Japan (2010) – Wie fährt man Bus

20100525_103105-IMG_4914_ji Alles muss man lernen und wenn es die Nutzung des Busses im öffentlichen Nahverkehrs ist.

Nun ist es in Japan leider so, dass das was ich hier beschreibe nur für Kobe und Kyoto und ggf. Umgebung gilt. In anderen Regionen kann es schon wieder anders sein.

Nun mag sich vielleicht der ein oder andere fragen, was kann bei der der Nutzung eines Busses so schwierig sein. Im Grunde mag der Einwand berechtigt sein, doch es funktioniert in Japan nun mal etwas anders. So steigt man nicht vorne, sondern in der Mitte oder hinten im Bus ein. Der Zugang beim Fahrer ist dem Aussteigen vorbehalten.

Im Gegensatz zu Deutschland wird die Fahrt am Ende bezahlt. Man steigt also einfach ein und fährt seine Strecke. Gibt es einen Standartpreis, so entrichtet man diesen einfach kurz vor dem Aussteigen. Wird die Strecke berücksichtigt, so gibt es beim Einstieg einen Automaten an dem man ein Kärtchen zieht und später für die Abrechnung nutzt.

Was die Bezahlung angeht, so benötigt man das Geld stets passend, denn bezahlt wird an einem Automaten der das Geld nur passend akzeptiert. Der Fahrer spielt für den Bezahlvorgang keine Rolle.

Am Automanen wirft man das Geld in einen großzügig dimensionierten Schlitz und wenn es passt darf man auch ausgestiegen. Hat man ein Kärtchen beim Einstieg gezogen, wird es in einen Schlitz eingeschoben, der Betrag angezeigt und wieder wirft man das passende Geld in den Schlitz.

Nun stellt sich möglicherweise das Problem des passenden Geldes. Doch auch daran wurde gedacht, es gibt einen Geldwechselautomaten. Hier kann man seinen 1000 Yen Schein (ca. 9 Euro) reinschieben und erhält das entsprechende Wechselgeld. Der Hinweis zu den 1000 Yen Schein gab es, denn dies ist der einzige Schein der gewechselt wird. Also sollte man schon im Vorfeld die Kleingeldproblematik im Auge haben.

Am Einfachsten hat es der, der eine Tageskarte oder ähnliches hat. Diese wird nur in den Automaten geschoben und nach Validierung gibt es die Karte zurück und man darf aussteigen. Ok, man sollte sie richtig herum hinein schieben. Ich hab’s probiert. Wird es falsch gemacht, verhindert man nur einen geordneten Aussteige Prozess 🙂

Der Fahrer bedankt sich noch und wünscht einen guten Tag und das jedem Passagier der aussteigt und wenn es Duzende sind.

Japan (2010) – Onigiri (Japanischer Reisball) & Lunchbox

Ohhh, sie sind so lecker und es gibt Onigiri (Reisball) in verschiedensten Formen und Füllungen. Mit rund 90 Euro Cent sind sie zudem wirklich billig und man bekommt sie eigentlich überall.

Für mich sind sie zumeist mein bevorzugtes Mittagessen, wenn ich nicht gerade mal im Supermarkt bin und dort mir eine der vielen leckeren “Lunch Box”en (Schachteln mit div. Essen) unter kamen. Oder gar eine Schachtel mit Sushi seinen Weg in den Einkaufskorb fand.

Ich wollte hier mal ein paar Fotos von Onigiri zeigen. Dabei beginne ich mit der Hauptform, dem Dreieck. Anfangs war das öffnen ein Problem, doch eigentlich war es einfach, denn die einzelnen Schritte 1,2 und 3 waren genau bezeichnet, so dass man dieses japanische Fastfood wirklich schnell in Händen hält.

Die einzelnen Aufnahmen können angeklickt werden, um sie zu vergrößern.

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Nun noch ein paar Variationen an Onigiri, wenngleich es nur ein kleiner Überblick in die Vielfalt ist.

 

Reisball mit einem Eierpfannkuchen eingewickelt …

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Reisball in Maki-Form gefüllt mit Natto20100526_050431-IMG_4950_jiAchtet bei diesem Reisball auf das Verfallsdatum. In Japan schreibt man zuerst das Jahr, dann den Monat und zum Schluss den Tag. Ich gebe zu, dass mich das noch immer etwas verwirrt und ich zumeist eine Weile auf div. Datumsangaben starre, bis ich weiß, um welchen Termin es sich letztlich handelt.

 

Bei dieser Form ist das Nori nicht trocken und knusprig sondern ist feucht. Natürlich gibt es hier auch verschiedene Sorten. Das von mir ausgewählte ist mit Lachs gefüllt …

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Ein Beispiel für eine Lunch-Box. Diese enthält Spezialitäten aus der Stadt Nagoya ..

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Japan (2010) – Kobe – Hyoko Kunstmuseum

20100518_094606-IMG_2322_ji Das Hyogo Präfektur Kunstmuseum (englischsprachiger Link) ist ein recht junges Museum, denn es öffnete seine Pforten im Jahre 2002.

Dies hatte den positiven Effekt, dass es sich architektonisch um ein schickes modernes Gebäude handelt. Ich wusste das aber noch nicht, als Eri mir eröffnete, dass wir an diesem Abend das Museum besuchen würden.

Sie war in den Besitz von Eintrittskarten zu einer Retrospektive des japanischen Fotografen Nakayama Iwara (englischsprachiger Link) gekommen. Auf diese Weise konnte ich einen Einblick in die japanische Fotokunst dieses Fotografen, der Anfang des 20ten Jahrhundert sein Schaffen begann, erhalten.

20100518_094556-IMG_2321_ji Beim Betrachten seiner Fotos war ich wirklich erstaunt welch künstlerischen Ausdruck er in seinen Aufnahmen hervorbrachte. Besonders seine Werke die ab 1927 entstanden hatten einen sehr avantgardistischen Stiel. Viele der Bilder waren in einer Art von Sandwich-Technik entstanden und waren sicherlich für jene Zeit sehr kühn.

Neben diesen sehr künstlerischen Aufnahmen hatte er sich auch Kobe fotografisch gewidmet und so war es interessant zu sehen, wie die Stadt im frühen 20 Jahrhundert aussah. Ich gebe zu, dass das was ich zu sehen bekam, auf mich sehr westlich wirkte. Trotzdem aber wirklich spannend war.

20100518_095755-IMG_2398_ji Dem Besuch der Ausstellung ließen wir einen Rundgang durch das Museum und sein Gelände folgen. Leider schloss das Museum kurze Zeit später und so konnte ich das Gebäude nicht in dem Umfang würdigen, wie ich es gerne getan hätte, denn diese sehr klare Architektur inspirierte mich sehr zum herumlaufen, anschauen und natürlich fotografieren.

 

Japan (2010) – Hinweisschilder I

Ach, ich mag sie einfach, die japanischen Hinweisschilder. Deshalb hier eine kleine Sammlung an Schilder,n die mir in den letzten Tagen untergekommen sind (zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken)

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Auch in Japan soll man nach dem Besuch der Toilette das Händewaschen nicht vergessen.

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Man mag es kaum glauben, doch hier geht es um Knieschmerzen 🙂

Japan (2010) – Kobe – Harborland

01_20100516_072652-IMG_1828_ji Ich hatte es mir gewünscht und heute besuchten wir “Kobe Harborland” (englisch sprachiger Link).

Nun war nicht wirklich ausschlaggebend, dass es sich dabei um eines der div. Einkaufsdistrikte handelte. Eher lockte mich, dass sich dieses Gebiet am Hafen befand, eine spannende Aussicht bieten sollte und durch sein Entertainment Angebot, die ein oder andere Abwechslung bot. Vielleicht spielte auch eine Rolle, dass Harborland (englisch sprachiger Link) auch sehr beliebt als Dateing Punkt für junge Paar in Kobe war.

Bevor wir jedoch nach Harborland (englisch sprachiger Link) kamen, streiften wir noch nur die div. Shopping Arkaden, China Town und näherten uns auf diese Weise zusehends dem Hafen.

01_20100516_050914-IMG_1685_ji An diesem Tag war das schlendern durch die Straßen und Arkaden durchaus angenehm, auch wenn Angangs sich noch viele Menschen mit uns durch die Straßen bewegten. Meist allerdings ist das Laufen als Fußgänger ein kleines Abenteuer, denn man teilt sich die Gehwege mit Radfahrern und die fahren nicht unbedingt immer rücksichtsvoll. Bislang bin ich zwar um den ein oder anderen Crash umhin gekommen, doch dies habe ich wohl eher Eri als mir zu verdanken.

Kommen die Radfahrer von vorn geht es, doch wenn sie von hinten angeradelt wird’s wirklich Brand gefährlich, denn wirklich rücksichtsvoll ist der Velofahrer nicht unbedingt.

01_20100516_055452-IMG_1738_ji Neben den Radfahren sollte man auch immer ein Auge auf die Autofahrer haben. Auf den Gehwegen trifft man sie zwar weniger an, doch auf Zebrastreifen heißt es wirklich aufzupassen. Auch wenn man durch die engen Straßen flaniert, darf man nicht damit rechnen, dass zwangläufig defensiv gefahren wird.

Nun ja, was soll ich sagen, auch auf die anderen Fußgänger muss man ein Auge haben, sonst kann es auch da eng werden. Meist bin ich aber das Problem, denn ich habe Rechtsverkehr im Kopf und hier richtet sich alles nach Linksverkehr, auch wie die Fußgängerströme sich über Gehwege, Zebrastreifen, Rolltreppen bewegen. Alles in allem muss man wirklich aufpassen.

01_20100516_081207-IMG_1918_ji So war ich froh, dass wir ohne irgendwelche Rempler, Zusammenstöße oder ähnliches schließlich am Harborland (englisch sprachiger Link) ankamen.

Jetzt registrierte ich das erste Mal so richtig, welch ein grandioses Wetter uns an diesem Tag geschenkt worden war. Die Sicht auf die Stadt und über den Hafen war wirklich grandios und ließ eine sehr angenehm erholsame Stimmung aufkommen.

Was das Entertainment Angebot in Harborland (englisch sprachiger Link) angeht, nun gut, es war nicht für mich als Zielgruppe eingerichtet worden, eher 01_20100516_081802-IMG_1932_ji für Kinder bis 12. Was mich aber nicht abhielt, mich umzusehen und Möglichkeiten auszuloten. Schließlich entschied ich mich, seit langem mal wieder Riesenrad zu fahren. Die Fahrt selber war nicht so spektakulär, eher die Tatsache, dass ich in der sehr schmalen Tür sowohl beim ein-, als auch beim Aussteigen stecken blieb. Das war wirklich sehr unpraktisch, denn das Rad hielt ja wegen mir nicht extra an 🙂

Das ausgesprochen gute Wetter nutzen wir noch, um von Harborland (englisch sprachiger Link) hinüber zum Hafen von Kobe zu laufen, um dort den Aussichtsturm (englisch sprachiger Link) im Hafen zu besteigen und von dort einen anderen Blick auf die Stadt zu erhaschen.

01_20100516_090626-IMG_2065_ji Doch bevor die Aussicht genossen werden konnte, stand die Fahrt mit dem Fahrstuhl nach oben an. Als wir ihn erreichten, war er schon gut befüllt und ich wollte lieber auf den nächsten warten. Doch das Personal bestand sehr freundlich aber ebenso nachdrücklich darauf, dass wir mitfahren sollten. Wer mich kennt, mag sich vorstellen was es bedeutet, wenn ich mich in einen nahezu vollen Fahrstuhl quetsche. Ich glaube so richtig doll fand  das niemand und so war ich froh, als ich wieder Luft bekam, als nach kurzer Fahrt die Aussichtsplatform erreicht war

01_20100516_091337-IMG_2097_ji Ich war natürlich mal wieder begeistert von dem was ich sah und drehte gleich drei mal die 360 Grad runde und versuchte unsere Wohnung und andere Dinge zu entdecken. Das mit der Wohnung klappte nur in so weit, dass ich das große Hochhaus in 5 Minuten Fußweg Entfernung entdeckte, doch unser Haus zu finden, war dann doch etwas kniffelig. Erstaunlich fand ich eher die Tatsache, dass es von hier oben wesentlich kompakter und unwirklicher wirkte, als ich es in unserer Straße und Gegend tatsächlich empfand.

Heute waren wir schon ein ganzes Stückchen gelaufen und meine Lust in die Stadt zurück zu rennen hielt sich in Grenzen. So fragte ich Eri, ob sie zu meinem Wunsch ein Fahrzeug zu nutzen, eine Idee hätte. Sie hatte. Sie führte mich zum Luxus Hotel des Hafens. Von dort verwendeten wir den kostenlosen Shuttle Bus, der die Gäste dieses und eines anderen Hotels in die Stadt brachte. 🙂

03_20100520_122647-IMG_2643_ji Es begann nun auch langsam dunkel zu werden. In Japan passiert dies so um 19 Uhr und wenn die Dämmerung einsetzt, dauert es nicht lange bis es völlig dunkel ist. Von langen lichten Himmeln, wie man es im Sommer in Deutschland gewohnt war, ist hier nichts zu finden.

So kam man zumindest früh am Abend zu bunt beleuchteten Innenstädten und das genoss ich nicht weniger.

Japan (2010) – Kobe – Das Straßenfest

20100516_040432-IMG_1345_ji Schon seit 71 Jahren gibt es das Straßenfest in Kobe. Es begann als religiöses Fest, ist heute aber viel mehr. Es hat sich zu einer Multikulturellen Veranstaltung entwickelt mit vielen Vorführungen, Präsentationen und Aktivitäten.

Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und so machten sich Eri und ich auf um uns ins Getümmel zu stürzen. Getümmel kann man hier wirklich ernst nehmen, denn es begann damit, dass wir Anfangs uns lediglich mit dem gleichmäßig dahin fließenden Strom von Menschen bewegen konnten. Ein Entweichen nach links oder rechts war eigentlich nicht möglich. Um so erstaunlicher war es, dass die vielen Helfer und Ordnungskräfte versuchten diese Massen zu kanalisieren und irgendwie schien es auch zu klappen, doch lag dies auch an der Disziplin der Japaner.

20100516_035632-IMG_1285_ji Etwas von den div. Aktivitäten zu erhaschen war durchaus schwierig, denn zum einen waren bei den Hauptattraktionen besonders viele Menschen, doch meinte ich auch, dass die Örtlichkeit nicht ganz optimal gewählt war, denn oft verhinderten neben den Menschen auch Gebäude den Blick auf die Veranstaltungen. Das fand ich wirklich schade, denn so war es wirklich schwierig das Farbenfrohe Treiben zu genießen.

So verabschiedeten wir uns alsbald von der Hauptstätte und verlagerten unseren Besuch auf die etwas abseits gelegenen Vorführungen, die nicht  weniger ansehnlich waren.

20100516_044316-IMG_1529_jiSo gab es Samba, Schwertkunst oder Taiko Trommel Vorführungen. Zwischen den einzelnen Veranstaltungen gab es zusätzlich noch viele andere lustige oder skurrile Dinge zu entdecken und wenn es nur ein Hund mit Brille in einem kleinen Spielzeug sitzend war.

Da Fotos mehr als alle Worte sagen, schlage ich einfach vor genießt die Bilder und stellt euch die Musik und die Aktion vor 🙂

 


Japan (2010) – Kobe – Alleine Unterwegs

20100512_050636-IMG_0464_ji Ich hatte meine Hiragana Stunde (schreiben lernen) hinter mich gebracht, was an diesem Tag noch etwas stressiger war als beim letzten Mal, denn heute wurde die Leistung der Lehrerin beurteilt. Daher war sie etwas strenger als sonst und zog den Stoff auch noch etwas gnadenloser durch.  Was es für mich zusätzlich nicht einfacher machte, war die Tatsache, dass hier allem Anschein nach, wie in Japan üblich unterrichtet wird, d.h. man muss schon auf den Stoff der Stunde vorbereitet sein, sonst hat man wirklich Probleme mitzukommen (informativer Artikel zum japanischen Schulsystem).

20100512_045622-IMG_0434_ji Ich hatte zwar entsprechend gelernt und dennoch ging es im Unterricht so flugs vorwärts, dass ich (die anderen auch) nicht in der Lage war zusätzliche Notizen zu machen. z.B. über die beispielhaft verwendeten Wörter für die einzelnen Zeichen. Was wirklich dumm ist, denn in der nächsten Woche muss man sie wissen und können.

Das einzige was mich tröstete war der Hinweis von Eri, dass wenn ich mich mal durch die beiden Silbenschriften durchgewurstelt hätte, ich im Prinzip alles lesen kann und die Kanji (chinesischen Schriftzeichen) noch als Bonus gelernt werden bräuchten.

20100512_051208-IMG_0479_ji Egal, ich war frei und konnte durch die Stadt laufen. Viel gibt es da natürlich nicht zu berichten, als die Tatsache, dass wenn es mich in die kleinen und kleinsten Gässchen verschlug, ich recht schnell den Moment erreichte, die Orientierung zu verlieren. Da war ich jedes Mal froh zu wissen, dass ich meine kleine GPS Navigation immer bei mir hatte, mit deren Hilfe ich mir notfalls heim finden konnte.

Bei meinem Rundgang kam ich erneut an jenem Schrein vorüber, den Eri und ich schon vor kurzem aufgesucht hatten. Dieses Mal betrat ich das Gelände jedoch aus einer anderen Richtung und so gab es viele neue Dinge zu entdecken.

Von hier schlenderte ich planlos durch die Stadt, schaute mir alles an und genoss das wirklich gute Wetter. Um diese Uhrzeit war die Stadt auch noch nicht so voll und so machte das herumschlendern wirklich Spaß.

20100512_060639-IMG_0593_jiAufmerksamkeit erregte unterwegs eine Übergroße Manneken Pis Statue an einer der Häuserfronten. Ich war nur froh, dass diese keinen Strahl durch die Gegend schickt wie das Original.

Schließlich erreichte ich jenes Gebiet mit all den neuen modernen Hochhäusern, wo die ganzen Designer Läden und alles was teuer ist ihre Heimat gefunden haben. Hier hatte man ausführlich die Möglichkeit völlig durch gesteilte Menschen beobachten, wenngleich das in der Innenstadt fast überall der Fall ist. Man fühlt sich teilweise auf einen übergroßen Laufsteg versetzt.

Besonders die Frauen legen sehr großen Wert darauf völlig gestylt herumzulaufen. Nun mag dies für eine Großstadt nicht besonders außergewöhnlich sein, doch durch die Anlehnung an das japanische Comic (Manga) bezgl. Makeup und Zusammenstellung der Kleidung wird  es wirklich zu etwas besonderem und sah toll und schick aus.

20100512_065908-IMG_0679_ji Mittlerweile dachte ich darüber nach den Heimweg anzutreten, als ich einen mir bekannten Turm entdeckte. Es handelte sich dabei um den “Kobe Hafen Turm” (Kobe Port Tower). Er lockte mich und so landete ich nach kurzem Fußweg am Hafen von Kobe (englischsprachiger Link).

Hier gab es neben div. Sehenswürdigkeiten auch eine Gedenkstätte zum großen Erdbeben. Da sich direkt zwischen Innenstadt und Hafen mehrstöckige Autobahnbrücken entlang zogen, mochte ich mir nicht vorstellen, wie es gewesen sein mochte, wenn man auf ihnen drauf, unter ihnen drunter oder sonst irgendwo gewesen sein mag.

20100512_074410-IMG_0873_4_5Ich schüttelte die Gedanken über dieses hefige Naturereignis ab und schlenderte weiter gemächlich über die Anlage, genoss die Aussicht aufs Wasser und betrachtete die verschiedensten Objekte die hier aufgestellt vereinigt worden waren.

Besonders auffällig waren das Kobe Maritim Museum und das Naga Pier Passagier Terminal / Kobe Merikenpark Oriental Hotel.

20100512_081541-IMG_0945_ji Das Museum fiel mit seiner sehr filigran wirkenden Stahlkonstruktion, die wohl einen Schiffsrumpf darstellt, schon von weitem heraus und das Hotel beeindruckte hingegen durch seine Form und das moderne design.

Schließlich musste ich den Rückweg antreten und dank der div. Spaziergänge mit Eri durch die Innenstadt, fand ich sogar, ohne mich großartig zu Verlaufen, heim. So hatte sich dieser Tag wirklich zu einem schönen erlebnisreichen Tag entwickelt.

 


Japan (2010) – Sushi essen

Ich kann es nicht sein lassen. In regelmäßigen Abständen muss es einen Besuch im Sushi Restaurant geben und wie immer war es sehr lecker.

Dieses Mal war der Besuch jedoch mit kleinen Hindernissen gespickt. Wir hatten den Tipp für ein anderes Restaurant bekommen, eines mit Entertainment. Als wir jedoch dort eintrafen war das Teil mehr als voll und die Schlange zum Warten beträchtlich.

Unsere Wartenummer ergab, dass wir 10 Leute vor uns hatten und nachdem es nach 20 Minuten noch immer 8 waren, entschlossen wir uns unsere “alte”  Sushi-Bar aufzusuchen. Dazu mussten wir zwar 15 Min. laufen, doch wer wuste, wie lange es hier dauern würde.

Doch auch im anderen Restaurant war es voll und es hieß eine Nummer ziehen. Doch wir warteten keine 10 Minuten und es gab lecker essen.

:-)))

Sushi