Japan (2010) – Sushi essen

Ich kann es nicht sein lassen. In regelmäßigen Abständen muss es einen Besuch im Sushi Restaurant geben und wie immer war es sehr lecker.

Dieses Mal war der Besuch jedoch mit kleinen Hindernissen gespickt. Wir hatten den Tipp für ein anderes Restaurant bekommen, eines mit Entertainment. Als wir jedoch dort eintrafen war das Teil mehr als voll und die Schlange zum Warten beträchtlich.

Unsere Wartenummer ergab, dass wir 10 Leute vor uns hatten und nachdem es nach 20 Minuten noch immer 8 waren, entschlossen wir uns unsere “alte”  Sushi-Bar aufzusuchen. Dazu mussten wir zwar 15 Min. laufen, doch wer wuste, wie lange es hier dauern würde.

Doch auch im anderen Restaurant war es voll und es hieß eine Nummer ziehen. Doch wir warteten keine 10 Minuten und es gab lecker essen.

:-)))

Sushi

Japan (2010) – Kobe – Spaziergang im Regen & Wie bezahle ich richtig

20100511_063249-IMG_0384_ji Auch ich bleibe von Regentagen nicht verschon. Zähle ich sie alle zusammen, bin ich zwar noch immer eindeutig auf der Sonnenseite des Urlaubs, doch diese Tage sind durch ihren dauernd anhaltenden Regen doch etwas frustrierend. Manchmal beginnt es nur ganz leicht zu nieseln, doch wenn es rightig zu regnen beginnt, kommt schon ordentlich etwas an Wassermenge herunter.

Schaut man aus dem Fenster, so sieht es nicht so viel aus und auch unter dem Regenschirm kommt es einem auf den ersten Blick nicht überwältigend vor, doch sehr schnell merkt man, dass sich leichte Ströme an Wasser vom Schirm lösen und unaufhörlich vor sich hin plätschern.

Trotz dieser Widrigkeiten machte ich mich auf – zumeist wenn es noch trockener war und ich knipste mich durch die nähere Umgebung der Wohnung. Doch recht schnell ist Hemd, Hose und Schuhe so nass, dass ich pitsche patsche Nass freiwillig den Rückzug zur Wohnung antrete.

20100511_064808-IMG_0404_ji So bleibt hier die Gelegenheit einmal davon zu berichten, wie man an einer japanischen Kasse richtig bezahlt. Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas verwirrt war, bis ich das gesamte System durchschaut hatte. Natürlich gibt es wie überall Variationen, aber im Prinzip bleibt es gleich.

Zumeist bestehen Kassen aus dem Warenscanner und der Kasse. Eigentlich nicht ungewöhnlich. Doch beim Scanner wird direkt beim Erfassen der Waren angezeigt was man so alles zu bezahlen hat – nebenbei erwähnt kommen da schnell Summen zusammen die einen schwindelig werden lassen. So drängte sich mir Anfangs bei diesem System der Eindruck auf, dass der Scanner auch die Kasse sei.

Ist der Scann Vorgang abgeschlossen wird der Betrag an die Kasse übertragen.

Beschäftigt sich der Kunde nun mit dem Heraussuchen des Geldes, wird schon der nächste Kunde eingescannt. Dass man seine Suche nach Geld abgeschlossen hat, erkennt der Beschäftigte daran, dass man seinen Obolus in die dafür vorgesehene Schale gelegt hat. Nun wendet sich der Angestellte wieder mir zu, um den Bezahlvorgang zu beginnen.

Bekommt man neben Kleingeld auch Papiergeld zurück, so wird dies zusammengestellt, mir aufgefächert präsentiert und aufs genauste vorgezählt. Danach gibt es das Kleingeld. Im optimalen Fall wird auch hier das Kleingeld in der Schale so verteilt, dass man jede einzelne Münze sehen kann, um sich zu vergewissern, dass alles rechtens ist.

Ist diese Prozedur abgeschlossen wird sofort wieder weiter gescannt.  Handelt es sich im übrigen, einen Laden mit hoher Kundenzahl, so gibt es meist einen Menschen der Scannt und einen der Abkassiert. Das beschleunigt den Bezahlprozess zusätzlich.

Vergleicht man das Arbeiten hier mit Deutschland haben deutsche Kassiererinnen ein echt geruhsamen Job.

20100511_065621-IMG_0420_ji Oh, dann gibt es auch noch die voll automatischen Kassen. Die werden zwar auch durch den/die Kassierer(in) bedient, doch wird Papiergeld durch einen Eingabeschlitz eingeführt und Kleingeld in eine Schale geworfen . Alles verschwindet anschließend in der Kasse und dann wird über Laufbänder usw. das korrekte Wechselgeld ausgegeben und mir durch den Beschäftigten ausgehändigt. – Ja das hat was 🙂

BILDERBUCH … 009 Spaziergang im Regen

Japan (2010) – Kobe – Tetsujin 28-gō

Eri erzählte mir etwas von einer “Iron Man” Statue und wie man so ist, verband ich es mit dem amerikanischen Iron man, der akt. auch die Kinos  beherrscht. Doch natürlich ging es nicht um diese amerikanische Figur, sondern um eine japanische Comic Figur namens “Tetsujin” (Aufbau Okt. 2009).

20100508_053301-IMG_0011_ji So recht etwas darunter vorstellen konnte ich im Vorfeld nicht was ich erwarten sollte und war um so begeisteter, als ich schließlich zu Füßen dieses 18 Meter großen Kolosses stand.

Ich fand es so spannend, dass ich mir etwas mehr Aufenthaltszeit wünschte, um mir Tetsujin aus allen Richtungen genau anzusehen. Auch fand ich es sehr spannend die anderen Besucher bei ihrem Besuch zu beobachten.

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20100508_080021-IMG_0245_ji Anschließend schlenderten Eri und ich noch etwas durch die nahegelegenen Straßen. Auf diesem Rundgang kamen wir an einem Restaurant vorüber an dessen Fassade viele beschriftete Lampions hingen. Ich fand es ein hübsches Schmuckwerk, doch erklärte Eri mir, dass es sich da bei um die Speisekarte des Lokales handelt. Also diese Idee fand ich wirklich originell und schön.

Dem nicht sehr ausschweifenden Spaziergang folgte die Rückfahrt in die Innenstadt, denn heute wollten wir endlich ins Kino gehen. Als ich die Rechnung sah, wurde ich doch etwas blass, denn 17 Euro pro Person, ohne Extras wie Popcorn, ist schon stattlich.

20100508_085826-IMG_0264_ji Den Preisschock verdaute ich bei einem Spaziergang durch die Stadt, bis die Vorstellung beginnen sollte. Dabei kamen wir an einem wirklich ansehnlichen Schrein vorüber der sich so unscheinbar zwischen die Hochhäuser duckte, dass ich ihn alleine sicherlich übersehen hatte. Auch wenn die allgegenwärtige rote Farbe ihn deutlich sichtbar machte.

Nicht nur, dass ich das Gebäude sehr ansehnlich fand zusätzlich hatte ich Glück, dass an diesem Tag für eine Zeremonie geübt wurde. So kam ich zu dem Genuss diesen Übungen zuschauen zu können. Es sah alles sehr anmutig und elegant aus.

Ich genoss diesen Aufenthalt sehr, doch dann ging es wieder in Richtung Kino.

20100508_090455-IMG_0296_jiDort angelangt, wollten wir uns noch mit Popcorn eindecken. In Japan herrscht gesalzenes und mit Karamell Überzogenes Popcorn vor. Da ich ohnehin die salzige Version bevorzuge, war ich um diesen Umstand nicht traurig. Etwas missmutiger stimmte hier die lange Schlange vor dem Schalter. Doch Glück gehört auch zum Leben, denn gerade als wir uns anstellen wollten, wurden 2 weitere Kassen geöffnet.

Der Kinosaal sah aus wie alle die Säle die ich bislang gesehen hatte, nur war alles wesentlich ausführlicher bezeichnet und beschriftet. Die Sitzreihen boten sehr viel Platz für die Beine, doch dafür schienen mir die Sessel einen hauch schmaler zu sein, so dass ich ernstliche Zweifel hatte je wieder aufstehen zu können. Ich steckte einfach nur fest.

Vor dem Film gab es noch allerlei Unterweisungen, z.B. welches Loch in der Lehne zum entsprechenden Platz gehört und ähnliches. Das Werbevorgeplänkel fiel wohl einen hauch kürzer aus als in Deutschland, doch wirklich ins Gewicht fiel es nicht.

Eri und ich hatte uns für Alice entschieden, der in 3D gezeigt wurde. Ich musste zwar die 3D Bille aufsetzen, damit mir von den Doppelbildern nicht schlecht wurde, doch von 3D sah ich nix. Das lag aber nicht am Film, sonder einfach an der Tatsache, dass ein Auge futsch ist. Somit wird diese Innovation für mich wirklich keine Rolle spielen.

Ob es an den Sitzen lag oder irgend etwas anderem, das Sitzen entwickelte sich zu einer sehr schmerzhaften Aktion und es war mehr als schwierig bis zum Ende des Films auszuhalten.

Ahhh … Ende vom Film. Während in Deutschland die ersten Zeilen des Abspanns zu Laufen beginnen, ist das Kino im Grunde schon leer. Nicht so in Japan. Hier blieb der Größte Teil wirklich sitzen, bis der Abspann abgelaufen war und das Licht anging. Besonders in unserer Reihe schienen Verfechter dieser Variante zu sitzen, so blieb nichts anderes übrig als, dass auch wir bis zum bitteren Ende hocken bleiben mussten.

20100508_091855-IMG_0338_jiVerschweigen möchte ich nicht, dass ich erfreulicher Weise ohne weitere Probleme mich aus der Umklammerung durch den Sessel befreien konnte.

Auf dem Heimweg kamen wir im Übrigen noch an der örtlichen Baumkuchen Backstube zurück. Sie war wohl mal von einen deutschen gegründet worden und er ist damit wohl auch wirklich erfolgreich geworden.

FOTOBUCH … 008 Tetsujin

Japan (2010) – Kobe – Wie sieht die Wohngegend aus

Vielleicht mag sich der ein oder andere Fragen, wie es bei mir in der Umgebung denn so aussieht. Kein Problem. Einfach mal auf den folgenden Link für Google Street View (Google Straßen-Ansicht)  klicken und schon kann ein Rundgang ausgehend von meiner Wohnung unternommen werden. Aber Achtung, nicht verlaufen :-))

Hier klicken und der Rundgang kann beginnen

Nach dem klicken kann es ggf. ein paar Sekunden dauern, bis die Street View Ansticht startet.

Japan (2010) – Kobe- Der Umzug & Eine Stunde Schmerzen

Im Grund hatte ich an diesem Tag nicht damit gerechnet überhaupt Fotos zu machen, denn Eri und ich wollten uns eine Massage gönnen und danach ins Kino gehen.

20100504_055307-IMG_8574_ji Eigentlich ist die Straße in der sich unsere Wohnung befindet wirklich als ruhig zu bezeichnen. So wunderte ich mich, dass ich von draußen penetrantes Pfeifen einer Trillerpfeife vernahm und auch ansonsten ziemlich gebrüllt und getrommelt wurde. Eri meine nur, geh mal raus auf den Balkon, es lohnt sich. In der Tat lohnte sich dieser Weg, denn von dort konnte ich eine religiösen Zeremonie teilhaben. Verschiedene Gruppen bewegen sich durch die Straße. So kam zuerst ein Fahrzeug mit Trommel vorüber, danach tauchten Gruppen auf die eine Art True/Schrein durch die Stadt trugen. Eine wohl sehr anstrengend Angelegenheit, denn die Gesichter zeigten doch ein gewisses Maß an körperlicher Aufopferung.

So genossen die Träger die die Pause die in unserer Straße eingelegt wurde und mir gab es die Möglichkeit das Treiben etwas länger zu beobachten.

Ich muss gestehen, dass mir nicht bekannt war, was genau gefeiert wurde oder welchen Zweck der Umzug diente, dennoch war es spannend die verschiedenen Aktivitäten zu beobachten. So wurden u.A. auch alle Geschäftsinhaber begrüßt und Angesprochen und evtl. gesegnet. Möglichere Weise gegen eine kleine Spende. Ganz abwegig ist das mit der Spende nicht, denn zumeist gibt man für alles kleine Geldgeschenke, sei es wenn man im Tempel einen Wunsch äußert, die Glocke bedient usw., also warum nicht auch hier.

20100504_055956-IMG_8617_ji Vielleicht hätte ich mal kurz nach unten sprinten sollen und um einen schmerzfreien Nachmittag bitten sollen. Doch dass das notwendig werden würde, ahnte ich noch nicht. Na, eine leichte Ahnung hatte  ich vielleicht schon, denn unsere Massage sollte in einem chinesischen Salon durchgeführt  werden und so etwas hatte ich im vorletzten Urlaub in Perth schon einmal genossen und hatte dort lustig vor mich in gelitten.

Doch unser Besuch hier sprengte alles. Mir liefen wirklich die Tränen herunter und ich schaute manches Mal etwas hilfesuchend zum Masseur, der unschuldig fragte, ob es weh täte. Ob er danach etwas sanfter massierte, weis ich nicht, denn der Schmerz war der selbe. Besonders schlimm war es, wenn sich das ganze anfühlte, als würde unter der Haut ein Feuer entfacht. Dies waren in der Tat die unangenehmsten Momente, neben der Vorstellung, dass gerade mal die eine Seite bearbeitet wurde und natürlich die andere noch anstand.

Bevor ich mich schließlich vom Massagetisch erhob, wischte ich mir schnell die Tränen aus dem Gesicht, denn wenn man schon ein Weichei ist, muss es ja nicht gleich jeder sehen. Doch auch der Masseur hatte gelitten, bei der Arbeit an so viel Mensch wie mir. Er war wirklich außer Puste geraten.

Eri erzählte mir, dass auch bei ihr sehr intensiv massiert worden war und so schilderten wir uns gegenseitige unsere Schmerzen und Leid. Doch was soll ich sagen, so schmerzhaft es war, so gut half es und so werden wir noch einmal einen Besuch in diesem Salon einplanen. Na, mal sehen … 🙂

Ach ja, Kino … daraus wurde nichts, auch wenn ich mich wirklich sehr darauf gefreut hatte, Japan in die Reihe an Kinoerfahrungen meiner Reisen aufzunehmen. Das Kino war ausverkauft. Heute war Frauentag. An diesem Tag konnten Frauen für 8 Euro ins Kino und das wurde richtig ausgenutzt.

FOTOBUCH … 006 Kobe Umzug

Japan (2010) – Kobe – Onsen & Taisanji Tempel

Am heutigen Tage durfte ich ein Onsen (Heisse Quelle / Öffentliches Bad) kennenlernen. So einfach sich das ganze zu Begin anhören mag, ist das wahrlich nicht. Es ist nicht nur einfach baden gehen, nein, es gibt Rituale und Regeln die es einzuhalten gilt und die man als Ausländer all zu leicht missachtet (Einfach den Artikel zu Onsen lesen 🙂 ). Auch mir hatte Eri sicherheitshalber im Vorfeld einen kleinen Leidfaden in die Hand gedrückt, so dass ich wusste wie es sich zu verhalten galt. Es stellte sich wirklich als nützliche Hilfe heraus.

20100503_022549-IMG_8353_ji Um zum Onsen zu gelangen, mussten wir aber erst via U-Bahn die Stadt verlassen. Anschließend ging es mit dem Bus weiter. Diese Busfahrt hatte es in sich, denn dieser klein Bus füllte sich der Art mit Menschen, dass selbst alle Notsitze ausgenutzt wurden (Eri und ich drückten das Durchschnittsalter im Bus bestimmt deutlich auf 70). Wenn ich sage der Bus war voll, dann kann man das mehr als wörtlich nehmen.

Am Onsen trafen wir Eris Vater. Er nahm mich unter seine Fittiche, so dass sich meine Verfehlungen hoffentlich in Grenzen hielten. Schon beim Betreten war der erste Fehler möglich, denn hier galt es gleich die Schuhe auszuziehen, um sie dann einzuschließen. Danach ging es in Richtung Badeeinrichtung. Hier galt es darauf zu Achten, dass man die korrekte Richtung einschlug und nicht versehendlich in der falschen Abteilung, die der Frauen, landete. In manchen Onsen änderte sich ab und an die Badegelegenheit der Geschlechter, also auch hier galt es aufzupassen.

Nun folgte der Auskleide raum. Hier fielen alle Hüllen und konnte zum Wasch-Ecke gegangen werden. Hier hockte man sich auf sein Höckerchen, seifte sich überall sehr, sehr, sehr gründlich ein und reinigt sich nachhaltig. Anschließen ist es wichtig sehr gründlich jegliche Seife zu entfernen, dazu nutze man auch sein kleines Handtüchelchen welches man mit sich zu führen hatte.

20100503_050630-IMG_8373_ji Bevor man jedoch in den eigentlichen Pool steigen durfte, hatte man auch ordentlich Wasserreste von sich zu entfernen. Nun stellte sich noch die Frage zum Handtüchelchen. Wohin? Rum liegen lassen, ging nicht. Ins Wasser mitnehmen, das ging überhaupt nicht. Also zusammenfalten und ab auf den Kopf. So hockte man sich dann in das 42 Grad heiße Wasser und genoss es.

Anschließend hatte man eigentlich alle Stolperfallen umschifft und brauchte sich nur noch Anzukleiden und konnte die Badeanstalt verlassen.

Wir blieben noch etwas im Gebäude und so lernte ich noch eine andere Gepflogenheit kennen, die hier wirklich Sinn macht. Im Gebäude lief man zumeist barfuß oder halt mit Strümpfen herum. Doch was sollte man machen, wenn es auf die Toilette geht. Ich denke jedem mag einleuchten, dass es sich sich nicht toll anhört barfuß dort hinein zu gehen. Das brauchte man auch nicht, denn es gab extra Latschen für das WC. Beim Betreten schlüpfte man hinein und beim verlassen blieben sie zurück. Macht wirklich Sinn. Ebenso verhielt es sich beim Besuch der Terrasse. Auch dort gab es eigens bereitgestelle Latschen. So brauchte man auch hier nicht barfüßig herumzulaufen.

20100503_052633-IMG_8420_ji Dem Aufenthalt im Onsen folgte noch ein Besuch einer sehr hübschen Tempelanlage. Gelernt hatte ich mittlerweile schon, dass wenn man von Tempeln sprach dort Buddhismus die entsprechende Lehre ist. Redete man jedoch von einem Schrein herrschte dort der Shintoismus.

Die Tempelanlage “Taisan-ji (englisch sprachiger Link)” gehört zu den Nationalschätzen Japans und obwohl es eine wirklich tolle Anlage war, war es erfreulich leer. So ließ sich diese hübsche Anlage in aller Ruhe genießen.

Über eine herrliche rote Brücke, die in die Hügel-Landschaft der Anlage eingebettet war, konnte man einen kleinen Bach überqueren und so erreichte man auch noch einen mitten im Wald gelegenen Schrein.

20100503_061403-IMG_8498_ji Der Besuch dieser Anlage Tempel und Schrein vermittelte einen herrlichen Eindruck in die japanische Geschichte, Baukunst und Ästhetik. Ich war wirklich sehr angetan.

Zurück in die Stadt ging es wieder via Bus. Obwohl ich im Verlaufe des Tages den Bus alle 30 Minuten habe abfahren sehen und zur Kenntnis nahm, dass er immer herrlich leer war, war er natürlich bei unserer Rückfahrt herrlich bis auf den letzten Platz gefüllte.

FOTOBUCH … 005 Kobe Taisanji Tempel

Japan (2010) – Kobe bei Nacht

Wer wird sich schon beschweren, wenn von 7 Tagen Japan nur ein Tag mit Regen daher kommt. Ich wirklich nicht. Sicherlich wird sich auch niemand in Japan beschweren, dass es ausgerechnet in der Goldenen Woche so schön ist. Ich genoss auf jeden Fall diese herrliche Wetter, wenngleich ich immer knapp an einem Sonnenstich vorbei schramme.

20100502_103226-IMG_8212_ji Das tolle Wetter hat nun auch zur Folge, dass mit herrlichen Nachtaufnahmen zu rechnen war, so schlug Eri vor doch nochmals die Aussichtsetage im Rathaus zu besuchen, um schöne Eindrücke von Kobe bei Nacht zu erhalten. Dieser Vorschlag begeisterte mich natürlich und so brachen wir kurz vor Einbruch der Nacht in die Stadt auf.

Die angehenden Lichter auf dem Weg in die Innenstadt war schon schön zu sehen, doch die Aussicht vom Rathaus war für mich noch toller. So recht entscheiden, ob ich eher die Seite in Richtung Hafen würdigen soll, oder jene in Richtung Berge hatte zur Folge, dass ich immer hin und her pendelte, doch ich fand es lohnte sich.

20100502_122325-IMG_8313_ji Nach dem Rathaus flanierten wir noch kurz durch den kleinen, sehr hübschen Park, um dann hungrig in Richtung Restaurant aufzubrechen.

Auch wenn mir gesagt wurde, wo es hin geht, ich konnte es mir nicht vorstellen und um so begeisterter war ich. Wir suchten ein Jakiniku Restaurant (BBQ Restaurant) auf. Hier gab es ein großes Loch im Tisch in das ein Korb mit glühender Holzkohle versenkt wurde.

20100502_132019-IMG_8330_ji Darauf bratete man schließlich all das was man sich bestellte. Überwiegend war es Fleisch. Alles war eingelegt und schmeckte schon so lecker, doch gab es zusätzlich noch ein paar Saucen. Alles in allem mal wieder sehr lecker. 🙂

FOTOBUCH … 004 Kobe bei Nacht

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