Südamerika (2009) – Brasilien – 02. Tag – Chaos & Staunen (08.08.2009)

Verhältnismäßig gut ausgeschlafen erreichte ich Sau Paulo. Noch beim Aussteigen war ich der festen Überzeugung, dass der Prozess der Einreiseformalitäten und des neu Einchecken problemlos von statten gehen würde. Einen Hinweis, dass es nicht so reibungslos von statten gehen würde hätte ich bekommen können, als ich das Formular mit Fragen zur Schweingrippe ausfüllte, denn das war eine echte Tortur. Man wollte wissen wo man in den nächsten 14 Tagen wäre, mit Ortsangaben, Telefonnummern usw. Für die Art meiner Reise, also einer Rundreise war dieses Teil kaum ausfüllbar.

Im Flughafen angelangt, ging es die Einreiseformalitäten hinter sich zu bringen. Hier gab es kaum Probleme, der Schalterbeamte war, als ich dran kam so abgenervt, dass er die Formulare kaum mehr zur Kenntnis nahm. Doch bis ich hier her gelangt war, waren rund 60 Min. des Wartens in einer Schlange vergangen.

Nun hieß es das Gepäck finden, doch da der Unterschied zwischen Ankunft und Suche nach dem Gepäck so gross war gab es keine Infos mehr auf welchem das Gepäck kreisen könnte. So hieß es sich durch die Menschenmengen zu arbeiten und zuzusehen, auf welchem Band das Gepäckstück auftaucht. Ich gebe zu, nachdem ich geraume Zeit gewartet und gesucht hatte, fiel mir ein echter Stein vom Herzen, als ich mein Gepäck entdeckte.

Meinen Weg bis zum Abreiseterminal möchte ich mir hier schenken, es sei nur erwähnt, dass auch das nicht so einfach war. Ein wesentlich größerer Schock war es, als das Abflugterminal betreten wurde. Hier wimmelte es von Menschenmassen und es gab irgendwo beginnende Menschenschlangen. An welcher man sich anstellen mußte um an sein Ziel zu gelangen war wirklich nicht klar. Erst nach viel Fragen und verwirrenden Antworten fand ich die Schlange der ich mich anvertrauen wollte. Es war schließ endlich sogar die richtige.

So kam es dass die 3 Std. ausschließlich damit angefüllt war, bis zum Flieger zu gelangen und ich gerade rechtzeitig zum Bring ankam.

Der Inlandflug sei hier als wirklich positives Erlebnis erwähnt. Genügen Platz, so weit möglich, es gab Essen und was zu drinnen und das Personal war bislang das freundlichste.

In Curitiba angelangt ging es darum das Gepäck einzusammeln und schon wurde wirklich brasilianischer Boden betreten und wir wurden auch sogleich herzlichste von der Reiseleitung begrüßt. Überrascht wurden wir von der Ankündigung, das es an diesem Tag gleich noch einen Ausflug geben sollte. Das Wetter war gut, also sprach nicht viel dagegen. Als erzählt wurde, dass bis heute das Wetter eher als wirklich mies zu bezeichnen war, war diese Programmänderung noch angenehmer.

Wir besuchten den Vila Velha State Park, wo es gigantisch anmutende Sandsteingebilde zu sehen gab. Diese hatten sich im Verlaufe von Jahrtausenden durch Gletscher, Erosion, Wind und Regen gebildet. Ich muss zugeben, dass mich die vielfältigen Gebilde wirklich beeindruckten und ausgesprochen gut gefielen.

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User erstes Essen

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Der Tag endete im Hotel mit einem wirklich schicken Essen. Lang hielt es mich aber nicht, denn die Aussicht im Bett verschwinden zu können war zu verlockend.