Japan (2020) – Osaka – Tenman-gū Schrein

Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass ich einen Schrein zweimal während eines Urlaubes besuche. Doch bei meinem ersten Besuch des Tenman-gū Schrein, regnete es ohne Unterlass und wegen der Aufbauten zum Neujahr, war nicht wirklich viel von ihm zu sehen. Ich war mir aber schnell sicher, dass dieser Schrein so sehenswert ist, dass ein weiterer Besuch notwendig sein würde.

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Japan Artikel via Landkarte (Funktion am Besten mit Desktop Rechnern)

Das Thema, wie ich einfacher und zielgerichteter auf meine Artikel über Japan zugriffen kann, trieb mich schon lange um. Halbherzig hatte ich mich mit dem Thema schon beschäftigt, doch zu einer Umsetzung kam es nie. Doch nun ist es geschafft. Es ist jetzt möglich, auf alle Erzählungen zu verschiedenen Orten die ich seit 2010 besucht habe, einfach (hoffentlich) zuzugreifen.

Hier klicken, um zur Karte zu gelangen

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Japan (2018) – Wohnen im Internet Café

Es ist schon lange her, dass ich ein Internet Café aufgesucht habe und nie hatte ich dabei den Wunsch, dort auch zu wohnen. Doch in Japan kommt es durchaus vor, dass Menschen tatsächlich im Internet Café leben, weil Wohnraum für sie einfach unerschwinglich ist.

So wollte ich mal eines dieser 24 Std. Internet Café ansehen und wenn gleich das besuchte allem Anschein nach nicht zu denen gehörte, in denen Leute auch wohnten, gab es durchaus einen Einblick, dass ein Internet Café mehr sein kann, als das was ich aus Deutschland kannte – eine an aneinander Reihung von Computer und das dann auch oft durchaus nicht wirklich sauber.

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Schottland (2014) – Auf ins Land von Nessi, Whisky und Kilt

Es ist eigentlich nicht so lange her, dass ich in Schottland war und das Land von seiner warmen und sonnigen Seite kennenlernen durfte. Auch hatte ich die Gelegenheit genutzt alte Freundschaften zu pflegen, denn ich traf einen Freund.

Auch für dieses Mal hoffe ich auf gutes Wetter, wenngleich ich schon glücklich wäre, wenn es nicht regnet. Auch würde ich wieder meinen Freund besuchen, denn wenn man schon einmal in der Nähe ist, sollte solch eine Gelegenheit nicht ausgelassen werden.

Nun ist dieser Ausflug nur eine wirklich kurze Stippvisite und ich weiß noch nicht was wir alles machen und unternehmen werden. Also seit gespannt, so wie wir es sind.

Schottland
Schottland

 

Deutschland (2014) – Kurzreise nach Würzburg

Würzburg - Alte Main Brücke
Würzburg – Alte Main Brücke

Es war eine recht spontane Entscheidung einen Ausflug in Deutschland zu unternehmen. Ursprünglich wollten wir nach Rothenburg ob der Tauber, doch die Anreise, egal mit Bus oder Bahn war lang und Kompliziert. Also fiel die Entscheidung nach Würzburg zu reisen, die Stadt zu erkunden und einen Ausflug nach Rothenburg odT einzubauen.

Nun war die Überlegung, welches Verkehrsmittel Frage käme. Diese Frage beantwortete sich sehr schnell selber, wenn ich mir die Preise und Anfahrtsmöglichkeiten ansah, blieb nur noch die Fahrt mit dem Fernbus in Frage. Also wurde kurzer Hand ein Fernbus gebucht.

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Japan (2013/14) – Nachtrag – Shirakawa-go tiefe Einblicke

Recht spontan entstand ein wirklich aufwendiges Bild, als ich in Shirakawa-go vom Aussichtspunkt hinunter ins Tal schaute. Ich hatte die Idee mehr Details zeigen zu wollen, also nahm ich mein Teleobjektiv, stellte es auf 320 Millimeter Brennweite und knipste los. Nachdem ich rund 90 Mal auf den Auslöser gedrückt hatte war das Bild fertig.

Jetzt zu Hause rechnete ich die Aufnahme zusammen und hoffte, dass alles in Ordnung sei. Leider war es das nicht und es gab durchaus den einen oder anderen Mangel in der Aufnahme. Trotzdem möchte ich das Ergebnis von rund 500 Mega Pixeln nicht vorenthalten. Einfach auf das Bild klicken und dann beginnt hoffentlich der Spaß Shirakawa-go im Detail zu erkunden.

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Japan (2013/14) – Kobe – “seijin no hi” – Tag der Erwachsenen

20140113_034823_IMG_5770_ji Wie überall in der Welt werden aus Kindern Jugendliche und schließlich Erwachsene. In Japan wird dies besonders begangen und dieser Tag nennt sich “seijin no hi”.

An diesem Tag feiern man den Übergang zum Erwachsen werden, die zwischen April des Vorjahres und April des akt. Jahres das 20. Lebensjahr vollenden.

Zu diesem Anlass gibt es eine große Zeremonie bei der die jungen Leute auf die Verantwortung des erwachsen seins Hingewiesen werden.

Als Ausdruck dieses besonderen Anlasses, tragen die jungen Frauen teure traditionelle Kimonos und die jungen Männer zumeist schwarze Anzüge. Nur ab und zu sieht man einen jungen Herrn, der noch einen Kimono trägt, was ich persönlich ein wenig schade finde.

Ich war nur durch Zufall an die Information gelangt, dass “seijin no hi” statt findet. Und so ließ ich es mir nicht nehmen in die Stadt zu gehen. Ich hatte nicht recht eine Ahnung was mich erwarten würde und als ich ankam entdeckte ich nur ab und an ein paar herrliche gekleidete Frauen.

Man hatte mir noch den Hinweis gegeben, dass man sich am Besten in der Nähe von Fotogeschäften, Fotoautomaten aufhielte, denn dort zog es die frisch gekürten Erwachsenen hin, nachdem die offiziellen Zeremonien vorüber waren.

Durch puren Zufall fand ich eine solche Straße und hier gab es eine wahre Pilgerwanderungen und ich war völlig Begeistert und genoss die Zeit. Ich war auch froh, dass man mich sie fotografieren ließ und sogar für mich poste.

Ich hoffe meine kleine Sammlung an Fotos gibt einen Eindruck von der Farbenpracht und der Freude die ich an diesem Tag erleben durfte.

 

Japan (2013/14) – Der 1000 Yen Friseur

P1091020_ji Ja, auch in Japan gibt es sie, die Billig-Friseure. Die 1000 Yen die man dort für eine Frisur ausgibt entsprechen etwa 8 Euro. Wenn man weiß wie schnell man in Japan 1000 Yen ausgibt, schätzt man diesen Preis noch als noch dramatisch besser ein, als in Deutschland.

Nun habe ich nur einen Friseur der 1000 Yen Kategorie kennengelernt, doch ich muss sagen ich bin beeindruckt, begeistert und ein großer Fan und das nicht nur wegen des Preises.

Besonders beeindruckt hat mich die Sauberkeit. Doch von Anfang an. Japan (2013/14) – Der 1000 Yen Friseur weiterlesen

Japan (2013/14) Der 100 Yen Shop

P1220004_ji Eigentlich muss ich den 100 Yen Shop als 1 Euro Geschäft übersetzten. Doch aus meiner Sicht tue ich damit dem 100 Yen Shop nicht recht. In diesem Laden gibt es wirklich alles, von Schreibwaren, über Küchen-Utensilien, in gewissen Maße Kleidung aber auch Lebensmittel und das alles für 100 Yen .. ok 105 Yen, denn es kommen noch 5 Yen Steuer oben drauf.

Sich in diesem Geschäft mit allem nötigen auszustatten macht wirklich Freude, besonders wenn man an die Kasse kommt und bezahlen muss. Zudem scheinen mir alle Gegenstände wirklich eine ordentliche Qualität zu haben. Besonders die Schreibutensilien haben es mir angetan.

100 Yen Geschäfte gibt es überall im Lande und sie haben durchaus unterschiedliche Größen – Vom an einen großen Markt erinnernd bis zu kleine Lädchen.

Auf jeden Fall sollte man sie bei einer Reise nach Japan einmal besucht haben oder sich dort vielleicht mit dem ein oder anderen Teil eindecken.

Japan (2013/14) – Ein Alptraum wird war – Wie komme ich an meine Fotos

Vor Reiseantritt hatte mein Fotoapparat seinen Geist aufgegeben und auch der Versuch einer Reparatur war nicht wirklich mit Erfolg gekrönt. Also musste ein neuer Fotoapparat her. So weit, So gut … Leider folgte dieser Beschaffung der Kauf neuer Speicherkarten und hieraus erfolgte mein urlaublicher Alptraum.

Zwar hatte ich zu Hause schon lustig fotografiert, Bilder auf meinen Rechner übertragen und bearbeitet, doch dies mit meinem Heimarbeitsplatz. Die Reise führte ich jedoch mit meinem Netbook durch und dies ist schon etwas betagter und war mit einem älteren Betriebssystem ausgestattet als der besagte Arbeitsplatz zu Hause.

Als ich nun in Osaka in meinem Zimmer saß, meinen Speicherkartenleser anschloss und die Speicherkarte darin versenkte, merkte ich sehr schnell, dass ich auf die Karte nicht zugreifen konnte. Es war nichts zu machen. Eine gewisse Panik stieg in mir auf.

Aus lauter Verzweiflung, schloss ich schließlich die Kamera selber an mein Rechner an, kam hier zwar an die die Daten, jedoch nur an meine im JPG Format aufgenommen Fotos. Dies war zwar eine kleine positive Aussicht, doch meine RAW Bilder (also die Bilder, die wesentlich mehr Informationen enthalten) verlieren zu müssen war nicht sonderlich verlockend.

Das Studium des deutschsprachigen Internets brachte hervor, dass es nur am Kartenleser liegen müsse. Ich hatte so meine Zweifel, denn der meinige war ebenfalls gerade erst beschafft. Dennoch besorge ich einen neuen Leser und dabei machten wir den Verkäufer durchaus etwas verrückt, denn wir bestanden darauf, dass es das absolut neuste Modell sein sollte 🙂

Natürlich brachte diese Beschaffung keine Verbesserung der Situation. Also nochmal ins Internet und auf den englischsprachigen Seiten gesucht. Dort wurde empfohlen ein Update des Betriebssystems durchzuführen.

Also Treiber besorgt und installiert. Tatsächlich brachte es den gewünschten Erfolg und ich konnte wie gewohnt auf meine Daten zugreifen. Welch ein Stein mir vom Herzen fiel, mag man sich wohl kaum vorstellen.

Als Ergebnis dieser kleinen Katastrophe, bedeutet es für mich, in Zukunft wirklich alles vor der Reise einer Prüfung zu unterziehen, um solche Überraschungen in Zukunft zu vermeiden.

Nun könnt Ihr und ich mich auf hoffentlich schöne Fotos von dieser Reise weiterhin freuen.

Japan (2013/14) – Was sind “Love Hotels”

IMG_0603_ji Die Frage nachdem was “Love Hotels” sind ist nicht so einfach zu beantworten wie es der Name es vermuten lässt. Doch ganz weit weg von der Namensgebung ist es auch nicht.

Auch wenn die Anmietung eines Hotelzimmers durchaus Stundenweise erfolgt, ist es kein Stundenhotel in dem Sinne wie ich es spontan verstehen würde.

Um das System der Love Hotels verstehen zu können, muss man sich die räumlichen Gegebenheiten in Japan vor Augen führen. Alles ist sehr eng, auch die Wohnverhältnisse. Auch ist es üblich, dass Frauen bis zur Heirat bei den Eltern wohnen und so gibt es nicht wirklich Möglichkeiten sich zu Treffen und seine Zweisamkeit zu genießen. So ist es nicht so ungewöhnlich, dass man solch ein Hotel aufsucht, um der häuslichen Enge entfliehen zu können.

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Natürlich, wie überall, werden solche Häuser auch für außereheliche Treffen oder dem professionellen Gewerbe verwendet, doch es ist nicht das Hauptansinnen oder Zweck dieser Hotels.

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Japan – Little Planet Kobe „Das Dia-Show Video“

Ich habe es geschafft, es gibt ein kleines Dia-Show Video über Kobe. Nun ist klein nur bedingt richtig, denn 10 Minuten Laufzeit sind doch recht lang. Doch langweilig sollte es trotzdem nicht sein.

Als Hintergrundmusik entschied ich mich für etwas Jazz Musik. Was ich nicht wusste ist, dass Kobe bei Jazz Musikern durchaus bekannt und beliebt ist. Also lasst euch auf die Spannende Mischung aus Bildern und Musik ein und habt Freude daran.

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Japan - Little Planet Video-Dia-show

Südamerika (2009) – Brasilien – 04. Tag – Erkundung der Insel „Ilha Do Mel“ (10.08.2009)

Als ich beim Studium im Vorfeld der Reise die Beschreibung zu diesem Tag las, das Wort „mehrstündige“ Wanderung las und an mir herunter schaute, wusste ich, dass diese Wanderung für mich wohl eher nicht in Frage kommt. Diesem Wunsche kam man entgegen, doch verzichten brauchte ich deswegen auf die Besichtigung nicht. Ich nahm lediglich ein anderes Bötchen, welches mich zum Endpunkt der geplanten Wanderung brachte.

Wegen der halbstündigen Überfahrt machte ich mir etwas Sorge, denn ich neige doch sehr dazu Seekrank zu werden. Ich hatte dieses Mal jedoch Glück und ich konnte die gesamte Überfahrt genießen. Außer mir war nur noch der Dorfpolizist an Bord und so konnte ich nach allen Seiten über das Meer blicken. Die Hügelkette die sich auf dem Festland entlang zogen und mit zunehmender Entfernung immer besser zur Geltung kamen verzückten mich. Ich genoss es sehr sie teilweise steil und bizarr in den Himmel ragen zu sehen.

Infos zur Insel „http://de.wikipedia.org/wiki/Ilha_do_Mel“

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Auf der Insel angelangt, begann ich sogleich meinen Rundgang. Vom Hafen ging es über einen Sandweg an vielen kleinen Läden vorüber. Im Moment schien keine Saison zu sein und so waren die meisten Läden geschlossen. Bei der Masse der Unterkünfte und Angeboten war hier sicherlich zur Saison sehr viel los. Ich war froh, diese Ruhe war mir lieber.

Ich landete schnell auf der anderen Seite der Insel von wo ich mein erstes Ziel einen Leuchtturm entdeckte. Der Weg dort hin erwies sich als etwas abenteuerlich. Dies machte sich durch sehr feuchte Wegabschnitte bemerkbar und alsbald stampfte ich etwas durch Schlamm und Dreck. Irgendwie scheint mir diese Art der Fortbewegung im Blut zu liegen.

Am Wegesrand entdeckte ich viele hübsche Blümchen, Blätter und Farne. So kann sich jeder vorstellen, der mich kennt, dass ich nicht wirklich schnell vorwärts kam. Mich störte es nicht, denn die Sonne schien und ich fühlte mich wohl.

Kurz bevor ich den Leuchtturm erreichte kam ich durch eine herrliche Baumallee. Diesen Ort erklärte ich sogleich zu meiner Lieblingsstelle. Zum einen wirkte sie sehr europäisch, doch der Hauptgrund waren zwei Bänke mit einem wirklich hübschen Ausblick. Diese Stelle nutze ich später auch für eine sehr genussvolle Stunde.

Doch jetzt ging es weiter zum Leuchtturm. Kurz bevor der Anstieg beginnen sollte bog ich auf einen Strand ab und staunte, nachdem ich bislang nur durch Morast gelaufen war, wie herrlich er war. Ich genoss den weißen Sand unter den Süßen. Es kam dabei wirklich Urlaubsstimmung auf.

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Der Aufstieg zum Leuchtturm war durch einen hübschen Steinweg und Stufen zwar steil, aber sehr bequem. Je höher der Weg mich führte um so grandioser wurden die Aussichten. Ich blieb oft stehen, atmete tief durch und zog die Luft und die Eindrücke in mich ein.

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Den Rückweg zum Hafen gestaltete ich etwas anders. Ich lief nun durch den kleinen Ort. Die Straßen waren schmale Sandpfade und das gefiel mir sehr gut. So gab es hier keinen Verkehr, sondern nur Genuss.

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Gütertransport auf der Insel, da es keine Fahrzeuge gibt

Am Hafen hatte gerade ein Schiff mit Gütern angelegt und diese wurden einzeln an Land getragen, um anschließend auf Karren geladen zu werden und ihrer Bestimmung zugeführt zu werden. So ließ sich die Wartezeit herrlich verleben.

Schließlich tauchten die anderen auf. Wir setzten uns noch kurz in eine Bar, um den Aufenthalt ausklingen zu lassen. Lustig an diesem Besuch war, dass die Bestellung etwas holperig ausfiel, denn viele der Sachen die ich gerne gehabt hätte, gab es nicht mehr. Ich musste meine Bestellung gleich mehrere Male anpassen.

Während nun lautstark im Hintergrund Reggae Musik lief, hockten wir zusammen, plauderten, genossen unsere Getränke und genossen Meeresfrüchte. So ließ sich die Reise wirklich genießen.

Die Rückfahrt Boot mir ein herrliches Lichtspiel und so bot sich mir die Landschaft in ganz anderem Bild. Es ist immer ein Genuss zu sehen zu welchen herrlichen Spielen die Natur fähig ist.

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Den Zeltplatz hatten wir am Morgen schon geräumt. Wir fuhren noch eine kurze Strecke bis in die Hafenstadt Paranagua, wo der Abend und Tag mit einem Inselaufenthalt aus klang.

Ach, einen kleinen Schrecken gab es doch noch, denn wir erfuhren, dass wir am kommenden Tag 750 km fahren wollten und wir um 4 Uhr zum Frühstück auftauchen sollten.

Südamerika (2009) – 01. Tag – Gepäckgewicht egal – Rennen, rennen, rennen (07.08.09)

Zum Flughafen in Berlin kam ich ohne Probleme, doch staunte ich nicht schlecht, als sich dort schon 2,5 Std. vor dem Abflug eine ordentliche Menschenschlange gebildet hatte. Hier hatte ich das erste Mal die zaghafte Erkenntnis, dass der spanisch sprechende Mensch es liebt Schlangen zu bilden und ewig in ihnen zu warten.

Ich stellte mich einfach mit an, auch wenn ich es etwas merkwürdig fand, und erhielt nach 90 Min. Stehen meinen Bordes, allerdings mit dem Hinweis, dass mit einer 30 minütiger Verspätung zu rechnen ist. Dieses Versprechen wurde auch eingehalten und bis ich in Madrid ankam waren es zwischenzeitlich sogar ganze 45 – 60 Min. Bei nur 90 Min. Aufenthalt kann man sich sicherlich vorstellten, dass es zu einer ziemlichen Hetz wurde, bis ich es zum Gate des Weiterfluges schaffte. Das erreichte ich ziemlich fertig 5 Min. vor dem offiziellen Boarding.

Hier lernte ich auch schon die ersten Mitreisenden kennen. Ich gebe zu, dass das durchaus angenehm war, denn nun war man den Unbilden der Weiterreise nichtmehr alleine ausgesetzt.

Mit einem guten Gefühl bestieg ich den zum bersten gefüllten Flieger nach Sao Paulo, denn 3 Std. Umsteigezeit sollte die weitere Reise bequem verlaufen lassen. Wie sehr ich mich da täusche, ahnte ich zum Glück noch nicht.

Auch wenn der Flieger bis zum letzten Platz voll war, schaffte ich es mir relativ gemütlich zu machen. Doch damit hatte es sich dann auch schon mit den positiven Eindrücken. Das Essen war weit davon entfernt lecker zu sein und die Filme waren so alt, dass ich es vorzog zu schlafen.

Südamerika (2009) – Ups, doch andersherum

Bis zum Aufbruch nach Südamerika handelt sich wirklich nur noch um einen sehr überschaubaren Zeitraum. Ich muss  zugeben, dass meine Vorfreude mit abnehmendem Abstand zum Reisetag langsam zu steigen beginnt. Diese Tatsache sollte mich auch langsam darüber nachdenken lassen, mich etwas intensiver mit meinem Reiseablauf zu beschäftigen. Ich vermute, dass ich bis heute der am schlechtest vorbereitete Teilnehmer der Reise bin.

Das merkte ich besonders an diesem Wochenende, als ich mich mit der Reisebeschreibung auseinandersetzte und verdutzt feststellte, dass die Iguazu Wasserfälle nicht in Chileliegen, sondern in Brasilien. – Nein, Scherz bei Seite. Ich gewann bei meinem Studium die Erkenntnis, dass ich nicht von Westen nach Osten reise, sondern meine Reise ihren Anfang in Brasilien haben wird. Eine durchaus wichtige Erkenntnis, denn ich hätte mich schon gewundert, warum ich auf einmal in Brasilien einreise und nicht in Chile.

Also für jeden der die nachfolgend aufgeführte Beschreibung liest, bitte bei Tag 36 beginnen und sich nach oben vorarbeiten 🙂 – oder einfach auf meine Erzählungen warten.

Südamerika (2009) – Bald wieder auf Reise – Mein Urlaub 2009

Bald ist es wieder soweit, es geht wieder auf Reise. Dieses Mal wird es mich nach Südamerika verschlagen, wo es heißt von Ozean zu Ozean zu gelangen. Auch wenn es sich dieses Mal um eine organisierte Reise handelt, wird es sicherlich kaum langweilig. Hier ein Einblick in das was mich alles erwarten wird …

Text und Beschreibung stammen vom Veranstalter (www.kondor-tours.de)

1. TAG: ABFLUG
von Deutschland mit einer Linienmaschine

2. TAG: ANKUNFT
in Santiago de Chile mit anschliessendem Inlandflug nach Arica. Empfang und Transfer in ein Hotel.

3. TAG: LLUTA-TAL  – PUTRE
Zu Beginn unserer Reise von Ozean zu Ozean erkunden wir in einem schönen Morgenspaziergang die reiche Küstenfauna an der Pazifikküste. Nachmittags erklimmen wir in spektakulärer Fahrt zum erstenmal die Anden und steigen dabei vom grünen Valle de Lluta über riesige Sandhänge hinauf in die Gebirgswelt des „Kreuzes Südamerikas. Nach der Wüste des Tals erstaunt die Vielfalt der Hochlandvegetation, und am Abend eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf unser Tagesziel Putre. In 3.500 Meter Höhe liegt der kleine Ort landschaftlich grossartig unterhalb des Gipfels des 5.825 Meter hohen Nevados de Putre.

4. TAG: PUTRE – LA PAZ
Unsere heutige Fahrt in die bolivianische Metropole La Paz ist bestückt mit vielen Naturschönheiten der Anden. Zunächst passieren wir den einzigartigen Lauca-Nationalpark mit den berühmten Doppelvulkanen Parinacota-Pomerape, wobei der Andensee Lago Chungará zu einem perfekten Andenpanorama beiträgt. Wir können Lamas, Alpacas, Vicunas, Vizcachas und jede Menge Wasservögel beobachten. Nach der Grenze (Grenzformalitäten) setzt sich die Szenerie mit dem Sajama-Nationalpark fort. Der höchste Berg Boliviens imponiert mit seinen 6.550 Metern, welche in einem dicken Eispanzer gipfeln. In seiner Nähe finden sich ursprüngliche Dörfer mit fotogenen Kirchen sowie alte Begräbnistürme. Grandiose Urlandschaft begleitet unseren Weg in Richtung La Paz, wo wir schliesslich am Abend in der Nähe des Mondtales ein Hotel beziehen.

5. TAG: LA PAZ
La Paz ist in vieler Hinsicht eine ungewöhnliche Stadt. Als höchste Metropole der Welt weist sie mit rund 1.000 Metern den grössten Höhenunterschied einer Siedlung auf, und sie besitzt den höchtsgelegenen Zivilflughafen der Erde! Bolivien ist das Land Südamerikas mit der prozentual höchsten Indiobevölkerung, La Paz trotz allem Grossstadtcharakter eine Stadt der Indios. Heute tauchen wir ein in das Getümmel und Gewusel dieser Stadt, die wohl als einzigartig bezeichnet werden kann, und wir lassen uns mitreissen vom Leben in den Strassen der ,,Stadt des Friedens”.
Dabei besuchen wir den Prado – die Lebensader von La Paz – ,die Plaza Murillo , die Kirche San Francisco und den sich täglich in den Gassen ausbreitenden riesengrossen Indiomarkt. Hier wird alles nur Erdenkliche verkauft: Lebensmittel aller Art, Kokablätter, Wolle, Farben, Kunsthandwerk, Kräuter und Pülverchen, Opfergaben für Pachamama u.s.w.!
Zeit zur freien Verfügung.

6. TAG: PALCA-SCHLUCHT
Mit örtlichem Transportmittel und Fahrer starten wir zu unserem heutigen Tagesausflug in die     Palca-Schlucht . Die Randgebiete von La Paz verlassend eröffnen sich alsbald wunderschöne Ausblicke in liebliche Täler und tiefe Schluchten vor dem Hintergrund des mächtigen Illimani. In einer eindrucksvollen Wanderung erkunden wir die Palca-Schlucht mit ihren vielfältigen faszinierenden Sandsteingebilden und der ihr ganz eigenen Vegetation. Die gesamte Gegend erinnert an eine Mondlandschaft, und sie spiegelt uns das ursprüngliche Aussehen der Region der heutigen Metropole La Paz wieder. Rückfahrt ins Hotel und Zeit zur Erkundung des hotelnahen „Valle de la Luna.

7. TAG: LA PAZ – COPACABANA
Den Kessel von La Paz hinter uns lassend erreichen wir wieder die bolivianische Hochebene. Die Fahrt geht entlang der phantastischen Königskordillere, und schliesslich erblicken wir den legendären Lago Titicacaden höchsten schiffbaren See der Erde! Unsere Strecke schenkt

8. TAG: LAGO TITICACA – SONNENINSEL
Ganztagesausflug zur bedeutendsten Insel des Lago Titicaca: zur Sonneninsel! Im Morgenlicht gleiten wir mit einem örtlichen Holzboot übers blaue Wasser des riesigen Sees, vorbei an der Isla de la Luna und entlang der Sonneninsel – bis zur Anlegebucht. Wir unternehmen eine mehrstündige Wanderung auf altem Inkapfad über den Inselrücken bis zum Südende, wo uns das Boot wieder aufnehmen wird. Der Legende nach stiegen die ersten Inkas Mama Occlo und Manco Kapac hier aus dem Wasser und lebten auf der Insel. Die fantastischen Ausblicke, das einfache abgeschiedene Leben der Indios mit ihren Schafherden und dem Terrassenanbau sowie das Geniessen einer unbeschreiblichen Stille geben der Wanderung ihren besonderen Reiz. Ziel ist das kleine Dorf Yumani bei den alten Inkaquellen und der Inkatreppe. Rückfahrt im Boot nach Copacabana.

9. TAG: TIWANAKU – ORURO
Früh machen wir uns heute auf die Weiterreise, die uns zunächst auf dem uns schon bekannten Weg zurück Richtung La Paz bringt. Über einen Abstecher gelangen wir zur wohl berühmtesten Ausgrabungsstätte Boliviens – Tiwanaku. Diese vorinkaische Hochkultur gilt als erstes Imperium im zentralen Andenraum und wird als „Wiege Boliviens bezeichnet. Vorort besuchen wir ein sehr interessantes Museum sowie das grosse archäologische Areal mit Resten einstiger Tempelanlagen, den berühmten Steinstelen und dem Sonnentor, das zum Symbol der Tiwanaku-Kultur wurde. Die gesamte Anlage wird uns zeigen, dass die Tiwanaku Meister waren in der Steinbearbeitung, filigranen Steinmetzkunst, in der Bewässerung und Organisation.
Ziel für unsere nächste Nacht ist die Bergarbeiterstadt Oruro, wo wir erst am Abend eintreffen werden.

10. TAG: ZUM BERÜHMTEN SALZSEE
Um an den grossen Salzsee im Süden des Altiplano zu gelangen, liegt eine lange, teilweise abenteuerliche Fahrt vor uns. Nach dem Ende der Asphaltstrasse passieren wir entlegene Gegenden und kommen auf der Staubpiste nur sehr langsam vorwärts, bis wir schliesslich am Horizont den Salar de Uyuni auftauchen sehen.

11. TAG: SALAR DE UYUNI
Der Salar de Uyuni ist mit rund 12.000 Quadratkilometern der grösste Salzsee der Welt . Diese Unendlichkeit aus Weiss, das Glitzern des Salzes, die Stille und Einsamkeit lässt sich nicht in Worte fassen – sie muss erlebt werden. Eine Rundfahrt über den Salzsee mit viel Zeit zum Verweilen an verschiedenen interessanten Orten, wie zum Beispiel auf der bekannten Isla de los Pescadores mit ihren eindrücklichen Kandelaberkakteen füllen den Tag aus. Dieser unwirkliche Fleck Erde wird uns in seinen Bann ziehen und uns gewiss unvergesslich bleiben.

12. TAG: ALTIPLANO – POTOSI
Weit sind die Wege im bolivianischen Hochland – und schlecht. Und so schütteln wir durch die wüstenhaften Ebenen, durch herrliche farbenfrohe Erosions- und Berglandschaften, passieren kleine Indiodörfer und gelangen am Abend schliesslich nach Potosí, in die legendäre Silberstadt vor dem „Reichen Berg, dem Cerro Rico. Im Zentrum beziehen wir ein Hotel.

13. TAG: POTOSI
Wohl keine Stadt spiegelt noch heute das Drama der südamerikanischen Geschichte so wieder wie Potosí. Vom legendären Silberrausch zeugen noch die herrschaftlichen Kolonialhäuser, Kirchen und nicht zuletzt der Münzprägepalast der Stadt. Die Indios hingegen als Verlierer der Zeit sieht man noch heute in den Minen des „Reichen Berges unter furchtbaren Bedingungen schuften. Wir besuchen Minenarbeiter im Cerro Rico als auch das Zentrum von Potosí.

14. TAG: POTOSI – SUCRE
Wir verlassen nun endgültig die anstrengenden Höhenlagen der Anden und erreichen um die Mittagszeit Boliviens offizielle Hauptstadt Sucre. Uns bleibt genug Zeit diesen kolonialen Juwel in seinen Gassen und Strassen sowie am Hauptplatz zu erleben.

15. TAG: EINSAMES BOLIVIEN
Sucre hinter uns lassend gelangen wir in Gegenden Boliviens, die völlig unberührt, ursprünglich, traditionsreich und von landschaftlicher Schönheit geprägt sind. Farbenreiche Bergwüsten, Kakteen- und Strauchvegetation, einfache Gehöfte und Dörfer der Andenbewohner begleiten uns während des heutigen Tages. An einem wildromantischen Platz inmitten dieser Gegend bauen wir am Abend in angenehmer Höhenlage zum ersten Mal die Zelte auf und bereiten unsere erste Campermahlzeit zu.

16. TAG: SAMAIPATA
Weiter geht unser Weg einem wilden Flusslauf folgend durch Täler und Schluchten in diesem reizvollen Teil Boliviens. Wir gelangen in immer tiefere Höhenlagen, erreichen schliesslich wieder Asphaltstrasse und sind alsbald von grüner Vegetation umgeben. In der Nähe des Dorfes Samaipata campieren wir auf einem schönen Zeltplatz.

17. Tag: EL FUERTE DE SAMAIPATA
Gemütlich beginnen wir diesen Tag und geniessen die schöne Umgebung des Zeltplatzes in angenehmer Höhenlage. Ein Ausflug mit örtlichem Transportmittel und Fahrer führt uns zum nahegelegenen Ruinenkomplex El Fuerte de Samaipata, der als bedeutendster archäologischer Fundort Ostboliviens gilt. Seit Jahrzehnten interprätieren Forscher verschiedenster Länder und Bereiche den „heiligen Fels mit seinen Rinnen, Nischen und Sitzen, und so lassen auch wir unseren Phantasien und Vorstellungen freien Lauf. Nicht zuletzt ist die Naturszenerie um Samaipata sehr reizvoll und beeindruckend. Im Anschluss besuchen wir einen Platz mit natürlichen Wasserbecken, die zu einem erfrischenden Bad einladen.

18. Tag: AMBORO-NATIONALPARK – SANTA CRUZ
Nach kurzer Fahrtstrecke sind wir am Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung im Gebiet des Amboro-Nationalparks angelangt. Die grün überwucherten roten Sandsteinberge geben der Landschaft ihre atemberaubende eigenwillige Schönheit, die wir ein einem abwechslungsreichen, abenteuerlichen Fussmarsch erkunden. Anschliessende Weiterfahrt nach Santa Cruz de la Sierra und Vorbereitung für die kommenden Tage im Pantanál.

19. TAG: SANTA CRUZ – EINREISE NACH BRASILIEN – CORUMBA
Am Vormittag Besuch des Stadtkerns von Santa Cruz. Inlandflug von Santa Cruz nach Puerto Suarez. Einreise nach Brasilien, Transfer nach Corumbá (Grenzformalitäten).

20. TAG: PANTANAL
Vier Tage nehmen wir uns Zeit fürs Pantanál, ein Tierparadies einmaliger Art auf unserem Planeten! Mit örtlichen Führern dringen wir mit deren offenen Jeeps ins Herz des 230.000 Quadratkilometer grossen Schwemmlandes ein. Auf Komfort wird gerne verzichtet für das unvergessliche Erleben der sagenhaften Flora und Fauna. Auch im Pantanál nutzen wir die günstigen Tageszeiten für Exkursionen und Tierbeobachtungen, geniessen vor allem die Morgen- und Abendstunden. Durchzogen von Flüssen und Flüsschen, Teichen, Tümpeln und Seen bietet das Pantanál beste Lebensbedingungen für eine den Menschen in Bann ziehende Tier- und Vogelwelt: Ibisse, Bussarde, Reiher, Störche, Papageien, Tukane, Kolibris, Löffler, Affen, Kaimane, Wasserschweine, Anakondas, Schildkröten, Eidechsen, Gürteltiere, Ameisenbären, Jaguare, Faultiere u.s.w. Die Piranhas in den Gewässern laden zum Angeln ein. Der unbeschreiblich intensive Kontakt zur Natur, der Wechsel von Stille und Tiergeräuschen wird uns fesseln, lässt uns das Pantanál als unvergessliche Erinnerung mit auf den Weg nehmen.

21. TAG: PANTANAL
Naturparadies Pantanál.

23. TAG: PANTANAL
Naturparadies Pantanál. Gegen Abend erreichen wir das kleine Städtchen Miranda, wo wir ein Hotel beziehen.

24. TAG: BOOTSFAHRT RIO SALOBRA
Am heutigen Tag möchten wir die einzigartige Flusslandschaft des südlichen Pantanál-Gebietes per Boot erkunden. Unweit von Miranda warten typische motorisierte Fischerboote, und Einheimische werden uns bei dem mehrstündigen Bootsausflug begleiten. Zuerst bewegen wir uns auf dem Rio Miranda flussaufwärts, um dann jedoch bei der Mündung in den klaren wildromantischen Flusslauf des Rio Salobra einzubiegen. Die Vegetation am Uferrand, die Vogelbeobachtungsmöglichkeiten, die Naturgeräusche sowie die Abgeschiedenheit dieser Wasserlandschaft werden uns zutiefst beeindrucken und unsere Pantanál-Erlebnisse um einen weiteren Blickwinkel bereichern. Nach Rückkehr zum Ausgangspunkt schliesst ein typisches Pantaneiro-Fischgericht unseren heutigen Bootsausflug ab. Nochmalige Hotelübernachtung in Miranda, wo wir heute Abend
unseren KONDOR-Bus wieder treffen!

25. TAG: BONITO – JARDIM
Im eigenen Reisefahrzeug setzen wir die Fahrt durch hübsche hügelige Cerrado-Landschaft fort. Wir erreichen das expandierende nette brasilianische Urlaubsstädtchen Bonito, wo wir einen ausgiebigen Erkundungsstopp einlegen. Weiterfahrt Richtung Süden über Jardím zu unserem ruhig gelegenen Campingplatz, wo im nahen Flusslauf gebadet werden kann.

26. TAG: RIO DA PRATA
Die  Städtchen Bonito und Jardím sind berühmt wegen ihrer schönen Umgebung mit landschaftlichen Leckerbissen und vielen Möglichkeiten attraktiver Aktivitäten. Als einer der besten Ausflüge gilt das Schnorcheln am Oberlauf des Rio da Prata. Unweit unseres Campingplatzes erreichen wir das Fazenda-Gelände, wo wir mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet werden (Neoprenanzug und –schuhe, Taucherbrille und Schnorchel). Nach sorgfältiger Einführung geht es per offenem örtlichen Jeep und zu Fuss durch ursprünglichen Cerrado-Wald zum Ausgangspunkt der Schnorcheltour. Im basinähnlichen Quellbereich – Olho da Agua – gewöhnen wir uns an das Schnorchelequipment, bevor wir uns anschliessend den Wasserlauf des kristallklaren Rio Olho da Agua und später Rio da Prata abwärts treiben lassen. Durch das nunmehr schon etliche Jahre bestehende Angelverbot in der Region sind die Gewässer reich an verschiedensten Fischarten, und inmitten der Flora und Fauna fühlt man sich wie in einem Naturaquarium. Der „Wasserausflug ist für Jeden machbar und gewiss ein aussergewöhnliches Erlebnis! Am Nachmittag besuchen wir noch einen Platz mit besten Vogelbeobachtungsmöglichkeiten.

27. TAG: JARDIM – DOURADOS
Vorbei an grossen Rinderfazendas führt uns die Route durch Bestände des „Cerrado-Waldes Richtung Süden. Nachmittags erreichen wir Dourados, wo wir Zwischenstation für die Nacht machen.

28. TAG: DOURADOS – FOZ DO IGUACU
Weiterfahrt durch den Bundesstaat Mato Grosso do Sul und Überquerung des mächtigen Rio Paraná mittels einer gewaltigen Brücke in den gleichnamigen Bundesstaat Paraná. Fahrt durch hügeliges Land vorbei an Rinderweiden, Maniok- und Maisfeldern durch ein Gebiet, in dem uns überwiegend weisse Gesichter auffallen werden. Südbrasilien ist vielerorts von deutschen Auswanderern besiedelt.

29. TAG: ITAIPU – IGUACU-WASSERFÄLLE
Nicht weit vom Naturwunder der Iguacú-Wasserfälle entfernt erbauten die beiden Staaten Brasilien und Paraguay das sogenannte Wunderwerk Itaipú. Itaipú – „Singender Stein in der Guaraní-Sprache – ist eines der grössten Wasserkraftwerke unserer Tage und wird vom siebtgrössten Fluss der Erde, dem Paraná, gespeist. In einer sehr interessanten Führung wird uns der gigantische Bauaufwand sowie die gewaltige Grösse von Itaipú bewusst.
Nach der Führung besichtigen wir das Dreiländereck auf brasilianischer Seite und verbringen den restlichen Tag bei den Wasserfällen im brasilianischen Teil des Nationalparks von Iguacú. (Möglichkeit zum Helikopterflug – nicht im Reisepreis inbegriffen).

30. TAG: IGUACU-WASSERFÄLLE
Morgens Fahrt über die Grenze in den argentinischen Teil des Iguacú-Nationalparks. Iguacú ist ein Wort aus der Guaraní-Sprache und heisst „Grosses Wasser – wahrlich der richtige Name für die wohl schönsten Wasserfälle der Erde. Diese liegen eingebettet in sagenhafte Dschungellandschaft und bilden die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Die Natur legte das Wasserspektakel im Halbkreis mit einer Gesamtbreite von 2.700 Metern an. Es ist ein phantastischer Anblick, wenn die Wassermassen schäumend und spritzend bis 72 Meter in die Tiefe donnern. Zusätzlich zaubert das Sonnenlicht herrliche Regenbogen in die Gischt, und staunend versucht der Betrachter dieses wunderschöne Panorama aufzunehmen. Doch nicht nur die Wasserfälle – die ganze Umgebung mit ihrer reichen Flora und Fauna ist faszinierend. Ausgiebig werden wir das Naturschutzgebiet erforschen. Abends Rückfahrt nach Foz do Iguacú.

31. TAG: FOZ DO IGUACU – VILA VELHA
Frühzeitig brechen wir auf zu einem langen Fahrtag. Brasilien ist riesengross und hat viele Gesichter, heute erleben wir einen Teil des fortschrittlichen Handelsdreiecks im Süden des Landes. Abends Ankunft im Ponta Grossa, wo wir in einem Hotel übernachten.

33. TAG: ZUGFAHRT ÜBER DIE SERRA DO MAR
Die Stadt Curitiba liegt knapp 100 Kilometer westlich und gut 900 Höhenmeter über der Atlantikküste. Dazwischen liegt die dicht bewaldete Küstenkordillere der Serra do Mar, die auch auf der bereits 1885 fertig gestellten brasilianischen Schmalspurbahn überwunden werden kann. Die Strecke gilt nicht nur bei Eisenbahnfreunden als spektakulär, denn der gewaltige Höhenunterschied wurde mit Hilfe von 67 Brücken und 13 Tunnels bewältigt! Das bauliche Meisterwerk entlang der steilen Abhänge eröffnet dem Zugreisenden atemberaubende Ausblicke in tief eingeschnittene Täler, die von üppig wucherndem tropischen Küstennebelwald – der Mata Atlantica überzogen sind. Je nach Fahrplan endet dieses „Zugerlebnis in Morretes oder Paranaguá. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zu unserem Campingplatz an der Atlantikküste, wo wir ein letztes Mal die Zelte aufschlagen.

34. TAG: WANDERUNG ÜBER DIE ILHA DO MEL
Der Küste vorgelagert breiten sich verschiedene grün bewachsene Inseln im Meer aus. Die Ilha do Mel ist zum Grossteil Naturschutzgebiet, und wir erreichen sie mit dem regulären örtlichen Bootsservice. Eine mehrstündige Wanderung lässt uns die verschiedenen Gesichter der Insel erleben; so zum Beispiel zerklüftete Felsabbrüche, lange Sandstrände, kleine idyllische Siedlungen, Hügel und Berge von atlantischem Regenwald bedeckt. Die Ausblicke sind oft traumhaft schön und erinnern gar an Karibikstimmungen. Rückfahrt ist am Spätnachmittag, und wir beziehen in der alten Hafenstadt Paranaguá ein schönes Hotel. Abschlussabend.

35. TAG: SERRA DO MAR – CURITIBA – ABFLUG
Wir verlassen Paranaguá und erklimmen alsbald wieder die Küstenkordillere, die hier wegen ihres riesigen Primärwaldbestandes als Serra do Mar unter Naturschutz steht. Tatsächlich ist die Pflanzenpracht überwältigend, und der Blick zurück über all dies Grün bis zum Meer beeindruckt. Mit diesen letzten Eindrücken unserer Reise von Ozean zu Ozean erreichen wir schliesslich den Flughafen von Curitiba. Abflug nach Sao Paulo und Weiterflug nach Deutschland.

36. TAG: ANKUNFT
in Deutschland