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Japan (2022/23) – Kyoto – Kawai Schrein (河合神社)

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Der Kawai Schrein war räumlich nicht sehr groß, aber es gab viel zu entdecken, vor allem die von Mutter Natur übernommenen Dächer, die dadurch noch zusätzlich schön und ansprechend aussahen.

Goshuin – Kyoto – Kawai-jinja Schrein

Der Schrein wurde 668 gegründet und ist damit einer der ältesten Schreine in Kyoto. Er stammt aus der Heian-Zeit (784–1185) , in der Japan eine kulturelle Blüte erlebte.

Der Kawai Schrein ist Tamayori-hime no Mikoto (玉依姫命) Kami gewidmet, der in der Mythologie mit wichtigen Ereignissen in Verbindung gebracht wird, insbesondere mit der Geburt des legendären ersten Kaisers Japans, Kaiser Jimmu. Tamayori-hime soll die Mutter von Kaiser Jimmu gewesen sein und ihn vor Gefahren beschützt haben.

Der Schrein liegt in einer malerischen Umgebung in der Nähe des Kamogawa Flusses und ist von Natur umgeben. Dies verleiht ihm eine friedliche und spirituelle Atmosphäre.

Die Architektur des Schreins ist beeindruckend, mit kunstvollen Holzverzierungen und traditionellen Dächern. Die Gebäude sind gut erhalten und strahlen die Geschichte und Spiritualität des Ortes aus.

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Schon der Eingang in den Schrein, durch das große Torii, sprach mich sehr an und je weiter ich in das Innere vordrang, desto mehr gefiel mir der ganze Schrein mit jedem weiteren Schritt.

Neben den schon wunderschönen Dächern gefielen mir auch wieder die vielen Laternen, die überall hingen. Diese gefielen mir schon immer und obwohl ich sie schon so oft gesehen hatte, gefielen sie mir auch dieses Mal wieder auf wunderbare Weise.

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Leider verhielten sich einige Touristen in dem Schrein sehr respektlos, was mich sehr traurig machte, denn in ihren Ländern würden sie sich in ihren religiösen Stätten nicht so wild benehmen.

Neben den sehr ansprechenden Gebäuden gab es auch einige sehr hübsche kleinere Bereiche, die sehr ansprechend waren, aber fast aus meiner Aufmerksamkeit gerutscht wären, wenn ich mir nicht wieder einmal so viel Zeit wie möglich genommen hätte einen Ort zu erkunden.

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Wie so oft, wäre ich erneut viel lieber länger geblieben, aber da war ja noch meine persönliche Herausforderung, nämlich mit dem ÖVP-Bus zurück nach Hause zu fahren.

Diese Herausforderung war am Ende deutlich größer als befürchtet, da der Bus während der gesamten Fahrt so voll war, dass ich die ganze Zeit 40 Minuten stehen musste.