Schon während meiner Reise hatte ich ein hoch aufgelöstes Bild von Kobe veröffentlicht. Da mein kleines Netbook mit der Berechnung des weitaus größeren Bildes überfordert war, gab es lediglich die kleinere Version. Doch jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, wollte ich es wissen und ließ die große Version rechnen. Wie ich dabei lernen musste, brachte ich meinen Rechner mit diesem Vorhaben 350 Bilder zusammenzurechnen und zu bearbeiten an seine Grenzen – eher darüber hinaus, betrachte ich die div. Programmabstürze wegen zu wenig Speicher
. Letztlich konnte ich das Bild aber doch entstehen lassen und ich war selber erstaunt über das Ergebnis.
Wenn das alte Bild rund 50 MegaPixel hatte, so bringt es diese Version auf rund 160 MegaPixel. Damit könnt ihr nun Kobe und seine Häuser noch genauer erkunden und vielleicht das ein oder andere Entdecken. Ich wünsche viel Spaß dabei …

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Man mag es kaum glauben, doch auch der längste Urlaub geht einmal vorüber. So auch der meinige. Nun war nur die Frage, wie gestaltet man die letzten Stunden bis zum Abflug so angenehm wie nur möglich.
Diese Entscheidung begann damit, dass ich die Idee aufgriff und mein Gepäck nicht selber zum Flughafen wuchtete, sondern via Koffer-Service transportieren ließ. Das kostete zwar ein Sümmchen, doch hatte es wirklich Charme, sich am Reisetag nicht mit seinem Gepäck herumzuschlagen.
Trotzdem wurde der Morgen meiner Abreise ein kleinwenig Anstrengend, denn wir mussten schließlich unsere Wohnung räumen. Für mich war es wirklich erstaunlich, was sich in so kurzer Zeit alles angesammelt hatte. Zum Glück hatte sich Eris Vater bereit erklärt mit seinem Auto zu kommen und sich dem Gepäck anzunehmen. So brauchten wir den ganzen Kram lediglich von der Wohnung zum Auto zu schaffen. Dort wunderte ich mich dann kaum mehr, als ich sah wie sich das Fahrzeug zunehmend füllte und schließlich wirklich nur noch etwas Platz für den Fahrer blieb. Ich vermutete, dass dieses kleine schnuffige Autochen noch nie so voll beladen war in seinem Autoleben.
Danach galt es den Tag mit Aktivitäten zu füllen, denn der Flieger sollte Japan erst spät in der Nacht verlassen. Da ich vom Kansai Flughafen (eine künstlich aufgeschüttete Insel) in Osaka abfliegen sollte, lag es nahe, den Tag auch in Osaka zu verleben.
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Dass wir noch lange nicht alle Sehenswürdigkeiten von Kobe entdeckt hatten, bewies der heutige Tag. Zum einen wollten wir uns die Akashi-Kaikyō-Brücke aus der Nähe ansehen und zum anderen stand ein Hügelgrab namens Goshikizuka-Kofun auf unserem nachmittäglichen Programm.
Schon nach verlassen des Zuges an der Akashi-Kaikyō-Brücke sah ich so richtig, welch gewaltiges Bauwerk sie darstellte und es war beeindruckend sich vorzustellen welch Aufwand betrieben worden war, um diese, bis heute, längste Hängebrücke erbaut zu haben.
Natürlich wollten wir uns sie wesentlich genauer anschauen, und so führte uns unser Weg direkt ins Besucherzentrum: Nachdem wir unser Besucher-Ticket gekauft hatten, fuhren wir mit dem Fahrstuhl ganze 8 Stockwerke nach oben, bis wir unter der Fahrbahn angekommen waren.
Von dort führten Röhren ähnliche Gänge unter der Brücke entlang. Während wir dort entlang liefen merkten wir jede Erschütterung die die Fahrzeuge über uns erzeugten und ich mochte mir nicht vorstellen wie es hier zugehen würde, wenn die Erde zu beben beginnen würde, doch war ich mir andererseits völig sicher, dass ich hier wirklich sicher wäre.
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Es stand schon lange auf unserer Liste der zu besuchenden Sehenswürdigkeiten und heute war es endlich so weit. Wir machten uns auf nach Osaka, um das dortige Aquarium aufzusuchen.
Um das KAIYUKAN-Aquarium zu erreichen, mussten wir uns erst einmal dem öffentlichen Nahverkehr anvertrauen. Für mich waren die vielen Gesellschaften, Tarife, Automaten und Bahnsteige auch nach dieser langen Zeit meines Aufenthaltes, noch immer ein großes Mysterium. So trottete ich zumeist brav hinter Eri her und vertraute ihr völlig.
In Kobe bewegte sich Eri tatsächlich schlafwandlerisch sicher durch dieses für mich wie ein Labyrinth anmutende Gewirr, doch der öffentliche Nahverkehr von Osaka, flößte auch ihr Respekt ein.
So erreichten wir Osaka zwar problemlos, doch dann wurde es ein ordentlicher Marsch durch die Gänge, Unterführungen und ein paar Mal Nachfragen, bis wir schließlich auf dem Bahnsteig standen, von dem es in Richtung Aquarium gehen sollte.
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Das praktische an Kobe ist, dass sowohl das Meer, als auch dichter Wald und seine Berge in Fußweg Entfernung liegen. Also eine Flucht aus dem Trubel der Stadt ist mehr als einfach zu bewerkstelligen. Besonders bemerkenswert ist bei einem Besuch des Waldes, dass man sofort vergisst, dass nur weniger Meter hinter einem eine Großstadt liegt.
An diesem Tag wollten wir diese günstige Gelegenheit einmal nutzen und uns auf machen, um zum einen diese Natur und zum anderen den ältesten Ort mit heißen Quellen (Onsen) zu besuchen. Dies schien ein wirklich spannender Ausflug zu werden, denn erst sollte es via Kabelbahn hinauf in die Berge um den Mt. Rokko gehen, im Übrigen ein Beliebtes Ausflugs- und Wandergebiet mit Aussicht auf die Stadt – und auf der “anderen Seite” via Seilbahn wieder hinunter nach Arima (englischsprachiger Link) das Onsen.
Doch bevor es wirklich ins Grüne ging, hieß es in unserem Falle erst einmal Bahn fahren um dann noch etwas mit einem Bus durch die Gegend geschunkelt zu werden. Das mit dem Bus wurde dann mal wieder spannend, denn die Menschenschlage die sich vor uns schon gebildet hatte, war beträchtlich und so füllte sich der Bus zusehends und ich wunderte mich schon ein wenig wie die Tür letztlich noch zu ging. Wir hatten darauf verzichtet uns auch noch hinein zu quetschen, denn der nächste Bus sollte schon 10 Minuten später eintreffen und wir bildeten den Anfang der nächsten Schlange.
Während wir nun warteten konnte man zusehen wie die neue Schlange minütlich anwuchs. Diesen Umstand hatte das Busunternehmen erkannt und stellte einen zusätzlichen Bus. Das fand ich wirklich toll, denn wir kamen schnell weiter und dieses Beispiel an Flexibilität war wirklich beeindruckend.
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Jeder Tempel versucht auf seine Weise seinem Glauben Ausdruck zu verleihen.
Im Tempel Nofuku-ji wird dies durch eine wirklich große Buddha Statue getan. Doch bevor man sie sehen kann, muss man sie erst finden.
Wir näherten uns der Statue via Zug und schon kurz nach dem Aussteigen stellte sich die Frage in welche Richtung es gehen sollte.
Die Auskunft am Blumenstand des Bahnhofs war zwar nicht schlecht, doch löste es unser Wegeproblem nur teilweise. So lenkten wir uns erst einmal ab und legten einen kurzen Stopp auf dem Flohmarkt ein, der direkt vor der Haltestelle abgehalten wurde. Neben viel Krimskrams gab es auch etliche Stände an denen Hand gemachte Dinge verkauft wurden und die waren wirklich hübsch anzusehen.
Tags: Japan, Kobe, Stadtansicht, Tempel
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Als kleine nachmittägliche Unterhaltung, stand an diesem Tag ein Ausflug nach West Kobe auf dem Program. Auslöser für diesen Besuch war mein Wunsch die Akashi Kaikyo Brücke (Akashi Kaikyo Ohashi) Brücke aufzusuchen, die die Brücke mit der größten Stützweite zwischen den Pfeilern sein sollte.
Im Rahmen der Vorbereitungen dieses Ausfluges entdeckten wir noch etliche andere Sehenswürdigkeiten, die sich auf dem Weg zur Brücke befand und so war schnelle in herrliches Programm für den Nachmittag zusammengestellt.
Bezüglich des Wetters brauchten wir uns keine Gedanken zu machen, denn die Sonne schien von einem makellos blauen Himmel. Dies bedeutete aber auch hohe Temperaturen und sehr hartes Licht. So war ich nicht wirklich Undankbar, dass wir nach unserer Ankunft an der ersten Sehenswürdigkeit erst einmal unser Mittagsmahl zu uns nahmen.
Es stellte sich heraus, dass unser gewähltes Restaurant ein bekanntes Sushi Lokal ist, was sich aber auch in den Preisen ausdrückte. Trotzdem blieben wir. Eri stellte ein kleines Menü zusammen, wobei wie sich beim Bezahlen herausstellte, sie genau die Preise im Auge behalten hatte und wir wirklich relativ günstig davon kamen.
Tags: Brücke, Japan, Kobe, Stadtansicht
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Da kam er eingefahren, der sagen umwogenden Shinkansen, der Hochgeschwindigkeitszug Japans, und kurze Zeit später saßen Eri und ich auf unseren Plätzen und die Fahrt nach Nagoya konnte beginnen.
Doch der Reihe nach. Erzähle ich einem Japaner ich fahre nach Nagoya, würde er sich wahrlich wundern, warum es mich ausgerechnet dort hin verschlägt. Auch auf der Liste der zu besuchenden Orte für Touristen befindet sich dieser Ort ganz weit unten in der Liste an Wunschzielen. Doch ich wollte unbedingt dort hin. Denn vor rund 19 Jahren lernte ich auf einer Besuche Tasmaniens einen Japaner kennen und wir fuhren gemeinsam kurze Zeit durchs Land. Ihm galt dieser Besuch und ich freute mich schon sehr darauf.
Um die Fahrt nach Nagoya kurz zu halten, hatten wir uns entschieden die Strecke mit dem Shinkansen zurückzulegen. Dies war zwar mit Abstand die teuerste Variante, aber auch die schnellste. Für die rund 170 km hätten wir mit anderen Zügen rund 3 Std. benötigt. Mit diesem Hochgeschwindigkeitszug waren es nur 50 Min. Dafür war er aber auch mit 70 Euro (einfache Strecke) mehr als doppelt so teuer.
So saßen wir also im Zug und ich nutze etwas die Gelegenheit mich umzuschauen. Ich gebe zu, von der nüchternen Einrichtung war ich etwas enttäuscht und auch, dass es eine 3er Reihe gab (3 Sitze nebeneinander), empfand ich nicht so angenehm. Wir hatten zum Glück eine Reservierung für 2 Sitzplätze nebeneinander und so störte es nicht. Zum Glück war an Beinfreiheit nicht gespart worden und so konnte ich die Fahrt wirklich genießen.
Tags: Japan, Nagoya, Shinkansen, Stadtansicht
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Ich denke mit 5 Minuten Fußweg kann ich mich wirklich glücklich schätzen, dass dies der Zeitraum ist, der mich mitten in die Berge und den Wald im Hinterland Kobes bringt. Trotzdem hatte ich es bislang noch nicht geschafft mich dort hin zu bewegen. Bis zum Waldrand schaffte ich es fast täglich, denn dort erstand ich im Supermarkt zumeist die Lebensmittel, doch hinein ging es noch nicht.
Auch die Seilbahn der ich immer etwas sehnsüchtig hinterher schaute, war bislang noch nicht mein Ziel gewesen. Das änderte sich aber an diesem Tag, denn das Wetter war schön, es war warm und die Aussicht verhieß gut zu sein.
So packte ich all meine Fotosachen zusammen und marschierte die 5 Minuten bis zum Wald und nochmal 5 Minuten den Berg hinauf bis zur Seilbahn. Was für eine Wanderung
.
Dort setzte ich mich dann mit dem Automaten auseinander der mir den Ausflug hinauf auf die Berge ermöglichen sollte. Zum Glück waren alle Informationen auch auf Englisch verfügbar und so wurstelte ich mich vergleichsweise schnell durch das Wirrwarr an Knöpfen.
Tags: Japan, Kobe, Seilbahn, Stadtansicht
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Es hatte am Vorabend aufgehört zu regnen und auch die Wettervorhersage für diesen Tag verhieß, dass es ein durchweg schöner, sonntiger Tag werden sollte. Dieser Umstand hatte zweierlei Bedeutung. Zum einen konnten wir unseren Ausflug einmal trockenen Fußes überstehen. Zum anderen hatte sich Eri vorgenommen sich an diesem Tag einen Kimono zu mieten, um mit ihm unseren Stadtausflug zu genießen.
Das ganz hört sich vielleicht exotisch an, doch in Wirklichkeit ist es das nicht, denn in Kyoto laufen zum einen relativ viele Frauen im Kimono herum, dazu gibt es noch die Geishas und Meikos (in Ausbildung befindliche Geishas), deren “Berufsbekleidung” dieses Gewand bildet.
Als ob dies das Stadtbild nicht deutlich genug prägen würde, gibt es eine durch die Stadt geförderte Maßnahme (verbilligter Eintritt zu den Sehenswürdigkeiten), dass Touristen sich Kimonos mieten und mit diesen das Stadtbild zusätzlich auflockern und einen historischen Flair verleihen.
So kam es, dass ich mich mit Eri an diesem Morgen in einer Kimono-Vermietung wieder fand. Kurz gab es noch die Idee, ich solle mich auch entsprechend einkleiden, doch da kamen mir meine Dimensionen zu Hilfe, denn in meiner Größe gab es nichts. Ich brauchte mich also nicht neu einzukleiden.
Tags: Geisha, Japan, Kimono, Kyoto, Schrein, Tempel
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