Japan – Video Diashow – Beppu

Beppu bildete den Abschluss des Besuches der Insel Kyushu im Süden Japans. Auf diesen Aufenthalt freute ich mich schon sehr, denn Beppu ist berühmt für seine heißen Quellen und mehr als 160 öffentliche Bädern.

In Beppu gibt es mehr als 3600 Thermalquellen und selbst wenn sie einem nicht direkt ins Auge fallen sollten, so realisiert man es mit dem vielen Wasserdampf, der überall in der Stadt aus der Erde aufsteigt. Selbst aus den Straßen steigt stetig der Dampf auf.

In den vielen verschiedenen Bädern der Stadt ist das Wasser unterschiedlich mit Mineralien und anderen Dingen durchsetzt, die einem bei den verschiedensten Beschwerden behilflich sein sollen. Ich traf sogar einen Mann, der erzählte, dass er vor mehr als 20 Jahren in die Stadt zog, um dort seine Krebserkrankung abzumildern, doch im Laufe der Zeit sei diese sogar vollständig verschwunden.

Auch für herrliche Leckerein werden einem in Beppu zu eigen. Denn man kann sein Essen in dem aus dem vulkanischen Untergrund aufsteigenden Wasserdampf sein Essen dämpfen. Oder gar Eier in dem heißen Wasser kochen, die dann die Mineralien oder sogar die Färbungen des Wassers übernehmen. Diese Onsen-Eier waren und sind stets ein herrlicher Genuss.

Japan - Oita - Beppu
Japan – Oita – Beppu

 

Japan – Video Diashow – Sōjiji Soin Tempel

Bei dem Besuch des Sōjiji Soin Tempel war Teil unseres Besuches von Wajima-shi.

Schon die Fahrt zum Tempel begeisterte mich, denn die Busfahrt führte durch die herrliche Natur der Region. Aber auch der Zielort war zum verlieben, denn auch hier waren die Häuser extrem ansehnlich. Sie waren ebenfalls mit den wunderschön glasierten Dachziegeln versehen.

Auf dem Weg von der Bushaltestelle bis zum Tempel gab es schon so viel zu sehen. Das war auch wiedereinmal Ursache, dass mir die Zeit des Aufenthaltes durch die Finger ran. Zum Glück fehlte mir nicht wirklich viel Zeit für den Besuch des Tempels. Dies mag jedoch wohl nur daran liegen, dass ein großer Teil gerade Renoviert wurde.

Der ursprüngliche Sōjiji Soin Tempel wurde im Jahr 1321 gegründet und erbaut, doch ein Feuer vernichtete große Teile der Anlage. Für den Wiederaufbau verlagerte man den Tempel an den heutigen Standort, an dem er nun seit mehr als 150 Jahren seinen Bestand hat.

Wie prächtig der Tempel sowohl von Außen auf Grund der grandiosen Holzschnitzereien war, wurde er noch durch die extrem prächtige Ausgestaltung der Innenräume nochmals übertroffen. Ich war schon wirklich überwältigt von all der Pracht.

Japan - Ishikawa - Wajima - Soōjiji Soin Temple
Japan – Ishikawa – Wajima – Soōjiji Soin Temple

Japan – Video Diashow – Wajima

Wie ich auf die Idee kam Wajima zu besuchen, ist mir völlig entglitten. Dass es aber eine meiner besten Wünsche war, davon bin ich bis heute überzeugt.

Wajima gefiel mir von der ersten Sekunde. Zum einen waren es die sehr hübschen Häuser mit ihren herrlichen Dachziegeln und zum anderen der Morgenmarkt des Ortes. Verschweigen möchte ich auch nicht den extrem netten und hilfreichen Mann in der Touristeninformation. Er ist bis heute der Beste von all meinen Reisen.

Der Morgenmarkt ist bis heute eine ganz besondere Erinnerung. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Frauen der Region dort Ihre Produkte verkauften. Diesem Umstand war es zu verdanken, dass ich extrem leckere Speisen fand, von denen ich bis heute träume. Auch erwarb ich dort eine Basecap, die aus Tüchern produziert worden war, die Ursprünglich zur Sake Produktion verwendet worden waren.

Wajjima ist auch bekannt für seine Lackkunst. Es werden z.B. Essgeschirr und viele andere Produkte auf dieser Basis produziert. Leider bewegten sich alle Produkte in einem Preisniveau, was sich deutlich jenseits meiner Möglichkeiten befand. Fotografieren durfte ich sie leider auch nicht und so bleibt mir lediglich die Erinnerung an all diese schönen Produkte.

Wenn ich gefragt werde, welche Region mir in Japan bislang am besten gefiel, fällt mir stets als erstes neben Wakajama Wajima ein.

Japan - Ishikawa - Wajima
Japan – Ishikawa – Wajima

Japan – Video Diashow – Ise-jingū

Ise-jingū ist mit etwa 2000 Jahren einer der ältesten Schreine Japans. Neben seinem hohen Alter ist er der bedeutendste Schrein des Landes.

Was Ise-jingū neben seinem Alter so besonders macht, ist der Umstand, dass er sehr alt ist und doch einer der jüngsten Schreine ist. Diese etwas verwirrende Aussage ist auf den Umstand zurückzuführen, dass die Gebäude alle 20 Jahre vollständig erneuert werden. Zu diesem Zeitpunkt ziehen die Götter von ihren alten in ihre neuen Gebäude umziehen.

Mein Besuch fand genau zu solch einem Zeitpunkt statt, was den Besuch zu einem besonderen Ereignis machte. Doch hatte es den Nachteil, dass sehr viele Menschen gab, die ebenfalls dieses Ereignis erleben wollten. Während sich die Menschenmassen in der Anlage einigermaßen verteilen, gab es stets verschiedene Punkte, die von allen passiert werden mussten und es dort etwas anstrengend voll wurde.

Japan - Mie - Ise - Ise-jingu Schrein
Japan – Mie – Ise – Ise-jingu Schrein

Japan – Video Diashow – Kamishima (Ise Bucht)

Bei dem Besuch der Insel Kamishima handelte es sich lediglich um einen Tagesausflug. Da die Insel gerade mal einen Umfang von 3,9 Kilometern hat, war der Ausflug für nur einen Tag durchaus angemessen.

Obwohl die Insel klein ist und gerade mal 440 Einwohner zählt, ist sie doch ein bekanntes Eiland, da sie in einem Roman (Shiosai / Die Bradung) von Yukio Mishima als Schauplatz diente.

Dank der Tatsache, dass die Insel so überschaubar groß ist, war es möglich sie vollständig zu erkunden und die Landeschaft aber auch die herrliche Küche zu genießen. Lediglich das Ende des Ausfluges wurde eine Herausforderung, denn es zog ein Sturm über die Insel und die Ise Bucht, so dass die Rückfahrt mit der Fähre ein heftiger Ritt wurde. Ich konnte mich nur durch ein Nickerchen über einen heftigen Anfall an Seekrankheit retten.

Japan - Mie - Ise Bay - Kamishima
Japan – Mie – Ise Bay – Kamishima

Japan – Video Diashow – Tōshijima (Ise Bucht)

Tōshijima ist eine von mehr als 6800 Inseln aus denen Japan besteht. Sie befindet sich in der Ise Bucht die an die Stadt Nagoya grenzt.

Dieser Besuch gab mir die erste Möglichkeit einmal eine der kleineren Inseln zu besuchen und zu erleben. Dass sich dort das Leben auf Fischfang stützt, konnte ich schon sofort bei der Ankunft, anhand der zahllosen Fischerbote erkennen.

Auch wenn ich dort 3 Nächte bliebt, war es nur möglich einen kleinen Teil der Insel zu erkunden, da mir kein Transportmittel zur Verfügung stand und für einen Tag der Ausflug auf eine der anderen Inseln der Bucht eingeplant war.

Trotzdem war der Aufenthalt ein besonderes Erlebnis und dies auch durch das wunderbare Essen, welches ich dort genießen konnte.

Japan - Mie - Ise Bay - Toshijima
Japan – Mie – Ise Bay – Toshijima

 

Japan – Video Diashow – Tottori Sand Dünen

Durch Zufall hatte ich von den Tottori Sand Dünen erfahren, und dass es sich um die größte Dünnlandschafts Japan handeln soll. Damit festigte sich bei mir der Wunsch dieses Stück Landschaft besuchen zu wollen

Die Tottori Sand Dünen gehören neben einigen anderen Highlights der Präfektur Tottori zu einem der beliebtesten Sehenswürdigkeiten

Unsere Unterkunft befand sich am Rande der Dünen und erlaubten vom ersten Moment einen herrlichen Blick über diese besondere Landschaft. Lediglich der Fußweg zum offiziellen Zugang der Dünen, war wenig attraktiv und etwas lang. Doch sowohl der Besuch der Dünen als auch der Aufenthalt in unserer Unterkunft waren ein ganz besonderes Erlebnis.

Japan - Tottori - Sand Dunes
Japan – Tottori – Sand Dunes

Japan – Video Diashow – Hinomisaki Schrein – Cape Hino

Bei dem Hinomisaki Schrein handelt es sich um eine kleine Anlage, doch mit durchaus großer Bedeutung. Wenn wenn jedes Jahr im Oktober alle Kami den Izumo Taisha aufsuchen, ist es der Hinomisaki Schrein, über den sie den Zugang zum Izumo Taisha erhalten.

Neben seiner Bedeutung, begeisterte mich die Anlage so extrem, dass ich ungewöhnlich viel Zeit dort verbrachte. Während ich meinen Aufenthalt dort genoss, ahnte ich noch nicht, dass der Tag noch grandioser werden würde.

Vom Schrein ging es nämlich zum Cape Hino mit seiner Steilküste, dem Leuchtrum und seinen Aussichten auf die Japanische Küste. Da an diesem Tag das Wetter extrem stürmisch war, schenkte der Besuch einen grandiosen Aufenthalt mit herrlichen Wetterstimmungen.

Bis heute bin ich von diesem Erlebnis nachhaltig beeindruckt.

Japan - Shimane - Izumo - Hinomisaki Shrine - Cape Hino
Japan – Shimane – Izumo – Hinomisaki Shrine – Cape Hino

Japan – Video Diashow – Izumo-Taisha

Die Gründung des Izumo-Taisha (Schrein) liegt im Dunkel der Vergangenheit und kann nicht genau bestimmt werden. Doch was sicher ist, dass er einer der ältesten und bedeutendsten Schreine Japans ist.

Was den Schrein so bedeutsam macht ist der Umstand, dass sich jedes Jahr im Oktober alle Götter im Izumo-Taisha treffen. Für die Anreise in den Schrein, benötigen die Götter einen Schrein als Zugang, bevor sie im Izumo-Taisha ankommen und einen weiteren Schrein über den sie das Gebiet wieder verlassen.

Unser Aufenthalt war zu Beginn von heftigen Regengüssen begleitet, doch im Verlaufe unserer Zeit in Izumo war das Wetter zwar weiterhin wild, doch die Sonne die sich oft Weg bahnte, verzauberte die ganze Landschaft und schenkte uns einen unvergesslichen Aufenthalt.

Japan - Shimane - Izumo Taisha
Japan – Shimane – Izumo Taisha

Japan – Video Diashow – Tenjoji Temple

Wenn man an einen grandiosen Aussichtspunkt auf Kobe und das Umland denkt, ist der Tenjoji Tempel und der Berg Maya nicht die ersten Orte, die Besuchern von Kobe, vorgeschlagen werden, was ich für einen bedauerlichen Irrtum halte.

Den Berg Maya erreicht man über verschiedene Wege. Meine bevorzugte Anreise ist über eine Standseilbahn und die anschließende Fahrt mit einer Gondel. Schon dieser Teil ist ein wunderbares Erlebnis. Übertroffen wird es nur noch von der Aussicht, die einem am Aussichtspunkt geboten wird.

Wer nun meint, dass damit die Grandiosität ein Ende hat, der hat im Anschluss noch nicht den Tenjoji Tempel ausgesucht. Dieser Besuch steigert die Aussicht um ein beeindruckendes Maß. Zudem kann man diesen herrlichen kleinen Tempel mit seinen Figuren und Gebäuden genießen.

Japan - Hyogo - Kobe - Tenjoji Temple
Japan – Hyogo – Kobe – Tenjoji Temple

Japan – Video Diashow – Shirakawa-gō

Shirakawa-gō ist alle Mal einen Besuch wert und dies zu allen Jahreszeiten, denn jede hat ihre eigene wundervolle Atmosphäre.

Mein Besuch war am Anfang des Winters angesetzt und es war nicht klar, was ich für Wetterbedingungen erwarten kann. Dass ich am Ende eine grandiose Mischung aus starkem Schneefall und blauen Himmel bei strahlender Sonne geschenkt bekam, war mehr als ein glücklicher Umstand. So bot der Aufenthalt ein großartiges Angebot an Eindrücken, und dass ich rund 3 Tage dort war, hatte sich als wahre Glücksentscheidung herausgestellt.

Japan - Gifu - Shirakawa-go
Japan – Gifu – Shirakawa-go

Japan – Video Diashow – Shosha San & Engyō-ji

Shosha San ist ein Berg im Einzugsgebiet der Stadt Himeji, jene Stadt die für ihre herrliche Stadtburg berühmt ist. So zieht es die meisten Besucher zur Burg und nicht auf den Berg Shosha und den dort befindlichen Engyō-ji Tempel. Der durch den Film „Last Samurai“ deutlich an Bekanntheit erlangte.

Doch auch ohne den Aspekt, dass der Tempel eine Filmkulisse war, ist ein Besuch ein wunderbares Erlebnis.

Japan - Hyogo - Himeji - Engyō-ji
Japan – Hyogo – Himeji – Engyō-ji

Japan – Video Diashow – Mt Kurama

Es war ein grandioser Ausflug zum Berg Kurama und die Kombination aus Tempelanlagen und Natur war mehr als beeindruckend. Es war ein wahrer Genuss diesen Ort zu erkunden. Doch verschweigen möchte ich nicht, dass ich Getränke- und Essensmäsig so schlecht ausgestattet war, dass ich irgendwann mit meinem Energiehaushalt sehr ins Wanken geriet und die vielen Treppen hinauf und wieder hinunter, mich an meine Grenze brachte.

Japan - Kyoto - Mt Kurama
Japan – Kyoto – Mt Kurama

Japan – Essen – Nabemono / Chankonabe

Nabemono lernte ich in der Variante Chankonabe im Rahmen meines Besuches von Tokyo kennen, und zwar, als Essen für Sumo Sportler.

Bein Nabemono handelt es sich um die japanische Variante eines Eintopfs, der zumeist im Herbst oder Winter verzehrt wird. Zubereitet wird dieses Essen direkt auf dem Tisch, auf einem Gaskocher, die jeder japanische Haushalt sein Eigen nennt.

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