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Okonomiyaki, dieser Pfannkuchen aus Kohl, Mehl, Ei und einer fast unbegrenzten Möglichkeit der Variation, ist eines der Gerichte, die mir wirklich sehr gut munden und ich immer gerne esse.

Ich war in der glücklichen Lage, dass meine Reisen nach Japan mich immer in die Kansai-Region führten, wo Okonomiyaki zu den regionalen Spezialitäten zählt.

Ich kann nur empfehlen, wer einmal ein anderes japanisches Geschmackserlebnis erfahren möchte, als nur Sushi, sich diesem Gericht anzunehmen.

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Ich habe es geschafft, es gibt ein kleines Dia-Show Video über Kobe. Nun ist klein nur bedingt richtig, denn 10 Minuten Laufzeit sind doch recht lang. Doch langweilig sollte es trotzdem nicht sein.

Als Hintergrundmusik entschied ich mich für etwas Jazz Musik. Was ich nicht wusste ist, dass Kobe bei Jazz Musikern durchaus bekannt und beliebt ist. Also lasst euch auf die Spannende Mischung aus Bildern und Musik ein und habt Freude daran.

Japan - Little Planet Video-Dia-show

Japan - Little Planet Video-Dia-show

20110607_185850-IMG_8229 “Wer eine Reise tut, der kann was erzählen” – Wie wahr dieser Satz ist, bewies mein kleiner Ausflug nach Dresden.

Es begann mit der Bahnfahrt.

Ich hatte mich auf dem Bahnsteig an jener Stelle platziert, an dem der Zug für meinen Zustieg zum Halten kommen sollte. Doch anstatt zu stoppen, fuhr der Zug gemütlich an mir vorüber und kam etwa eine Wagonlänge von mir entfernt zum Stehen. Da der Zug Verspätung hatte und Haltezeiten nicht unbedingt lang sind, legte ich einen kleinen Sprint ein, um die Tür des Zuges zu erreichen.

Was im übrigen den Sprint angeht, mit rund 20 Kg auf dem Rücken, war es ehrlich betrachtet mit dem Sprinten nicht so weit her. Doch ich gab schon etwas Gas und prustete, als ich schließlich im Zug war.

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IMG_7989_ji Diese japanische kulinarische Besonderheit, möchte ich dem geneigten Leser wahrlich nicht vorenthalten.

Nun gebe ich zu, dass selbst bei den Japanern das Land sich in zwei Fraktionen teilt. Es gibt die, die Natto "hassen" und die, die es "lieben".

Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile zu jenen gehöre, die Natto mögen.

Einschränkend muss ich aber gestehen, dass es etwas von der erworbenen Marke abhängig ist und zudem benötige ich immer einen Spritzer Senf und Sojasauce, der zumeist dem Produkt beiliegt :-) .
IMG_7995_ji Was neben dem Geschmack, den Verzehr etwas als wagemutig erscheinen lassen mag, ist die schleimige Substanz, die die Bohnen nach dem Zubereiten umgibt. Führt man schließlich die Bohnen zum Mund, so ziehen sie lange etwas klebrige Fäden hinter sich her her und all zu leicht hat man mit diesen Fäden seinen persönlichen Kampf.

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20110324_180306-P3240454_ji Kopie1 [1] 4 Wochen Urlaub sind nicht viel, besonders wenn die Zeit angefüllt ist mit Vorbereitungen für die eigene Hochzeit. Trotzdem war es eine schöne Zeit und es schwingt ordentlich Wehmut mit, dass ich wieder zurück nach Deutschland muss.

Mittlerweile habe ich wieder deutschen Boden unter meinen Füßen und reflektiere die 18 Std. im Flieger und ich muss sagen, dass ich froh bin, dass es vorüber ist..

Um zu einem guten Platz zu kommen, hatte ich rechtzeitig das Online Check in durchgeführt und mir Plätze ausgesucht die mir hoffentlich eine gemütliche Heimreise bescherten. Deshalb wunderte ich mich, als ich in Osaka bei meinem Gate saß und die Flugbegleiter dauernd zu mir herüber schauten. Als sich schließlich eine von ihnen auf machte und geradewegs auf mich zu lief, war ich doch etwas verdutzt. Man bat mich um meine Board Karte, studierte sie und verschwand ohne jeden Kommentar.

Merkwürdig … Ein paar Sekunden später kam wieder jemand zu mir. Dieses Mal hatte man sich aber entschlossen mit mir zu sprechen. Es stellte sich heraus, dass man mir einen Platz zukommen lassen wollte, der für mich bequemer war, denn der Flieger war wohl sehr voll und aktuell hätte ich direkte Sitznachbarn gehabt.

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20110420_071815-IMG_7410_ji Es ist wirklich witzig, beschäftigt man sich mit der Stadt Okayama, so gibt das Internet als auch unser Reiseführer wirklich nicht sehr viel her, was hier spannend sein soll. Doch zum Glück gibt es einen Park, den Kōraku-en (englischsprachiger Link – der deutsche taugt nichts) und das angrenzende Schloss. So hatten wir unser Highlight, welches wir auf unsere Besuchsliste für den heutigen Tag setzten.

Wir waren bezüglich des Parks sehr gespannt, denn er sollte zu den schönsten Japans gehören.

Bevor wir jedoch den Park genießen konnten war erst wieder Zug fahren angesagt, was bedeutete eingequetscht von einem Ort zum nächsten geschaukelt zu werden. Also umfallen konnte ich hier wirklich nicht.

20110420_052301-IMG_7167_jiIn Okayama angelangt, verstauten wir unser Gepäck und ich hatte etwas Gelegenheit mich ein wenig umzusehen.

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20110419_101709-IMG_6896_ji Nicht nur, dass wir ein herrliches Hotel hatten, es befand sich auch noch direkt neben der Altstadt (englischsprachiger Link) von Kurashiki, die, wie ich schon bei unserer Ankunft bemerkte, besonders ansehnliche Bauten zu bieten hat.

Wir erfuhren zwar auf unserem Spaziergang von Einheimischen, dass dieses Gebiet durch die Kommerzialisierung und Restaurierungen an Charme verloren hätte, doch da ich es nicht vergleichen konnte, musste ich für mich feststellen, dass es eine hübsche Ecke ist, in der man sich gut aufhalten kann.

Nach Einbruch der Dunkelheit, verschlug es in ein kleines Lokal in dem traditionelle japanische Kost angeboten wurde. Es war zwar etwas teuer, doch lecker war es alle mal.

Als wir das Lokal verließen leuchtete die “blaue Stunde” wunderbar und tauchte die Altstadt in ein anderes, wunderschönes Licht.

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20110419_035309-P4190438_ji Es ist Fahr-Tag. Es geht von Shikoku zurück zum “Festland”. Dafür wahr wieder etwas schippern mit einer Fähre angesagt und auch Zug fahren stand ganz oben auf dem Programm.

Die Fahrt mit der Fähre dauerte nur 60 Min. und ich muss sagen, dass die Sicht hinaus auf die Inseln und das Meer wirklich toll waren. Lediglich die etwas raue Dünung und der heftig wehende Wind machte es etwas schwierig nicht umgeworfen zu werden. Trotzdem die Sonne, das Meer, es war einfach toll.

Wir legten in einem Örtchen an, wessen Namen mich sehr an ein bekanntes Spiel erinnerte. Der Ort nannte sich “Uno”. Von hier wollten wir eigentlich mit dem Bus weiter fahren, doch diese Verbindung war aufgegeben worden. Zum Glück gab es aber einen Bahnhof und den galt es anzusteuern.

20110419_055634-IMG_6677_ji Auch wenn Uno auf den ersten Blick einfach nur ein kleiner, nicht besonders hübscher Ort war, so konnte ich auch hier viele nette Details entdecken. So hatte man am Bahnhof Tier Skulpturen, eine Meerjungfrau und ähnliches aufgestellt, was dem Vorplatz eine gewisse Attraktivität verlieh.

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20110418_082829-IMG_6409_ji 60% Regenwahrscheinlichkeit. Was für eine unerfreuliche Neuigkeit für diesen Tag. Besonders freute ich mich darüber, denn zusätzlich erfuhr ich, dass es bis zum Kotohira-gū Schrein, den wir heute als Ziel ausgewählt hatten, 786 Treppenstufen zu überwinden galt. Oh, und das dann noch im Regen.

So schlecht war das Wetter morgens dann doch nicht, doch das war ohnehin egal, denn wir fuhren Bahn bis in die Stadt Kotohira der Präfektur Kagawa, in der sich der Schrein befand.

In Kotohira angekommen, fing es natürlich pünktlich an zu regnen.

20110418_050622-IMG_6052_ji Schon die Straße die vom Bahnhof weg führte vermittelte mir, durch die dort stehenden Figuren, dass dies ein besonderer und wohl auch schöner Tag werden könnte. Den Regen, der immer stärker wurde, versuchte ich zu ignorieren

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20110417_055048-IMG_5786_ji Als es darum ging den Ritsurin Park (Link 1 “Ritsurin Park” / Link 2 “Ritsurin Park” beides sind englisch sprachige Seiten) in Takamatsu zu besuchen, erklärte mir Eri, dass es eines der schönsten Parkanlangen Japans sein solle und die Errichtung rund 100 Jahre in Anspruch nahm.

Ich gebe zu, ich konnte mir kaum vorstellen warum es 100 Jahre dauert einen Park zu bauen. Jetzt weis ich es!

Sehr viele der Baume in diesem Park wurden auf Bonsai Art veredelt und schon das dürfte ohne Probleme die 100 Jahre Zeit für die Gestaltung des Gartens rechtfertigen. Zudem wurde die Anlage mit viel Bedacht und ästhetischem Gefühl errichtet.

Für einen Besuch las ich oft  2 Stunden einzuplanen. Ich würde jedoch sagen, wer den Park besucht, sollte mehr Zeit mitbringen, um die Bäume, die Brücken, die Seen in Ruhe genießen zu können.

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