Im tasmanischen Südosten findet man die "Tasman Peninsula" ("Tasman Halbinsel"). Dieses Gebiet bietet einen guten Eindruck in die Historie Tasmaniens. Viele Leute vertreten die Ansicht, daß dieses Gebiet die malerischste Gegend Tasmaniens sei.
Die Hauptattraktion stellt das Gefängnis in Port Arthur dar. In der Zeit von 1831 bis 1870 waren hier 12.000 Personen gefangen, die vom Britischen Mutterland hierher deportiert worden waren. Um Port Arthur gibt es noch weitere Orte, an denen Gefangene ihre Strafe absitzen mußten. So gibt es historische Köhlerstationen und Orte an denen Holz eingeschlagen wurde. Dort mußten die Gefangenen schuften, um das Material für die entstehenden Außenstationen der Kolonisten zu produzieren.
Falls es ein Trost für die Gefangenen gewesen sein mag, sie
waren in einem Gebiet gefangen, welches mit grandiosen Aussichtspunkten
aufwarten kann. Diese grandiose Landschaft ist bis heute noch
gänzlich unberührt. Viele Aussichtspunkte geben den
heutigen Besuchern einen Überblick über die gewaltige
Steilküste. Diese Klippen sind ein herrliches Symbol für
den Kampf des Landes gegen die rauhe See. Ferner findet man seltsam
geformte Höhlen. Auf einer Rundreise über die Halbinsel
findet der Reisende entlegene Buchten, herrlichen Regenwald und
entlegene Täler. Diese Herrlichkeiten kann der Besucher über
die diversen Wanderwege dieses Gebietes erreichen.
Neben den Besonderheiten der Natur kann der Reisende die "Bush Mill Steam" Eisenbahn, eine Siedlungsstätte der Pioniere und einen Wildtierpark aufsuchen. In Port Arthur selber kann der Besucher mit einer kleinen Fähre die Insel "Isle of the Dead" besuchen.