zu so ließ sich die Niederlage im Sprachkurs gut ertragen.

20100427_063639-IMG_7257_ji Der nächste Tag entpuppte sich als ausgiebiger Regentag. Auf einem kurzen Ausflug schaffte ich es bis auf die Knochen nass zu werden und ich musste mich nachhaltig trocken legen als ich wieder nach Hause kam. Zumindest gab es mir Gelegenheit mich mit den bislang gemachten Fotos zu beschäftigen, was wie immer ausgesprochen viel Zeit in Anspruch nimmt.

20100427_060541-IMG_7235_ji Irgendwie hätte ich dieses Wetter als Vorboten für meinen zweiten Japanisch Kurs nehmen sollten. Hier wollte ich schreiben lernen. Ich dachte, wie schlimm kann das schon werden, denn ich hatte im Vorfeld schon fleißig gelernt. Doch was soll ich sagen, auch dieser Kurs war nur auf japanisch und vor allem mit viiiiielen Wortbeispielen, wovon ich natürlich absolut keines kannte. Irgendwie blockierte mich das so, dass ich am Ende keines der Schriftzeichen mehr zuordnen konnte.

Zum Glück stand nun die goldene Woche an (eine optimale Aneinanderreihung an Feiertagen, die vielen Japanern 7 Tage freie Zeit beschert –  Ein wirklicher Luxus für hiesige Verhältnisse). In diesen 7 Tagen bricht in Japan der große Urlaub aus und das ganze Land ist unterwegs. Auch gibt es keinen Japanisch Kurs 🙂 .. Mir bleibt etwas Zeit zum Luft holen und auch Eri und ich werden diese Zeit nutzen, um einen kleinen Ausflug zu unternehmen. Was es werden wird, wissen wir noch nicht.

FOTOALBUM – “Kobe Erste Eindrücke”

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